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PK Internationales Brucknerfest: Ausblick 2017

01
Dec

Das diesjährige Internationale Brucknerfest mit vielen großartigen Konzerten sowie internationalen und nationalen KünstlerInnen liegt bereits hinter uns. Mit voller Kraft voraus geht es in das kommende Jahr: Das Programm des Internationalen Brucknerfestes 2017 wartet mit einer Vielzahl an hochkarätigen Orchesterkonzerten, Solo- und Kammermusikabenden und spannenden Kooperationen mit dem Landestheater Linz, Bruckneruniversität, Posthof und St. Florian auf. Das Brucknerfest steht 2017 unter dem Motto „Bruckner elementar“. Ohne Partnerland werden in Linz nationale und internationale KünstlerInnen begrüßt, die sich um das OEuvre von Bruckner kümmern und es von verschiedenen Seiten betrachten werden.

Programmübersicht und neue Kooperation

„Anton Bruckner war ein Grenzgänger, er war ein elementarer Musiker, keiner hat so große Sinfonien geschrieben und die Grenzen nach allen Seiten ausgelotet“, spricht VD Prof. Hans-Joachim Frey über den Komponisten Bruckner und sieht darin ein Synonym für das nächste Brucknerfest.

„Die enge Zusammenarbeit zwischen dem Brucknerhaus und dem Musiktheater Linz ermöglicht beim Brucknerfest 2017 zum ersten Mal ein gemeinsames Abonnement anbieten zu können, welches sich in Zukunft etablieren soll “, schildert VD Mag. Thomas Ziegler erfreut das gemeinsame Vorhaben der Linzer Kulturhäuser.

Uwe Schmitz-Gielsdorf, kaufmännischer Vorstandsdirektor des Landestheater Linz, erläutert weiter: „Das neue Abo bietet den Besuchern zwischen dem 17.9.2017 und dem 11.10.2017 in guten drei Wochen eine attraktive Gelegenheit, das Bruckner Orchester Linz als Konzert- und Opernorchester unter Leitung von Chefdirigent Markus Poschner zu erleben. Die Giganten der Spätromantik, Bruckner, Mahler und Strauss, reichen sich dabei den Stab. Vorbestellungen per Email sind ab sofort möglich.“

Für einen fulminanten Auftakt wird beim Eröffnungskonzert das Bruckner Orchester Linz gemeinsam mit dem neuen Chefdirigenten Markus Poschner sorgen. Für seinen offiziellen Einstand hat Poschner Gustav Mahlers Sinfonie Nr. 2 in c-moll gewählt, welches auch unter dem Namen Auferstehungssinfonie bekannt ist. Eines der Orchester, die seit langem und intensiv eine enge Beziehung zum Werk Anton Bruckners pflegen, sind die Münchner Philharmoniker. Mit ihrem neuen Chefdirigenten Valery Gergiev werden die Münchner Bruckners Symphonien in der Stiftsbasilika St. Florian spielen und auf CD und DVD aufnehmen.

Neben den großen Orchesterkonzerten spielt Kammermusik eine wesentliche Rolle: das Philharmonic Ensemble Vienna widmet den Komponisten Beethoven, Mahler und Brahms einen Abend, die Starsolistin Nadja Michael und die Pianistin Zarina Shimanskaya gestalten gemeinsam einen Liederabend mit Werken von Mussorgsky und Zemlinsky und Nigel Kennedy wird bei seinem Gastspiel im Rahmen des Festivals Vivaldis Die Vier Jahreszeiten aus dem Jahr 2015 zum Besten geben. 

Das Tongyeong Festival Orchestra, bekannt durch das gleichnamige Festival, stattet dem Brucknerhaus einen Besuch ab, der Schweizer Dirigent Heinz Holliger dirigiert Werke von Maurice Ravel und Isang Yun. Eines der größten Theaterhäuser Europas, das Bolshoi Theater Belarus, entsendet sein Orchester für eine Sonntagsmatinee mit Tschaikowskys Capriccio italien und Mussorgskys Bilder einer Ausstellung nach Linz. Am darauffolgenden Abend bietet das Bolshoi Theater Belarus Tschaikowskys Iolanta als konzertante Aufführung. Zu dieser Produktion wird es im
Vorfeld eine Einführung zum Werk geben.
„Meine Seele preist die Größe des Herrn“ wird bei Johann Sebastian Bachs Magnificat von einem Chor aus Lehrenden der musischen Gymnasien Grieskirchen, Bad Leonfelden und Linz angestimmt. Als SolistInnen sind unter anderem Ursula Langmayr und Markus Miesenberger zu hören. Ein gesangliches Highlight liefern die St. Florianer Sängerknaben, die ein buntes Programm aus geistlicher Chormusik bis hin zu typisch Österreichischem zum Brucknerfest beisteuern.

