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PK Festival Klavier

18
Jan

Das Festival Klavier bietet ein facettenreiches und spannendes Programm. So verbinden die Pianisten Sven Birch und Filippo Faes in ihrem Konzert das Klavier mit dem Schlagzeug in Béla Bartóks berühmter Sonate. Jedes Konzerthaus kann sich glücklich schätzen einen legendären Interpreten wie Rudolf Buchbinder zu Gast zu haben. Im Festival Klavier beginnt seine zyklische Aufführung der 32 Klaviersonaten von Beethoven, die an sieben Abenden zu hören sind. Ein weiteres Highlight bildet das Konzert mit dem vielfach ausgezeichneten Sergej Redkin und einen ersten Tschaikowsky-Preisträger erleben die BesucherInnen wiederum mit Dmitry Masleev am 28. April.

Facettenreiches und spannendes Programm

Konzert auf zwei Klavieren mit Filippo Faes und Sven Birch I 18. Jänner 2017, 19:30 Uhr, Mittlerer Saal

„Vier Pianistenhände in vollem Einsatz rufen wieder einmal in Erinnerung, dass das Klavier im Grunde genommen nichts als ein Schlaginstrument ist.“ Diesen Satz von Patrick Gale über die geheime Affinität zwischen dem Klang zweier Klaviere und dem Schlagzeug hat Béla Bartók in einem seiner berühmtesten Werke klanglich umgesetzt: in der Sonate für zwei Klaviere und Schlagzeug. Ebenso zu hören sein werden Debussys En blanc et noir sowie Ravels Daphnis et Chloé, arrangiert für zwei Klaviere von dem russischen Komponisten Vyacheslav Gryaznov.
Filippo Faes und Sven Birch Klavier
Leonhard Schmidinger, Vladimir Petrov Schlagzeug

Programm:

Claude Debussy (1862 – 1918)
En blanc et noir – Trois morceaux pur deux pianos à quatre mains
Avec emportement
Lent-sombre
Scherzando

Maurice Ravel (1875 – 1937)
Daphnis et Chloé Suite Nr. 2, Bearbeitung für zwei Klaviere von Vyacheslav Gryaznov

-- Pause --

Bela Bartok (1881 -1945)
Sonate für zwei Klaviere und Schlagzeug
Assai lento – Allegro molto
Lento ma non troppo
Allegro non troppo


Emanuele Arciuli / Bruckner Orchester Linz I 24. Jänner 2017, 19:30 Uhr, Großer Saal

Wolfgang Amadeus Mozart war auf dem Höhepunkt seines Schaffens, als er die Jupiter-Sinfonie komponierte. Sie beinhaltet einen Kosmos von Ideen und vor allem im Finale die virtuoseste Kompositionstechnik, die Elemente aus dem Barock verwendet und gleichzeitig weit in die Zukunft weist und bis heute für jeden Musiker eine Herausforderung darstellt. Ein sinfonisches Meisterwerk – und gleichzeitig seine letzte Sinfonie. Zuvor steht das Klavierkonzert des Amerikaners Lou Harrison (1917–2003) auf dem Programm, entstanden in den 1980er-Jahren.
Emanuele Arciuli Klavier / Bruckner Orchester Linz / Dennis Russell Davies Dirigent

Programm:

Philip Glass: Days and Nights in Rocinha
Lou Harrison: Piano Concerto
Wolfgang Amadeus Mozart: Sinfonie Nr. 41 C-Dur KV 551 Jupiter

Rudolf Buchbinder / 1. Konzert im Beethoven-Sonatenzyklus I 26. Jänner 2017, 19:30 Uhr, Großer Saal

Rudolf Buchbinder gehört zu den bedeutendsten Interpreten unserer Zeit. Sein vielfältiges Repertoire umschließt das gesamte Spektrum von Bach bis zu zeitgenössischen Werken. Als maßstabsetzend gelten insbesondere seine Interpretationen der Werke Ludwig van Beethovens. Mit seiner zyklischen Aufführung der 32 Beethoven Sonaten entwickelte er die Deutungsgeschichte dieser Werke über Jahrzehnte weiter. Die Darbietungen des Pianisten basieren auf akribischer Quellenforschung. So ist Buchbinder ein leidenschaftlicher Sammler historischer Partituren. Unter anderem befinden sich 38 komplette Ausgaben der Klaviersonaten Ludwig van Beethovens in seinem Besitz. Das spiegelt sich in seinen Interpretationen wider, die neben höchster Technik und präziser Ausführung geprägt sind vom Spiel mit der Dramaturgie.
Rudolf Buchbinder Klavier

