Brucknerhaus Linz Titeltext-Grafik

Juni 2008

LINZER KLANGWOLKEN 2008


04. Juni 2008, 10 Uhr, Brucknerhaus, Restaurant Anklang

Visualisierte Linzer Klangwolke 2008
Linzer Kinderklangwolke 2008
Klassische Linzer Klangwolke 2008

Bildmaterial


Gesprächspartner:

Dr. Helmut Obermayr – Landesdirektor ORF Oberösterreich
Mag. Ursula Prenner –
Marketing Generali Oberösterreich
Wolfgang Winkler  Künstlerischer Leiter - LIVA
Ing. Mag. Wolfgang Lehner –
Kaufmännischer Leiter der LIVA
 
Herzfluss
Werner Pfeffer –
Konzept, Visualisierung, Regie
Johannes Berauer –
Komposition
Philipp Sageder –
Komposition und Gesang
Andreas Fabianek –
Musikproduktion
Sonja Holm –
Text
Harald Markon –
Architektur / Raumgefühl
Rudolf E. Mitter –
Grafisch-künstlerische Visualisierungen und Logo
TAALIS –
Live Auftritt als Schlagwerker
 
Kinderklagwolke
Christa Koinig -
Projektleitung / Produzentin
Franz Schwabeneder -
Autor

Präsentation & Verkostung der Brucknerhaus-Schokolade vonBachhalm
Maître Chocolatier Johannes Bachhalm
präsentiert die süße Seite des Brucknerhauses.


Visualisierte Linzer Klangwolke 2008
Herzfluss
Sa., 06. September 2008, Brucknerhaus, Donaupark Linz, 21:00 Uhr

HERZFLUSS  Thema

HERZFLUSSbegleitet einen Menschen bei der Reise durch sein Leben. Die Stationen sind in die vier Lebensabschnitte Kindheit, Jugend, Erwachsenenalter und Alter aufgeteilt. Reflektiert werden die innere und die äußere Welt eines Menschen, der zu allen Zeiten mit seiner „Inneren Stimme“ im Dialog bleibt und gleichzeitig mit den Anforderungen und Rahmenbedingungen der Außenwelt konfrontiert wird. Dabei ist die Außenwelt zugleich das Spiegelbild seiner Innenwelt. Die Konflikte des Menschen mit sich selbst finden ihren Ausdruck in der Zerstörung der Außenwelt.

HERZFLUSS ist der Teil in uns, der uns die Ideen gibt, neue Wege zeigt, uns nicht aufgeben lässt. HERZFLUSS ist zugleich die ewige Geschichte des Menschen, die sich als Perpetuum Mobile immer weiter führen ließe. Die Umwelt verändert sich, die Sehnsüchte des Menschen bleiben gleich.


HERZFLUSS  künstlerische Intention

HERZFLUSS setzt sich mit der Fremdbestimmung des heutigen Menschen auseinander. Der Mensch agiert abhängig von Regeln, Traditionen und Konventionen und lässt sich von finanziellem Erfolg, Leistung, Image, Macht und Äußerlichkeiten leiten. Dabei verliert er aus den Augen, dass er, wie jeder Mensch, ein Lebensmotiv und unfehlbares Korrektiv in sich trägt: seine innere Stimme. Sie steht für Phantasie, Forschergeist, Hoffnung und Sehnsucht und somit für die Einzigartigkeit des Menschen.

Würden wir mehr auf unsere innere Stimme hören – unsere Welt sähe heute anders aus.

HERZFLUSS soll Mut machen, auf die innere Stimme zu hören und damit sich selbst ein Stück näher zu kommen.


HERZFLUSS Geschichte


Die ersten Lebensjahre werden als eine Zeit der ungebremsten Phantasie, der noch ungeahnten Möglichkeiten erlebbar. Erste Anklänge an den „Ernst des Lebens“ und an Regeln und Konventionen sind allmählich erkennbar.

