Brucknerhaus Linz Titeltext-Grafik
Dienstag, 21.9.2010, 19:30, ORF Landesstudio
Brucknerfest
Zeitgeschichte
Anna Maria Pammer Sopran
Clemens Zeilinger Klavier
Erwin Steinhauer Sprecher
 

Man kann sie getrost beim Wort nehmen, sagte Karl Kraus über die Nationalsozialisten, sie halten es. Leider behielt er recht. Sogar tote Komponisten wie Mendelssohn oder Mahler wurden posthum diffamiert, während die noch lebenden verfolgt, ins Exil getrieben oder ermordet wurden. An diesem Abend wird multimedial gezeigt, wie die Nazi-Vorwürfe lauteten und worin die "Verbrechen" der "entarteten" Komponisten bestanden.

Werke von:
Kurt Weill,
Friedrich Hollaender,
Paul Abraham,
Hanns Eisler,
Leo Fall u. a.


Auch für Musik muss es einen Scheiterhaufen geben - tönte im Juli 1933 die Zeitschrift für Musik. Kurz davor hatten in Deutschland die Bücher gebrannt. Nun sollte die Musik an die Reihe kommen. Wie jedoch sollte man erklären, dass ein Mendelssohn jetzt zu verachten sei und die beliebtesten Schlager nicht mehr gehört werden durften? 1938 wurde bei den Reichsmusiktagen in Düsseldorf dazu ein Anlauf genommen: Was dabei herauskam, erfahren Sie an diesem Abend...
Preis Euro: 15,- Einheitspreis

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