Brucknerhaus Linz Titeltext-Grafik

OKTOBER 2008

JAZZ im Brucknerhaus


Donnerstag, 9.10.2008, 10:30, Brucknerhaus - Restaurant Anklang

Bildmaterial

PRESSEGESPRÄCH

Gesprächspartner:

Paul Zauner – Kurator Jazz im Brucknerhaus
Doug Hammond Jr. – Professor Anton Bruckner Privat Universität, Jazz Drummer
Christian Maurer – Leitung Upper Austrian Jazz Orchestra
Christoph Cech – Professor Anton Bruckner Privat Universität
Wolfgang Winkler – Künstlerischer Leiter LIVA/ Brucknerhaus

Seit drei Jahren hat JAZZ wieder einen Fixplatz im  Brucknerhaus. Der Qualitätsstandard ist hoch, die Publikumsresonanz überwältigend. In diesem Sinne möchten wir Ihnen die brandneue Jazz-Saison 2008/09 mit Künstlern wie The Yellowjackets, Upper Austrian Jazz Orchestra Monty Alexander uvm. vorstellen.

Sie finden die gesamte Pressemappe und Bildmaterial auch digital unter:
www.brucknerhaus.at

Das Programm

Di 21.10.08
Brucknerhaus, Großer Saal, 19:30
The Yellowjackets

Russell Ferrante Piano, Keyboards
Bob Mintzer Saxofon, Ewi
Jimmy Haslip Bass
Marcus Baylor Drums

Groovecontrol mit Jazzlegenden
Als feinster R’n’B-Jazz lässt sich der soulig-melodische Instrumentalstil der Yellowjackets beschreiben. Die Band, ausnahmslos hochkarätige Studiomusiker, legte 1981 ihr Debüt vor, bei dem noch Gitarrist Robben Ford tonangebend war. Nachdem er die Band verlassen hatte, stieß der Saxofonist Marc Russo zu Russell Ferrante (Keyboard), Jimmy Haslip (Bass) und der typische, groovende Yellowjackets-Sound konnte sich entwickeln. Heute, mit Bob Mintzer am Saxofon, gelten die energetischen Liveauftritte der Band schlichtweg als legendär. Dass die Yellowjackets im Brucknerhaus haltmachen, ist mehr als nur ein Glücksfall.

www.yellowjackets.com

JIM’s Support: Hari Baumgartner Quintett
Das Gesangsausnahmetalent Hari Baumgartner – nicht zufällig ein großer Yellowjackets-Fan – besticht durch exzellente Technik und improvisatorische Eloquenz, die in ihrer rhyth-mischen Perfektion und Aussagekraft diesem Sänger schon jetzt einen einzigartigen Status verleihen. „Funky“ im besten Sinne des Wortes.


Mi 05.11.08
Brucknerhaus, Großer Saal, 19:30
Upper Austrian Jazz Orchestra
AUSTRIAN JAZZ ART
Tini Kainrath Vocals

Lorenz Raab / ZOÉ
Lorenz Raab Trompete
Christof Dienz Zither
Ali Angerer Dulcimer, Tuba
Matthias Pichler, Oliver Steger Bass
Rainer Deixler, Herbert Pirker Drums

Begnadete Freistilisten
Das Upper Austrian Jazz Orchestra vertritt seit 1992 seine ganz persönliche Auffassung der gegenwärtigen orchestralen Musik, die nicht nur auf Jazz begrenzt ist. Mit Tini Kainrath als Vokalistin bringt das Ensemble unterschiedlichste Musikstile zusammen und überzeugt mit ungetrübter Spielfreude. Der österreichische Trompeter Lorenz Raab beweist einmal mehr, dass auch ungewöhnliche Kombinationen wie etwa Drum ’n’ Bass, Zither, Tuba und Dulcimer hervorragende Ergebnisse liefern können.
www.lorenzraab.at

Tini Kainrath
Ob Soul, Blues und Gospel über Rock und Jazz bis hin zum Wiener Lied und Dudler, Tini Kainrath, vielen als Rounder Girl bekannt, ist ein echtes Allround-Musiktalent. Ihre Stimme ist unvergleichlich, die Liste ihrer Musikpartner reicht von Willi Resetarits, Hubert von Goisern und Wolfgang Ambros bis zu Harri Stojka. 


