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| Freitag, 9.5.2008, 22:00, LENTOS Kunstmuseum, Auditorium | |||
| Außer der Reihe | |||
| Festival 4020 | |||
| Mikrokosmos | |||
| Rusne Mataityte Violine | |||
| Dalia Surauciute Violine | |||
| Vitalija Raskeviciute Viola | |||
| Edmundas Kulikauskas Cello | |||
| Valentinas Gelgotas Flöte | |||
| Remigijus Merkelys Leitung | |||
| Jurgis Karnavicius Klavier | |||
| Aidas Kancauskas Klarinette | |||
| Rytis Mažulis Sans Pause für Streichquartett // Musica falsa (für Violoncello und Zuspielband, Canon Mensurabilis (for Flute, Clarinet, Violin, Viola, Violoncello and Piano) // Egidija Medekšaitė Panchami for String Quartet (2006) // Non in Commotione (Kompositionsauftrag 4020, UA) für Streichquartett,
Flöte, Klarinette und Vokalensemble (Trys Keturiose) //
Kanons von: Josquin Desprez (1450–1521), Pierre de la Rue (1452–1518), Guillaume Dufay (1400–1474), Johann Sebastian Bach (1685–1750), Rytis Mažulis: Arrangements Moderation: Mirjam Jessa Das Werk von Rytis Mažulis (* 1961) darf als das konsistenteste der jüngeren Musikgeschichte Litauens gelten, beziehen sich doch so gut wie alle Kompositionen Mažulis‘ auf dieTechnik des Kanons und der Repetition. Dabei schöpft der litauische Komponist sowohl aus dem polyphonen Reichtum der Renaissance wie auch aus der litauischen Tradition der Sutartinēs. Von einem Studium bei Bronius Kutavicius, dem Doyen des litauischen Minimalismus und einer der bedeutendsten Komponistenpersönlichkeiten des Landes, geprägt, wandte sich Mažulis dem Ergründen mikrotonaler und kleinstteilig gegliederter musikalischer Strukturen zu. Seine elektroakustischen wie seine vokalen Arbeiten sind raffiniert gebaute Tongebilde, die sich in kleinen und kleinsten Schritten labyrinthisch entfalten. Der Abend für und um Rytis Mažulis präsentiert den Komponisten im Kreis seiner „Wahlverwandtschaften“ zwischen Bach und Josquin Desprez, aber auch mit einem Werk seiner Schülerin Egidija Medekšaitē. Als Resüme dieses Porträts steht die Uraufführung des von 4020 beauftragten Werks Non in Commotione auf dem Programm. In ihm wird Mažulis zum ersten Mal Sutartinēs als musikalisches Ausgangsmaterial verwenden. Eine Hommage an die faszinierende Stimmkunst von Trys Keturiose, die den Kreis des Abends schließen. Das GAIDA Ensemble ist das Hausorchester des alljährlich in Vilnius stattfindenden internationalen GAIDA-Festivals für Zeitgenössische Musik und zugleich Litauens führendes Ensemble für Neue Musik. Sein Repertoire reicht weit über das breite Spektrum der zeitgenössischen Komponisten Litauens hinaus und setzt sich ambitioniert und auf hohem qualitativem Niveau auch mit aktuellsten Entwicklungen im Feld der musikalischen Avantgarde auseinander. In seiner konsequenten Weiterentwicklung hat es sich mittlerweile internationale Reputation erspielt und war auf den bedeutendsten europäischen Festivals vertreten. |
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| Komponistenportrait Rytik Mažulis | |||
| Preis Euro: 18,- Einheitspreis - freie Sitzplatzwahl, Jugendkarte: 10,- Eur Festivalpass ( gilt für alle 4 Veranstaltungstage): 45,- / Jugendkarte: 25,- TELEFONISCH unter: +43/732/775230 |
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