Natürlich nicht fehlen darf die große Brucknerhaus-Jazznacht, die nach der großartigen Premiere
im vergangenen Jahr einen festen Platz im Programm des Brucknerfestes hat. Ö1 und
WDR 3 übertragen wieder live! Werke von Leonard Bernstein präsentiert das NFM Wrocław Philharmonic Orchestra aus Breslau, der Europäischen Kulturhauptstadt 2016, unter dem Dirigat von Eiji Oue, der jahrelang Assistent von Bernstein war. Um Die Entführung aus dem Serail von Wolfgang Amadeus Mozart nehmen sich das Bruckner Orchester Linz, Kurt Rydl und Senta Berger, die Festrednerin des letztjährigen Brucknerfestes, an. Und Rudolf Buchbinder setzt seinen Beethoven-Sonatenzyklus im Brucknerhaus fort. Einen würdigen Abschluss des Brucknerfestes
gestalten das Cleveland Orchestra unter Franz Welser-Möst. Anlässlich seines 100-jährigen
Gründungsjubiläums tourt das Orchester durch Europa und macht mit zwei Konzerten auch Station im Brucknerhaus. Die KonzertbesucherInnen dürfen sich auf große Orchesterwerke von Beethoven, Strawinsky und Mahler freuen.

Wertvolle Kooperationen

Nach sehr erfolgreichen Produktionen in den vergangenen Jahren kommt auch heuer wieder eine Kooperation mit der Anton Bruckner Privatuniversität zustande: das Tanztheater Apollon musagéte. Ein weiteres Highlight im Bereich Tanz führt das Publikum in den Posthof, dort wird  ¿Y Después? (Musik: Michael Hazod) mit Daniel Hernandez uraufgeführt.

Highlights im Musiktheater

Die äußerst fruchtbare Zusammenarbeit mit dem Musiktheater wird auch 2017 weitergeführt: die Premiere und die Aufführungen von Richard Strauss‘ Oper Die Frau ohne Schatten werden im Rahmen des Brucknerfestes zur Aufführung gebracht, zudem wird das große Galakonzert des Competizione dell’Opera mit den GewinnerInnen der Semifinale (finden im Brucknerhaus statt) im Musiktheater zu erleben sein. Ebenfalls im Musiktheater, in der BlackBox, erwartet die BesucherInnen eine österreichische Uraufführung mit Alois Bröders Oper Unverhofftes Wiedersehen, die auf der Kalendergeschichte von Johann Peter Hebel basiert.



Programm Internationales Brucknerfest 2017


Sparkasse OÖ Klassische Klangwolke / Open Classic Night
16. September 2017 / 20:00 Uhr / Großer Saal / Brucknerhaus


Am Vorabend der feierlichen Eröffnung des Internationalen Brucknerfestes stimmen wir uns mit einem Stehkonzert im Großen Saal des Hauses auf wunderbare Festival-Wochen ein.
Kostenlose Zählkarten ab 14. August 2017 im Service-Center des Brucknerhauses erhältlich. Auf der Galerie können Sie Sitzplätze für € 10,- nach Verfügbarkeit buchen.

PREMIERE
Alois Bröder: Unverhofftes Wiedersehen
SA 16. September 2017 / 20:00 Uhr / BlackBox / Musiktheater am Volksgarten


Johann Peter Hebels Kalendergeschichte Unverhofftes Wiedersehen aus dem Jahr 1811 bildet die Grundlage für die Oper von Alois Bröder (*1961). Sie handelt von einem jungen Paar, welches kurz vor der Hochzeit steht, als am Vorabend der Bräutigam von seiner Arbeit nicht mehr heimkehrt und erst Jahrzehnte später wieder gefunden wird. Gregor Horres inszeniert die Österreichische Erstaufführung der Parabel am Landestheater Linz.
Gregor Horres Regie / Elisabeth Pedross Bühne und Kostüme / Martin Zeller Chorleitung

