Brucknerhaus Linz Titeltext-Grafik

Philosophie des Hauses

Höchstes künstlerisches Niveau, zeitgenössisches Schaffen, berühmte Orchester, Solisten, Dirigenten, Brucknerfest, Ars Electronica, ”Das andere Programm”....

1974 hatte sich mit dem Brucknerhaus der Wunsch der Linzer nach einem Konzertsaal endlich erfüllt. Die berühmtesten Orchester, Dirigenten und Solisten fanden im Brucknerhaus einen international renommierten Konzertsaal und sind seither gerne hier zu Gast. Zur weiteren Positionierung und zur Imagebildung von Linz als Kulturstadt trug das Brucknerfest bei. Allerdings war den Verantwortlichen schon damals klar, dass ein Festival, das sich in erster Linie mit dem Werk von Anton Bruckner auseinander setzte, kaum die Anforderungen der Zukunft erfüllen würde können.

1979 brachte die Gründung des Festivals Ars Electronica den entscheidenden Durchbruch zum wirklich eigenen Image von Linz. Die Ars Electronica basierte auf einer Idee des Linzer Musikers Hubert Bognermayr und deren Umsetzung und Ausweitung zu einem Festival durch Dr. Hannes Leopoldseder, den Intendanten des ORF-Landesstudios Oberösterreich. Dr. Horst Stadlmayr, der Generalmanager der 1972 gegründeten LIVA, war der notwendige Partner, der dieses Festival im Brucknerhaus heimisch machte. Mit den beiden Polen Tradition und Zukunft, war eine eigene, unverwechselbare Position ereicht, die weltweit Anerkennung für Linz brachte.

In den Saisonprogrammen gilt es nach wie vor, dem Publikum höchstes künstlerisches Niveau und Strömungen des zeitgenössischen Schaffens zu bieten.

Die Einführung des ”Anderen Programms” (heute Musik.Wort) durch Vorstandsdirektor Karl Gerbel war eine folgerichtige Reaktion auf den allmählichen Wandel des Begriffes ”Kunst”. Die Entwicklung der Musik in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts geht wesentlich auch von der Pop- und außereuropäischen Musik aus. Diesem Programmwunsch kommt ”Das andere Programm” entgegen.

 
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