Brucknerhaus Linz Titeltext-Grafik
Donnerstag, 30.9.2010, 19:30, Brucknerhaus - Großer Saal
Brucknerfest
ORCHESTERZYKLUS - Düsseldorfer Symphoniker
Düsseldorfer Symphoniker
Andrei Borejko Dirigent
Herbert Schuch Klavier
 
R. Schumann: "Träumerei" aus "Kinderszenen" op. 15
R. Schumann: Ouvertüre zu Goethe’s: Hermann und Dorothea, op. 136 (posth.)
R. Schumann: Konzert für Klavier und Orchester a-Moll op. 54
G. Mahler: Blumine
E. Grieg: Symphonie Nr.1 c-Moll
Das Klavier nahm bei Robert Schumann stets eine besondere Stellung in seinem Schaffen ein. Die ersten Jahre bis etwa 1840 standen ganz im Zeichen seines Instruments, ehe er sich dem Lied und seinen ersten sinfonischen Arbeiten widmete.

Diese Liebe zum Klavier und die intensive Beschäftigung mit dem Orchester, dürften Schumann schließlich zur Komposition seines einzigen Klavierkonzerts bewogen haben. "... ein Mittelding zwischen Symphonie, Koncert und großer Sonate", darüber dachte der Komponist nach, als er 1841 mit den ersten Skizzen begann, denn im Hinblick auf seine ruinierte Hand wusste er: "Ich kann kein Konzert schreiben für den Virtuosen; ich muß auf etwas Anderes sinnen." 1845 erlebte das Konzert für Klavier und Orchester a-Moll op. 54 in Leipzig seine Uraufführung. Clara, die den Solopart übernahm, zeigte sich begeistert. Auch in Edvard Griegs Sinfonie Nr. 1 c-Moll klingt Schumann durch, glaubt man den Aussagen des Komponisten. Angeregt durch den dänischen Komponisten Niels W. Gade, versuchte sich Grieg 1863 erstmals an sinfonischer Musik. Gelang ihm der erste Satz in nur zwei Wochen, so sollte bis zur Vollendung der gesamten Sinfonie mehr als ein Jahr vergehen. Seinen Hinweis auf dem Titelblatt der Partitur – "Darf nie aufgeführt werden!" – hat man zum Glück nicht beachtet, handelt es sich hierbei doch um weit mehr als ein Studienwerk.
Preis Euro: 67,– / 57,– / 49,– / 42,– / 28,- // Jugendkarte 10,- // Dieses Konzert ist auch Bestandteil des Orchester-Abos.

  Karten bestellen
« zurück