Nähere Infos zu den Preisen finden Sie ab März 2017 unter www.landestheater-linz.at // Kooperation Landestheater Linz/LIVA


Feierliche Eröffnung des Internationalen Brucknerfestes 2017
SO 17. September 2017 / 10:30 Uhr / Großer Saal / Brucknerhaus


Die feierliche Eröffnung des Brucknerfestes im Zuge eines Festaktes mit dem österreichischen Bundespräsidenten und anderen politischen VertreterInnen aus dem In- und Ausland verleiht der Veranstaltung zum einen Internationalität und ist zugleich ein elegantes Format mit Musik. Auf dem Eröffnungspodium steht wie jedes Jahr eine FestrednerIn, deren/dessen Name mit Spannung erwartet wird.
– auf Einladung –
Bruckner Orchester Linz / Markus Poschner, Dirigent
Karten auf der Galerie im freien Verkauf verfügbar: Einheitspreis: € 10,–


Eröffnungskonzert
SO 17. September 2017 / 19:30 Uhr / Großer Saal / Brucknerhaus


Markus Poschner wird mit Gustav Mahlers Sinfonie Nr. 2 in c-moll seinen offiziellen Einstand als Chefdirigent des Bruckner Orchesters Linz beim Internationalen Brucknerfest 2017 geben. Das nach dem Text des letzten Satzes auch „Auferstehungssinfonie“ genannte Werk wurde 1895 erstmals in Berlin aufgeführt. Mahler setzt neben einem großen Orchester auch einen bis zu sechsstimmigen gemischten Chor sowie Sopran- und Alt-Solo ein
Chor und Extrachor des Landestheaters Linz / Ad libitum (Einstudierung: Heinz Ferlesch) / Bruckner Orchester Linz / Markus Poschner Dirigent / Gustav Mahler: Sinfonie Nr. 2 c-moll

Philharmonic Ensemble Vienna
MO 18. September 2017 / 19:30 Uhr / Mittlerer Saal / Brucknerhaus


Das Philharmonic Ensemble Vienna widmet den Komponisten Beethoven, Mahler und Brahms einen Abend im Brucknerhaus. Die zunächst gespielte Serenade in D-Dur op. 8 von Beethoven für Streichtrio ist ein klangvolles und farbenreiches Werk. Mahlers Quartettsatz in a-moll ist eines der wenigen kammermusikalischen Werke des Komponisten. Nach der Pause steht Brahms Klavierquartett in g-moll op. 25 im Mittelpunkt.
Shkëlzen Doli Violine / Holger Groh Viola / Sebastian Bru Violoncello / Gottlieb Wallisch Klavier

Ludwig van Beethoven: Serenade D-Dur für Streichtrio op. 8
Gustav Mahler: Quartettsatz a-moll
Johannes Brahms: Klavierquartett g-moll op. 25


Apollon musagéte – Tanztheater
DO 21. und FR 22. September 2017 / 19:30 Uhr / Mittlerer Saal / Brucknerhaus


Mit Igor Strawinskys „Apollon musagète“ und Olivier Messiaens „Et exspecto resurrectionem mortuorum“ setzt das Brucknerfest nach den erfolgreichen Produktionen „Die Weiße Rose“ und zuletzt „Der Kaiser von Atlantis“ die Zusammenarbeit mit InstrumentalistInnen und dem Institute of Dance Arts der Anton Bruckner Privatuniversität fort. Choreographin Rose Breuss lehnt das Tanztheater an die Formensprache der Antike an. Der Mittlere Saal wird durch das innovative Raumkonzept zur einzigartigen Bühne.
Ernst Kovacic Dirigent / Rose Breuss Choreographie

Die große Brucknerhaus-Jazznacht live auf Ö1
SA 23. September 2017 / 19:30 – 3:00 Uhr / Mittlerer Saal / Brucknerhaus


Nach der großartigen Premiere der großen Brucknerhaus- Jazznacht 2016 gibt es eine Neuauflage im Rahmen des Internationalen Brucknerfestes 2017. Ö1 und WDR 3 übertragen wieder die ganze Nacht, wenn Pianisten wie Jon Cowherd von Brian Blade’s Fellowship Band oder Kirk Lightsey mit seiner 80th Birthday Band auf der Bühne musizieren. Darüber hinaus haben BesucherInnen die Möglichkeit, herausragende Jungstars zu erleben. Spannender könnte Jazz nicht sein!