Di 02.12.08
Brucknerhaus, Mittlerer Saal, 19:30
Cedar Walton Quartet

Cedar Walton Piano
Javon Jackson Saxofon
Peter Washington Bass
Alvin Queen Drums

Ein Hauch Jazzgeschichte
Über mehr als 40 Jahre erstreckt sich die steile Karriere des vielseitigen Pianisten. Mit Charlie Parker, Dizzy Gillespie and John Coltrane spielte der Mann, der für seinen „Funky Touch“ und sein feines Gespür für Melodien berühmt ist, ebenso wie mit Milt Jackson, Frank Morgan und Dexter Gordon. Der in Dallas/Texas geborene Cedar Walton begann seine Karriere in kleinen Clubs in Denver. Später ging er nach New York, spielte dort mit Lou Donaldson, Gigi Gryce, Sonny Rollins und Kenny Dorham, tourte mit J. J. Johnson, bis er bei Art Blakey and the Jazz Messengers einstieg. 1981 formte er erstmals ein Trio, damals mit Ron Carter und Billy Higgins.
Heute ist Walton einer der einflussreichsten Jazzmusiker. Seine Kompositionen wie „Bolivia“, „Clockwise“ oder „Firm Roots“ gehören schon zum Standardrepertoire in der Jazzwelt.

JIM’s Support: Bernhard Geigl Quartett
Bernhard Geigl steht in der Tradition der komponierenden Pianisten. In seinen Eigenkom-positionen trifft Jazz in seiner vollen harmonischen Ausdeutung auf Verläufe und Gestalt-ungsprinzipien der zeitgenössischen „klassischen“ Musik. Wir freuen uns auf ein Hörver-gnügen auf höchstem ästhetischem Niveau.

www.allaboutjazz.com


Mo 26.01.09
Brucknerhaus, Mittlerer Saal, 19:30
Enrico Pieranunzi
plays Domenico Scarlatti

Enrico Pieranunzi Piano solo
Klemens Pliem Hollotrio / Support

Italienischer Tastengott
Pieranunzi gilt mit seinem rhythmischen Reichtum und seinem gepflegten, klassisch geschulten Anschlag als führender Modern-Jazz-Pianist Europas. Sein cooles und dennoch warmes Klavierspiel knüpft da an, wo Bill Evans 1980 aufhören musste. Neben dem Jazz hat Pieranunzi nie seine Affinität zur klassischen Musik, insbesondere zu Domenico Scarlatti, aufgegeben. Aus Anlass des 250. Todestages des großen Barockkomponisten realisierte er ein besonderes Projekt: die Vorstellung einer Auswahl der insgesamt 555 Klaviersonaten von Scarlatti, um darüber zu improvisieren! Irgendwo zwischen Spiel, Traum und Vision gelingt Pieranunzi etwas, was vorher nicht gewagt wurde. Einfach einzigartig! Klemens Pliem Hollotrio steht für zeitgenössischen Jazz mit organischen, eckigen Grooves, die inspiriert zwischen laut und leise pendeln und die Hörer auf eine Reise der Emotionen einladen.

www.myspace.com/enricopieranunzi 


Do 05.03.09
Brucknerhaus, Großer Saal, 19:30
Monty Alexander Trio

Monty Alexander Piano
Hassan Shakur Bass
George Fludas Drums

Meisterhaft vielseitig
Der Pianist aus Jamaika, der bereits als Teenager im legendären Studio One als Pianist arbeitete, hat seine Wurzeln in der Tradition des amerikanischen Jazz. Er spielte mit Frank Sinatra, Ray Brown, Sly & Robbie, Dizzy Gillespie und Sonny Rollins sowie Quincy Jones, Bobby McFerrin, Natalie Cole. Sein Markenzeichen ist der Swing, den er in einer Virtuosität präsentiert, die ihresgleichen sucht. Egal ob Monty Alexander nun Jazz, Soul, Reggae oder Swing spielt, er hat stets ein Ziel vor Augen: Er will seinem Publikum Lebensfreude vermitteln. Sein Piano ist dabei nur Mittel zum Zweck, wie er selbst nicht müde wird zu erklären.

