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Fortissimo und Festival Advent Weihnacht

17
Nov

Auf der einen Seite erleben BesucherInnen mit der Reihe Fortissimo Meisterwerke der Romantik und Moderne, international gefeierte und viel beachtete SolistInnen wie Anne-Sophie Mutter, Fazil Say, Elisabeth Kulman und Arabella Steinbacher sowie bedeutende Dirigenten und herausragende Orchester. Auf der anderen Seite heißt es einfach zurücklehnen und genießen. Die Adventszeit lädt zum Verweilen ein, zum Lauschen und Jubeln. Hören Sie das Bruckner Orchester Linz, Alois Mühlbacher oder Manuel Rubey. Einen Höhepunkt bildet mit Sicherheit die große Weihnachtsgala mit Angelika Kirchschlager, Carmen Bradford, den Florianer Sängerknaben, und dem Moderatorenduo Harald und Daniel Serafin. So klingt Weihnachten im Brucknerhaus.

 

 

Arabella Steinbacher I Oslo Philharmonic Orchestra I 18. November 2016, 19:30 Uhr, Großer Saal

Die wohl berühmteste Liebesgeschichte stammt von William Shakespeare und inspirierte nicht nur viele LeserInnen, sondern auch mehrere Komponisten, darunter Sergej Prokofjew. Auszüge aus den Suiten Romeo und Julia interpretieren Vasily Petrenko und das Oslo Philharmonic Orchestra, bei dem der russische Maestro zuletzt seinen Vertrag bis 2020 verlängert hat. Die 1981 in München geborene Arabella Steinbacher zählt derzeit zu den erfolgreichsten jungen Geigerinnen. Sie versteht es, das Violinkonzert von Felix Mendelssohn Bartholdy mit einer besonderen Lesart zu interpretieren.

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Fazil Say und das RSO Wien unter Cornelius Meister I 31. Jänner 2017, 19:30 Uhr, Großer Saal

Fazıl Say begeisterte zuletzt im November 2015 das Linzer Publikum mit einem Mozart-Klavierkonzert und einer eigenen Komposition. Der Ausnahmepianist kehrt nun mit dem RSO Wien und Mozarts Konzert in A-Dur zurück. Chefdirigent Cornelius Meister hat mit der 4. Symphonie von Schostakowitsch eine der größten und bedeutendsten Symphonien aufs Programm gesetzt. Schostakowitsch schrieb die Symphonie Mitte der 1930er-Jahre in einer politisch und persönlich schwierigen Zeit. Die Dimensionen des Werkes mit einer Stunde Dauer und einer Orchesterbesetzung mit bis zu achtfach besetzten Bläsern sind gewaltig – ideal für das hervorragende RSO Wien, das für seine außergewöhnliche und mutige Programmgestaltung bekannt ist.

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Anne-Sophie Mutter, die Philharmonia Zürich und Fabio Luisi I 17. Mai 2017, 19:30 Uhr, Großer Saal

Es war Herbert von Karajan, der Anne-Sophie Mutter als Wunderkind entdeckte und umgehend als Solistin verpflichtete. Seither zählt sie zu den großen GeigenvirtuosInnen unserer Zeit; im Brucknerhaus debütierte sie 1983. Über das klassische Repertoire hinaus prägt sie immer wieder Repertoire-Neuland und viele zeitgenössische Komponisten widmeten ihr Werke. Ihre Projekte tragen stets ihre ganz persönliche Handschrift und ihre Popularität setzt sie gerne für die Förderung des musikalischen Spitzennachwuchses ein. Fabio Luisi ist seit 2012 Chefdirigent der Philharmonia Zürich, des Orchesters der Oper Zürich, und folgte in dieser Position Franz Welser-Möst und Daniele Gatti.

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Elisabeth Kulman I Bruckner Orchester Linz I Dennis Russell Davies I 22. Juni 2017, 19:30 Uhr, Großer Saal

Am 10. September 2000 eröffnete Dennis Russell Davies das Brucknerfest mit Mahlers 3. Symphonie. Im Programm stand damals zu lesen, dass der Maestro ab 2002 die Chefposition des Bruckner Orchesters Linz übernehmen würde. 17 Jahre später wird Dennis Russell Davies das Werk wieder ins Programm nehmen, bevor der beliebte und sehr geschätzte Generalmusikdirektor sein Amt übergeben wird. Mahler schrieb die Symphonie großteils in Steinbach am Attersee und vertonte darin Nietzsches Oh Mensch! Gib Acht! aus Also sprach Zarathustra. Das Altsolo übernimmt die wunderbare Elisabeth Kulman.