Münchner Philharmoniker mit Valery Gergiev
MO 25. September 2017 / 19:30 Uhr / Stiftsbasilika St. Florian


Am 25. September beginnen die Münchner Philharmoniker mit ihrem Chefdirigenten Valery Gergiev die Gesamtaufführung der Sinfonien von Anton Bruckner, die bis 2019 in der Stiftsbasilika St. Florian gespielt werden. Die große Bruckner-Tradition des Orchesters reicht zurück bis zum Ende des 19. Jahrhunderts und beinhaltet u. a. die Uraufführung von Bruckners Originalfassungen. Vor allem unter Sergiu Celibidache trugen die legendären Bruckner-Konzerte wesentlich zum internationalen Renommee des Orchesters bei.
Anton Bruckner: Sinfonie Nr. 1 und Sinfonie Nr. 3

Münchner Philharmoniker mit Valery Gergiev
DI 26. September 2017 / 19:30 Uhr / Stiftsbasilika St. Florian


Der zweite Konzertabend mit den Münchner Philharmonikern steht ganz im Zeichen von Bruckners 4. Sinfonie, eine der beliebtesten Werke des großen Symphonikers. Die sehr erfolgreiche Uraufführung fand am 20. Februar 1881 in Wien mit den Wiener Philharmonikern unter der Leitung von Hans Richter statt.
Anton Bruckner: Ouverture g-moll, WAB 98 und Sinfonie Nr. 4 „Romantische“

URAUFFÜHRUNG
Auftragswerk: ¿Y Después? (Ballett)
MI 27. September 2017 / 19:30 Uhr / Großer Saal / Posthof


Ein politisch und gesellschaftlich höchst brisantes Thema greift Michael Hazod in seiner Auftragskomposition auf: die Stimmung nach Ausnahmesituationen wie Pogromen, vor allem die Stille, „Tunnel des Schweigens“ heißt es bei Federico G. Lorca, der die literarische Grundlage bildet. ¿Y Después? (spanisch für: und nachher?) ist ein Auftragswerk des Internationalen Brucknerfestes und hat als rhythmische Grundlage eine Siguiriya, eine historische Form des Flamenco.
Michael Hazod Musik / Daniel Hernandez Choreographie

Liederabend mit Nadja Michael
DO 28. September 2017 / 19:30 Uhr / Mittlerer Saal / Brucknerhaus


Nadja Michael gastiert regelmäßig in den bedeutendsten Opernhäusern weltweit unter den renommiertesten Dirigenten unserer Zeit. Ihre Karriere begann sie als Mezzosopranistin und feiert seit ihren Debüts als „Salome“ an der Mailänder Scala und „Fidelio“ an der Wiener Staatsoper große Erfolge als dramatischer Sopran. Das Brucknerfest bietet die seltene Gelegenheit, Nadja Michael bei einem Liederabend in Österreich zu hören. Am Klavier begleitet sie die aufstrebende Pianistin Zarina Shimanskaya, die im Brucknerhaus 2016 ein gefeiertes Solorecital spielte.
Nadja Michael Sopran / Zarina Shimanskaya Klavier
Modest Mussorgsky: Lieder und Tänze des Todes
Alexander von Zemlinsky: 6 Gesänge op. 13


Märchenhaftes von Maurice Ravel
FR 29. September 2017 / 19:30 Uhr / Großer Saal / Brucknerhaus


Ma mère l’oye (Mutter Gans) nannte Maurice Ravel eine Sammlung von Märchenvertonungen, die Heinz Holliger in der Ballett-Fassung dirigieren wird. 2017 wäre der koreanisch-deutsche Komponist Isang Yun 100 Jahre alt geworden. Aus seiner Heimat Tongyeong, einer südkoreanischen Hafenstadt, gastiert mit dem Tongyeong Festival Orchestra ein relativ junger, bedeutender Kulturbotschafter.
Clara Jumi Kang Violine / Tongyeong Festival Orchestra / Heinz Holliger Dirigent
Maurice Ravel: Le tombeau de Couperin
Isang Yun: Violinkonzert Nr. 3
Maurice Ravel: Ma mère l’oye (Ballett)


PREMIERE
Richard Strauss: Die Frau ohne Schatten
30. September / 04. Oktober / 11. Oktober 2017 / 19:30 Uhr / Großer Saal / Musiktheater am Volksgarten