Programm:

Ludwig van Beethoven:
Klaviersonate f-Moll op. 2/1
Klaviersonate G-Dur op. 14/2
Klaviersonate Es-Dur op. 27/1 Sonata quasi una fantasia
Klaviersonate Es-Dur op. 7
Klaviersonate cis-Moll op. 27/2 Mondscheinsonate

Fazil Say und das RSO Wien unter Cornelius Meister I 31. Jänner 2017, 19:30 Uhr, Großer Saal


Fazıl Say begeisterte zuletzt im November 2015 das Linzer Publikum mit einem Mozart-Klavierkonzert und einer eigenen Komposition. Der Ausnahmepianist kehrt nun mit dem RSO Wien und Mozarts Konzert in A-Dur zurück. Chefdirigent Cornelius Meister hat mit der 4. Symphonie von Schostakowitsch eine der größten und bedeutendsten Symphonien aufs Programm gesetzt. Schostakowitsch schrieb die Symphonie Mitte der 1930er-Jahre in einer politisch und persönlich schwierigen Zeit. Die Dimensionen des Werkes mit einer Stunde Dauer und einer Orchesterbesetzung mit bis zu achtfach besetzten Bläsern sind gewaltig – ideal für das hervorragende RSO Wien, das für seine außergewöhnliche und mutige Programmgestaltung bekannt ist.
Fazıl Say Klavier / RSO Wien / Cornelius Meister Dirigent

Programm:

Wolfgang Amadeus Mozart: Klavierkonzert Nr. 23 A-Dur KV 488
Dmitri Schostakowitsch: Symphonie Nr. 4 c-Moll op. 43

Klavierrecital mit Sergej Redkin I 07. Februar 2017, 19:30 Uhr, Mittlerer Saal

Große russische Klavierschule trifft auf große Musik aus Oberösterreich. Sergej Redkin – Drittplatzierter beim Tschaikowsky-Wettbewerb 2015 – trifft auf Balduin Sulzer. Dessen Beiträge zur Solo-Klaviermusik sind nicht besonders zahlreich und oft pädagogisch motiviert. Die Toccata und die Sonata rhapsodique sind jedoch herausragende Beispiele für seinen Personalstil und verlangen pianistische Höchstleistungen. „Das haut dem Fass den Boden aus“, so Balduin Sulzer in der Kronen Zeitung über den Tastenzauberer aus Krasnojarsk. Vor allem dann, wenn er seine hochvirtuose Toccata in den Flügel meißeln wird.
Sergej Redkin Klavier

Programm:

Johann Sebastian Bach/Ferruccio Busoni: Toccata und Fuge in d-Moll BWV 565
Ludwig van Beethoven: Klaviersonate Nr. 30 op. 109
Balduin Sulzer: Toccata für Klavier op. 26 (1969)
Igor Strawinsky: Drei Sätze aus Petruschka

Klavierrecital mit Dmitry Masleev I 28. April 2017, 19:30 Uhr, Mittlerer Saal

Dmitry Masleev, Gewinner des ersten Preises beim 15. Internationalen Tschaikowsky Wettbewerb 2015, genoss im Rahmen des Wettbewerbs nicht nur das internationale Rampenlicht, sondern auch die volle Unterstützung des Publikums, der Jury und der Medien. Die Neue Musikzeitung jubelte: „Eine geradezu ans Metaphysische reichende Musikalität zeigte sich da und verwandelte den Raum in eine Atmosphäre des Unwirklichen.“ Seither begeistert Dmitry Masleev das Publikum von New York über London bis nach Peking mit seiner virtuosen Brillanz.
Dmitry Masleev Klavier

Werke von Domenico Scarlatti, Ludwig van Beethoven, Sergej Prokofjew, Sergej Rachmaninow, Franz Liszt


Veranstaltungsübersicht

Konzert auf zwei Klavieren mit Filippo Faes und Sven Birch
18. Jänner 2017, 19:30 Uhr, Mittlerer Saal

Emanuele Arciuli / Bruckner Orchester Linz
24. Jänner 2017, 19:30 Uhr, Großer Saal

Rudolf Buchbinder / 1. Konzert im Beethoven-Sonatenzyklus
26. Jänner 2017, 19:30 Uhr, Großer Saal

Fazil Say und das RSO Wien unter Cornelius Meister
31. Jänner 2017, 19:30 Uhr, Großer Saal

Klavierrecital mit Sergej Redkin
07. Februar 2017, 19:30 Uhr, Mittlerer Saal

Klavierrecital mit Dmitry Masleev

28. April 2017, 19:30 Uhr, Mittlerer Saal

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