JIM’s Support: New Vocal Music Ensemble
Elfi Aichinger leitet seit vielen Jahren ein Großensemble bestehend
aus den Gesangsklassen des JIM Instituts. Die wechselnden
Besetzungen verbindet mitreißende Spielfreude, spannende
Arrangements, erstklassige gesangliche Leistungen, eine Mischung,
die längst ein begeistertes Stammpublikum gefunden hat.

www.montyalexander.com


Mi 25.03.09
Brucknerhaus, Mittlerer Saal, 19:30
SÜDAMERIKA-NACHT

Toninho Horta
Diana Baroni Trio feat. Tunde Jegede
FLOR DE VERANO

Diana Baroni Voice, Traverso
Lincoln Almada Harp, Cajon
Rafael Guel Vihuela, Xarana, Percussions, Voice
Tunde Jegede Kora, Violoncello

Jazzfeuerwerk der Kulturen
Über drei Dekaden hinweg hat sich Toninho Horta als Gitarrist, Komponist und Sänger einen Weltruf erspielt. Der Stil des Brasilianers ist einzigartig, sein Voicing und die Rhythmik seines virtuosen Gitarrenspiels sind schlichtweg genial. Die Liste der Musikerkollegen, mit denen er zusammenarbeitete, ist exquisit und reicht von Pat Metheny, Randy Brecker und Wayne Shorter bis zu Sergio Mendes, Astrud Gilberto und Caetano Veloso.

Diana Baroni verbindet afro-peruanische Klänge mit der barocken Musiktradition. Sie entführt uns in den kulturellen Schmelztiegel Perus, wo sich einheimische, spanische und afrikanische Kulturen auf faszinierende Weise verbinden.

http://www.myspace.com/toninhohorta
www.dianabaroni.com


Mo 25.05.09
Brucknerhaus, Mittlerer Saal, 19:30
Doug Hammond Tentett (Dream Band)
ROOTS & NEW DREAMS

Dwight Adams Trumpet / Jean Toussaint Ten Sax
Ernist Vann Alto Sax / Ernie Calhoun Ten Sax
Wendell Harrison Clarinet, Bass Clarinet / Dick Griffin Trombone
Stéphane Payen Alto Sax / Kirk Lightsey Piano
Arron James Bass / Doug Hammond Drums

A Jazz-American in Linz / Zwischen Klassik und Moderne / Solo für 10
Hammond ist einer der großen Helden der amerikanischen Independent-Jazz-Szene. Der international gefeierte Perkussionist verbindet wie kaum ein anderer Tradition mit zeit-genössischem Kompositionsstil und setzt dabei essenzielle Impulse für die Weiterent-wicklung des Jazz. Doug Hammond lehrt an der Anton Bruckner Privatuniversität, mit dem Tentett hat er seine persönliche „Dream Band“ zusammengestellt.

Eine Kooperation von Brucknerhaus
und Linz09

http://www.doughammond.org

JIM’s Support: Brückenköpfe Ensemble plays the „Classic Hammond“
Die wenigsten hierzulande wissen, dass Doug Hammond eine Fülle von Werken für klassische Besetzungen verfasst hat, Stücke von berührender Originalität. Das von Christoph Cech vor einigen Jahren als Mischbesetzung von klassischen und Jazzmusikern ins Leben gerufene Brückenköpfe Ensemble ist der ideale Klangkörper, um dem Publikum auch diese Facette von Doug Hammond näherzubringen und diese Personale abzurunden.

 
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