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Andrey Telkov und Dmitry Smirnov I 22. November 2016, 19:30 Uhr, Mittlerer Saal

Der in einer St. Petersburger Musikerfamilie aufgewachsene Dmitry Smirnov begann bereits mit vier Jahren Violine zu spielen. 2007 debütierte er in der Carnegie Hall. In Österreich konnte er sein Können bei den Salzburger Festspielen unter Beweis stellen. Gemeinsam mit dem Pianisten Andrey Telkov gestaltet er einen Abend mit Ravel, Chopin und Prokofjew. 

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Winters Delights I Quadriga Consort I 09. Dezember 2016, 19:30 Uhr, Mittlerer Saal

Traditionelle Weihnachtsmusik von den Britischen Inseln neu arrangiert erleben BesucherInnen am 09.12.2016 mit dem Quadriga Consort im Brucknerhaus. „Summer hath his joys, and Winter his delights.“ In Anlehnung an die Worte des englischen Lyrikers und Komponisten Thomas Campion (1567–1620) stehen die Freuden des Winters im Zentrum des Programmes: gesellige Abende am Kaminfeuer, Natur in tiefem Schlummer und kindliche Vergnügen wie Rodeln und Schneemannbauen. Die Musik vereint dabei die Kontraste der Jahreszeit: Kälte und Wärme, Geborgenheit und Einsamkeit, Dunkelheit und Licht. Eine Hommage an den Winter und Erinnerung an unbeschwerte Wintertage der Kindheit mit großen Schneeflocken, die auf der Zunge zergehen … 

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Ein Freund von Kindern: Der Komponist Maurice Ravel I mini.music I 10./11. Dezember 2016 Samstag: 13:00, 15:00, 17:00 Uhr I Sonntag: 11:00, 15:00 Uhr

Ich bin ein Musikus!
Maurice Ravel komponiert besonders gern für Kinder. Er fühlt sich zu allem Kleinen hingezogen, liebt Krimskrams, Zauberkunststücke und Taschenspielertricks. Seine Wohnung gleicht einem Puppenhaus und sein Garten mit vielen kleinen Pflanzen könnte auch das Zuhause von Zwergen und Feen sein. Hör seine zauberhafte Musik, gespielt von Flöte, Harfe, Streichinstrumenten und mehr.
Mit Schubert, Ravel, Haydn und Bernstein hat Kuratorin Hanne Muthspiel-Payer für die mini.music-Saison 2016/17 Komponisten ausgewählt, deren Lebensgeschichten viel Stoff zum Erzählen liefern. Machte Joseph Haydn auch mal Urlaub? Wieso komponierte Ravel so gerne für Kinder? Welche Klänge hörte Franz Schubert auf der Gasse vor dem Elternhaus? Warum war Bernstein ganz verrückt nach Musik? Der Vergleich der unterschiedlichen Lebenswelten mit der unsrigen soll das Empfinden und Verstehen der Musik dieser Komponisten vertiefen.
Die Konzerte richten sich an Kinder von drei bis sechs Jahren und dauern knapp fünfzig Minuten. Das junge Publikum darf aktiv am Geschehen teilhaben und auch Erwachsene können Neues für sich entdecken.

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A Ceremony of Carols I Weihnachten mit dem Bruckner Orchester Linz I 11. Dezember 2016, 11:00 Uhr, Großer Saal

Wenn Tschaikowskys Nussknacker erklingt, kann Weihnachten nicht mehr weit sein. Das Bruckner Orchester Linz präsentiert die schönsten Weihnachtsmelodien und sorgt gemeinsam mit dem Kinder- und Jugendchor des Landestheaters Linz für weihnachtliche Vorfreude. Unter anderem zu hören: Hely-Hutchinsons A Carol Symphony, Otto Nicolais Weihnachtsouvertüre oder Benjamin Brittens "A Ceremony of Carols".

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Music for the Royal Fireworks I 12. Dezember 2016, 19:30 Uhr, Großer Saal

Seit Händels Lebzeiten ist neben dem Messias das Alexanderfest (1736) eines der beliebtesten Oratorien – eine Ode zu Ehren der heiligen Cäcilie, der Schutzpatronin der Kirchenmusik. Zwischen den beiden Akten wird Georg Friedrich Händels Meisterwerk der Musik, The Music for the Royal Fireworks, eingefügt; Alleine bei der Generalprobe zu der Uraufführung 1749 waren um die 12 000 BesucherInnen anwesend, die angeblich sogar die London Bridge verstopften. Eine vorweihnachtliche Reise in die englische Barockzeit. 

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Eine recht jauchzende Freude I 13. Dezember 2016, 19:30 Uhr, Mittlerer Saal

Fröhliches und Besinnliches zur Adventzeit.
Das Institut für Alte Musik und Historische Aufführungspraxis der Bruckneruniversität praktiziert eine leidenschaftliche und historisch informierte Herangehensweise an die Musik des 16. bis 18. Jahrhunderts. Besonders wirkungsvoll sind neben dem aktiven Kammermusik- und Barockorchesterleben auch die Wechselwirkungen mit dem L’Orfeo Barockorchester.