In Kooperation mit dem Landestheater wird Richard Strauss’ Oper „Die Frau ohne Schatten“ beim Internationalen Brucknerfest zur Aufführung gebracht. Richard Strauss und sein kongenialer Librettist Hugo von Hoffmannsthal formten aus einem märchenhaften Stoff um ein Geisterwesen, das so gerne Mensch werden möchte, eine der vielschichtigsten, ergreifendsten, rauschhaftesten und intensivsten Musiktheaterwerke des frühen 20. Jahrhunderts.
Markus Poschner Dirigent / Hermann Schneider Regie / Falko Herold Kostüme, Bühne, Videos

Matinee des Bolshoi Theaters Belarus
SO 01. Oktober 2017 / 11:00 Uhr / Großer Saal / Brucknerhaus


Das Bolshoi Theater Belarus in Minsk ist eines der größten Theaterhäuser in Europa und gleichzeitig das architektonische Wahrzeichen der Stadt. Mit Peter Iljitsch Tschaikowskys „Capriccio italien op. 45“ und „Bilder einer Ausstellung“ von Modest Mussorgsky präsentiert sich das Bolshoi Theater Belarus am 1. Oktober im Rahmen der Sonntagsmatineen im Großen Saal des Hauses.
Peter Iljitsch Tschaikowsky: Capriccio italien, Auszüge aus Pique Dame
Modest Mussorgsky: Bilder einer Ausstellung


Die große Gala der italienischen Oper
Finalkonzert Competizione dell’Opera
SO 01. Oktober 2017 / 19:30 Uhr / Großer Saal / Musiktheater am Volksgarten


Der Competizione dell‘Opera ist einer der wichtigsten Gesangswettbewerbe und hat sich zu einer renommierten Talentschmiede etabliert. Jedes Jahr haben junge Talente aus aller Welt die Möglichkeit, sich einer hochkarätigen Jury zu präsentieren und den Grundstein für eine internationale Karriere zu legen. Nachdem in den weltweiten Vorrunden die vielversprechendsten Talente ausgewählt wurden, präsentieren sich die zwölf FinalistInnen am Finalabend dem Publikum und ein letztes Mal der Jury, die am selben Abend den strahlenden Sieger kürt. Moderiert von Barbara Rett, stehen beim Galakonzert Klassiker von Verdi oder Puccini ebenso auf dem Programm wie die schönsten Raritäten der italienischen Oper.
Bruckner Orchester Linz / Barbara Rett Moderation

Semifinale Competizione dell’Opera
Öffentliches Vorsingen
1.    Runde: MO 25. und DI 26. September 2017
2.    Runde: MI 27. September 2017
Brucknerhaus, Großer Saal
Eintritt frei, Zutritt jederzeit möglich


Peter Iljitsch Tschaikowsky: Iolanta
MO 02. Oktober 2017 / 19:30 Uhr / Großer Saal / Brucknerhaus


Peter I. Tschaikowsky vertont in seiner letzten Oper das Libretto seines jüngeren Bruders Modest. Sie handelt von der schönen Königstochter Iolanta, die sehr behütet aufwächst und nicht weiß, dass sie blind ist. Erst als sie sich verliebt, erfährt sie von ihrer Blindheit und möchte davon geheilt werden.
SolistInnen, Chor und Orchester des Bolshoi Theater Belarus werden das Werk in einer konzertanten Fassung im Großen Saal des Brucknerhauses zur Aufführung bringen.
Gastspiel des Bolshoi Theaters Belarus
Oper: Konzertante Aufführung in russischer Sprache


Johann Sebastian Bach: Magnificat
DI 03. Oktober 2017 / 19:30 Uhr / Großer Saal / Brucknerhaus


„Meine Seele preist die Größe des Herrn“, so beginnt (übersetzt) Bachs Magnificat, in dem er den Lobgesang Mariens vertont. Anstimmen wird Bachs überarbeitete Fassung in D-Dur ein neu formierter Chor der musischen Gymnasien Grieskirchen, Bad Leonfelden und Linz.
Ursula Langmayr Sopran / Barbara Wolfmayr Alt / Markus Miesenberger Tenor / Matthias Helm Bass
Chor aus oö. MusiklehrerInnen und SchülerInnen / Ensemble Barucco / Heinz Ferlesch Dirigent

