Brucknerhaus Linz Titeltext-Grafik

NOVEMBER 2006

Brucknerfest Linz 2007 "Klassisch anders"


16. bis 30. September 2007

Das Motto des Brucknerfestes, das schon 2005 und 2006 mit großem Erfolg die inhaltliche Ausrichtung des Brucknerfestes bestimmte, bleibt auch weiterhin bestehen. Das Programm ist ein Fest renommierter internationaler Künstler. Die Dirigenten im Brucknerfest sind Riccardo Chailly, Kent Nagano, Semyon Bychkov, Heinrich Schiff und Karen Kamensek. International erfolgreiche Künstler wie Martin Stadtfeld und Ilya Gringolts werden die Kammermusik gemeinsam mit dem Kodály-Quartett vertreten. Die Götterdämmerung unter der Leitung von Peter Schneider bietet den Opernfreunden wieder eine international bekannte Besetzung an. Sehr gut eingeführt haben sich die Orgelkonzerte (Kurator Michael Giesen), die eine andere Facette des großen oberösterreichischen Komponisten Anton Bruckner beleuchten. Dazu kommt in diesem Jahr auch ein Orgelwettbewerb, der gemeinsam mit dem Stift St. Florian organisiert wird.

Eröffnungskonzert unter der Leitung von Riccardo Chailly   

Riccardo Chailly, Gewandhauskapellmeister und Generaldirektor der Oper Leipzig sowie Sohn des Komponisten Luciano Chailly, wird das Eröffnungskonzert, das traditionell auch die Klassische Linzer Klangwolke ist, mit Werken von Felix Mendelssohn Bartholdy und der 2. Symphonie von Anton Bruckner dirigieren.

Kent Nagano - internationaler Star unter den Dirigenten

Am 18. September dirigiert ein Star unter den internationalen Dirigenten das Bayerische Staatsorchester in St. Florian, einem traditionellen Konzertort des Brucknerfestes. Überall, wo Kent Nagano für längere Zeit ein Engagement hatte, versuchte er neben der Traditionspflege auch ein junges Publikum mit einem innovativen Konzertprogramm an die Klassik und die Moderne heranzuführen. Im Brucknerfest 2007 widmet er sich Bruckners 4. Symphonie. Er leitet seit 2006 die Münchner Staatsoper <http://de.wikipedia.org/wiki/Bayerische_Staatsoper> und ist auch Music Director für das Orchestre Symphonique de Montréal. In St. Florian wird er die 4. Symphonie von Anton Bruckner in der Erstfassung dirigieren.

Semyon Bychkov und das WDR Sinfonieorchester Köln

Die Reihe bekannter Dirigenten wird von Semyon Bychkov fortgesetzt. Der in St. Petersburg geborene und in die USA ausgewanderte Dirigent widmet sich Mendelssohn Bartholdys 4. Symphonie und Richard Strauss' Alpensymphonie. Bychkov über Richard Strauss: "..., ein junger Mann, der im Alter von 24 Jahren "Don Juan" geschrieben hat - ein Wunder! Wie kann man so jung eine so virtuose Tondichtung schaffen?" Am 25. September musiziert Bychkov mit dem WDR Sinfonieorchester Köln. Genau diese Paarung war es, die anlässlich 50 Jahre WDR die Idee des Brucknerhauses einer neuen Inszenierungsmöglichkeit wiederholte: die Zusammenarbeit mit dem Futurelab der Ars Electronica bei der Oper Rheingold 2004.

Heinrich Schiff, erster Gastdirigent des Bruckner Orchesters, kommt mit dem Wiener Kammerorchester und einem reinen Beethoven-Programm. Der Solist des Violinkonzertes wird Julian Rachlin sein. Den Abschluss des Brucknerfestes wird das Bruckner Orchester unter der Leitung von Karen Kamensek  mit der 5. Symphonie von Gustav Mahler gestalten.

Weitere bekannte Namen werden Martin Stadtfeld, der sein Österreich-Debut im Brucknerhaus feierte und diesmal mit Ilya Gringolts auftreten wird, sein. So weit, so klassisch.

Das etwas andere des Brucknerfestes wird durch zwei Produktionen im Posthof beigetragen werden, ebenso wie durch die wichtige Teilnahme vom Schloss Traun und vom Orgelwanderweg von Linz nach St. Florian. Eine besondere Produktion wird im Studio21 im Landesstudio OÖ des ORF stattfinden. Otto M. Zykan hat kurz vor seinem Tod noch den Vorschlag einer Fouché-Oper bei der Kulturhauptstadt 2009 eingebracht. Gemeinsam mit Dr. Irene Suchy wird Wolfgang Winkler das Projekt "Fouché-Fragmente" nach Otto M. Zykan gestalten.

 
« zurück