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Alois Mühlbacher: Von Hirten und Engeln I 15. Dezember 2016, 19:30 Uhr, Mittlerer Saal

Weihnachten mit dem Stimmwunder! Der heute 20-Jährige hat schon als Solist der St. Florianer Sängerknaben Aufsehen mit spektakulären CD-Aufnahmen erregt. Mit 15 Jahren debütierte er in der Wiener Staatsoper. Er feierte auch auf den Podien internationaler Konzertsäle große Erfolge und arbeitete u. a. mit Franz Welser-Möst, Marc Minkowski, René Jacobs, Martin Haselböck und Ivor Bolton zusammen. Alois Mühlbacher geht mit seinem langjährigen Mentor Franz Farnberger auf eine weihnachtliche Entdeckungsreise. Kunstlieder von Max Reger über Peter Cornelius bis hin zu Hugo Wolf versprechen einen vokalen Abend mit außergewöhnlicher Stimmakrobatik.

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L’Orfeo Barockorchester: Weihnachtsoratorium I 16. Dezember 2016, 19:30 Uhr, Großer Saal

Trotz aller Glaubenskrisen von ungebrochener Popularität: Johann Sebastian Bachs weihnachtliches Meisterwerk der barocken Sakralmusik. Das Collegium Vocale der Salzburger Bachgesellschaft und das L’Orfeo Barockorchester interpretieren mit einem erlesenen Solistenensemble, darunter PreisträgerInnen des Bach-Wettbewerbs Leipzig, das weihnachtliche Opus magnum Bachs in der von Bach vorgesehenen Besetzungsstärke, was eine transparente Durchhörbarkeit der musikalischen Struktur garantiert. Eine wahrlich besinnliche Einstimmung auf das weihnachtliche Geschehen! Michi Gaigg führt in bewährter souveräner Weise durch das Konzert. 

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Die große Brucknerhaus Weihnachtsgala I 17. Dezember 2016, 19:30 Uhr, Großer Saal

Der Zauber von Weihnachten mit einem Hauch von Glamour – moderiert von den charmanten Publikumslieblingen Daniel und Harald Serafin. Sie präsentieren ein Staraufgebot, das mit soulful Jazz, feurigen Latino-Rhythmen, weihnachtlicher Chormusik und feinem Gesang wundervoll in die letzte Adventwoche führt.

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Jazzbrunch: Sharon Lewis Texas Blues I 18. Dezember 2016, 11:00 Uhr, Mittlerer Saal

Sharon Lewis ist eine Texanerin, deren außergewöhnliche Live-Auftritte ihre Liebe für den Blues demonstrieren. Sie war unter anderem Sängerin von Dave Specter, Jimmy Johnson, Harmonica Hinds, Nattern, Son Seals, und Johnny B. Moore. Ihre derzeitige Band trägt den Namen Mojo Kings.
Im Brucknerhaus wird nicht nur der Kaffee heiß serviert: Genießen Sie einen leckeren Brunch vor, während (Sie können Ihren Brunch gerne mit in den Saal bringen) und nach dem Konzert mit frischen Köstlichkeiten und regionalen Spezialitäten am reichhaltigen Frühstücksbuffet voller Schlemmereien. Und das an drei wundervollen Vormittagen im schönen Brucknerhaus. Hier heißt es aber schnell zugreifen: Unser Jazzbrunch ist heiß begehrt. Mit dem Abonnement sichern Sie sich Ihren Platz für die gesamte Saison.

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Der Wolkenmacher I 18. Dezember 2016, 11:00, 15:30 Uhr, Großer Saal

Pauline findet sich nach einem Sturm auf einer Wolke wieder und trifft allerhand abenteuerliche Gestalten: den Wolkenmacher und den Wetterhahn. Sie ist zu Gast in der Regenschenke und sucht noch immer verzweifelt ihren Bruder. Eine Reise mit dem Bruckner Orchester Linz, Manuel Rubey und den wundervoll gestalteten Illustrationen von Julia Jungbauer zur Musik von Georg Wiesinger. Im zweiten Teil des Konzerts darf auch mitgemacht werden! Weihnachtslieder zum Mitsingen – und: Wie klingt Weihnachten eigentlich woanders? 

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Afro American Christmas Gospels mit Paul Zauner I 19. Dezember 2016, 19:30 Uhr, Großer Saal

Paul Zauner ist seit Jahren erfolgreich als Kurator der Reihe Jazz im Brucknerhaus und präsentiert an diesem Abend eine prickelnde Mischung aus afrikanischem Gospel und traditionellen südafrikanischen Melodien, getränkt mit schwarzem Blues und Jazz. Der Sound von Nobuntu mit der Stimme des Amerikaners Dwight Trible berührt zutiefst. 

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