Werke von Antonio Vivaldi und Georg Friedrich Händel


Bruckners Achte
DO 05. Oktober 2017 / 19:30 Uhr / Stiftsbasilika St. Florian


„Bruckners Achte ist so etwas wie der Mount Everest unter den Sinfonien des 19. Jahrhunderts.“, formulierte der Biograf von Karajan, Richard Osborne. Die Monumentalität der 8. Sinfonie hat Menschen des Öfteren dazu veranlasst, sie mit Beinamen zu versehen. Bruckner selbst sprach von seinem „Mysterium“. Vielfach wird die Achte auch als „Krone der Musik des 19. Jahrhunderts“ bezeichnet. Unter der Leitung von Markus Poschner wird das Bruckner Orchester Linz dieses Werk in der Stiftsbasilika zur Aufführung bringen.
Bruckner Orchester Linz / Markus Poschner Dirigent
Anton Bruckner: Sinfonie Nr. 8 (Fassung 1890)


St. Florianer Sängerknaben
SA 07. Oktober 2017 / 19:30 Uhr / Mittlerer Saal / Brucknerhaus


Die St. Florianer Sängerknaben präsentieren ein buntes Programm geistlicher Chormusik (u. a. Werke von Anton Bruckner, Till Alexander Körber) bis zu typisch Österreichischem (von Franz Schubert, Johann Strauß u. a.). Sie bieten nicht nur stilistische Vielfalt, sondern auch klangliche Abwechslung zwischen reinem Knabenchor, Männerensemble und gemischtem Chor. Dazwischen gibt es auch solistische Einlagen der Knaben und des Countertenors und ehemaligen Solisten der St. Florianer Sängerknaben Alois Mühlbacher.

Nigel Kennedy und The New Four Seasons
SA 07. Oktober 2017 / 20:00 Uhr / Großer Saal / Brucknerhaus


1989 feierte Nigel Kennedy seinen internationalen Durchbruch mit der Aufnahme von Antonio Vivaldis „Die Vier Jahreszeiten“, einem der erfolgreichsten Klassik-Alben aller Zeiten. Nun kehrt er mit einer völlig neuen Aufnahme der Vier Jahreszeiten zurück. Die Rhythmen, die tonale Palette und die Instrumentierung sind anders und die Verwendung von menschlichen Stimmen und Elektronik führen das Stück klar in eine andere Dimension.
Nigel Kennedy Violine, Leitung
OÖ Jugendsinfonieorchester und Band

NFM Wroclaw Philharmonic Orchestra
MO 09. Oktober 2017 / 19:30 Uhr / Großer Saal / Brucknerhaus


Aus der Europäischen Kulturhauptstadt 2016 Breslau (poln. Wroclaw) gastiert erstmals das Philharmonische Orchester im Brucknerhaus. Deren musikalisches Zuhause ist das Nationale Musikforum (NFM), der neue Konzertsaal Breslaus. Auf dem Programm stehen Werke des US-amerikanischen Dirigenten und Komponisten Leonard Bernstein, die sich durch Leidenschaft und eine große Formenvielfalt auszeichnen. Dirigent Eiji Oue war jahrelang Assistent von Bernstein und wird mit dem Programm den bevorstehenden 100. Geburtstag einer der interessantesten Künstlerpersönlichkeiten des 20. Jahrhunderts würdigen.
Eiji Oue, Dirigent
Werke von Witold Lutosławski und Leonard Bernstein


Die Entführung aus dem Serail
Singspiel in drei Akten von Wolfgang Amadeus Mozart
DI 10. Oktober 2017 / 19:00 Uhr / Großer Saal / Brucknerhaus


Schon kurz nach Erscheinung galt die „Entführung aus dem Serail“ als erster gelungener Versuch, der Affektsprache der Italienischen Oper Ebenbürtiges in deutscher Sprache entgegenzustellen. Das betrifft vor allem die Tiefgründigkeit der Figuren, die dem Extrem einer Entführung ausgeliefert und so gezwungen sind, sich mit sich selbst und den Anderen auseinanderzusetzen. Das Brucknerfest zeigt das Werk in einer neuen textlichen Bearbeitung mit Kurt Rydl als Osmin und Senta Berger als Sprecherin.
Senta Berger Rezitation / Kurt Rydl Osmin
Bruckner Orchester Linz

Rudolf Buchbinder
3. Konzert im Beethoven-Sonatenzyklus
MI 11. Oktober 2017 / 19:30 Uhr / Großer Saal / Brucknerhaus


Rudolf Buchbinder gehört zu den bedeutendsten Pianisten unserer Zeit, dessen Darbietungen auf akribischer Quellenforschung basieren. Das spiegelt sich in seinen Interpretationen wider, die neben höchster Technik und präziser Ausführung geprägt sind vom Spiel mit der Dramaturgie.
Ludwig van Beethoven:
Klaviersonate C-Dur op. 2/3
Klaviersonate g-moll op. 49/1
Klaviersonate Es-Dur op. 81a Les Adieux
Klaviersonate D-Dur op. 10/3
Klaviersonate A-Dur op. 101

The Cleveland Orchestra I Franz Welser-Möst
DO 12. Oktober 2017 / 19:30 Uhr / Großer Saal / Brucknerhaus
1. Konzert im Großen Abonnement


Das Cleveland Orchestra unter Chefdirigent Franz Welser-Möst bestreitet anlässlich seines 100-jährigen Gründungsjubiläums eine Europa-Tour und gastiert beim Internationalen Brucknerfest mit Beethovens Streichquartett in a-moll (Orchesterfassung) und Strawinskys Werk „Le sacre du printemps“. Seine Komposition schockte vor hundert Jahren das Pariser Publikum. Statt schöner Melodien bekam es Rhythmus, und den nicht einmal zum Mitklatschen. Strawinsky irritierte und verstörte mit ständigen Taktwechseln.
Ludwig van Beethoven: Streichquartett a-moll op. 132
Igor Strawinsky: Le sacre du printemps


The Cleveland Orchestra I Franz Welser Möst
FR 13. Oktober 2017 / 19:30 Uhr / Großer Saal / Brucknerhaus


Der zweite Abend mit dem Cleveland Orchestra stellt Gustav Mahlers Sinfonie Nr. 6 in den Mittelpunkt. Die Uraufführung des Werkes im Mai 1906 in Essen war ein voller Publikumserfolg, was die Kritiker aufgrund der Überinstrumentierung jedoch anders sahen. Der düstere Ton hat der
Sinfonie den Beinamen „Die Tragische“ beschert, eine Bezeichnung, die Mahler selbst nie bestätigt hat. Er selbst prophezeite, dass sein Werk dem Hörer wohl manches Rätsel aufgeben werde.
Gustav Mahler: Sinfonie Nr. 6


Abonnements im Brucknerfest


Erleben Sie große internationale Orchester, einzigartige Stimmen, aufstrebende KünstlerInnen und hochkarätige Stars beim Internationalen Brucknerfest 2017. Sichern Sie sich Ihr persönliches Abonnenment mit Ihrem Stammplatz und genießen Sie diese traumhaft schönen Klangmomente. Wählen Sie eines dieser ausgewählten Abonnements, sparen Sie 20% des Einzelkartenpreises und vergessen somit keines Ihrer Lieblingskonzerte!


Bruckner und St. Florian
Preise: € 240,- / 200,- / 165,- / 130,-

25.09.2017    Münchner Philharmoniker, Valery Gergiev
26.09.2017    Münchner Philharmoniker, Valery Gergiev
05.10.2017    Bruckner Orchester Linz, Markus Poschner
07.10.2017    St. Florianer Sängerknaben

Vokale Sternstunden
Preise: € 100,- / 91,- / 77,- / 67,-

28.08.2017    Liederabend mit Nadja Michael
02.10.2017    Bolshoi Theater Belarus: „Iolanta“
10.10.2017    W.A. Mozart: „Die Entführung aus dem Serail“, Senta Berger, Kurt Rydl u. a.

Symphonische Höhepunkte
Preise: € 250,- / 204,- / 172,- / 133,-

26.09.2017    Münchner Philharmoniker, Valery Gergiev
05.10.2017    Bruckner Orchester Linz, Markus Poschner
09.10.2017    NFM Wroclaw Philharmonic Orchestra, Eiji Oue
13.10.2017    The Cleveland Orchestra, Franz Welser-Möst


Ab Frühjahr 2017 erhältlich: ein gemeinsames Abonnement der LIVA und des Landestheaters Linz

Karten und Info:
Brucknerhaus Service-Center
T +43 732 775230 / E kassa@liva.linz.at / W www.brucknerfest.at / W www.brucknerhaus.at

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