Die Jugend ist bestimmt durch Rebellion, Widerspruchsgeist und geprägt durch großen Veränderungswillen. Die erste große Liebe macht den Menschen einerseits versöhnlich, andererseits ist es der Einstieg in die „Welt der Erwachsenen“ mit allen dazugehörigen Verpflichtungen und Anforderungen.

Das Erwachsenenalter ist anfänglich durch großen Enthusiasmus und Erfolgserlebnisse geprägt. Stress, Druck und Überforderung bringen den Menschen in die Tretmühle von Beruf und Alltag und enden beinahe unweigerlich im Burnout. Unfreiwillig gerät der Mensch in eine nachdenkliche Phase, die ihm die Möglichkeit für Besinnung und Veränderung gibt.

Im letzten Lebensabschnitt, dem Alter, hat der Mensch an Erfahrung gewonnen und setzt ganz gezielt seine Prioritäten. Weit entfernt von Resignation ist er nun in der Lage, in Kontakt mit sich selbst und mit anderen Menschen, vor allem mit Jugendlichen, zu kommen.

Am Schluss stirbt der Mensch und im gleichen Moment wird ein neuer Mensch geboren. Der Herzfluss des Lebens fließt weiter.


HERZFLUSS Ebenen

Die Innere Welt:
Der Mensch wird durch sein Leben von einer imaginären Figur begleitet, einem alten Chinesen, der die innere Stimme des Menschen repräsentiert. Die Figur des alten Chinesen wird bewusst als Synonym für Märchenhaftes, Unbekanntes und Weisheit eingesetzt. In der Kindheit steht der alte Chinese für Phantasie, in der Jugend weist er den Weg, im Erwachsenenalter fungiert er als Hoffnungsträger in scheinbar ausweglosen Situationen. Erst im Alter verschmelzen der Mensch und der alte Chinese zu einer Person. Der Mensch nimmt seine innere Stimme an und findet somit den Einklang mit sich selbst.

Die reale Welt:
Verschiedene Themen begleiten den Menschen auf seiner Lebensreise. Stehen während des Sozialisierungsprozesses vor allem Regeln, Einschränkungen und Anforderungen im Vordergrund, ist es später die Herausforderung, in der Berufswelt Schritt zu halten. Im Alter besteht die Herausforderung darin, das Leben neu zu gestalten und trotz geändertem Stellenwert in der Gesellschaft offen und neugierig zu bleiben.


HERZFLUSS - künstlerisches Konzept


Die Geschichte HERZFLUSS wird erzählt in poetischen und eindringlichen Texten. Die Visualisierungen sind Ausdruck der real erlebbaren Außenwelt, der inneren Welt des Menschen und geben auf einer weiteren Ebene Zeugnis über die Bedrohungen und Zerstörungen der heutigen Zeit.

Die gestalterischen Elemente Musik, Klang, Visualisierung und gesprochener Text greifen ineinander und erzählen gemeinsam die Geschichte.


HERZFLUSS Musik

Die menschliche Stimme ist die Grundlage des musikalischen Konzepts der Klangwolke 08 „Herzfluss“. Die Kompositionen werden durch die unterschiedlichsten Facetten der Stimme zum Klingen gebracht. Immer wieder überrascht die Musik durch den Einsatz der Stimme in unerwarteter Weise. Mit dieser unmittelbar menschlichen Ausdrucksform in der Bandbreite von der Einzelstimme bis hin zu den vielen Stimmen eines großen Chors wird die Geschichte eines Menschen erzählt.

Der große Chor steht am Anfang und am Ende der Klangwolke „Herzfluss“. Er symbolisiert die Gemeinschaft, aus der sich eine Einzelperson herauskristallisiert. Die Geschichte dieser Person wird – wie in der Erzählung vorgegeben - in vier musikalisch sehr unterschiedlichen Abschnitten erzählt. Die Musik trägt diesen Menschen durch das Leben und entwickelt in allen Lebensphasen ganz spezifische und an die jeweiligen Lebensabschnitte angepasste und individuelle Klänge.

Am Ende der persönlichen Geschichte geht die Einzelstimme wieder in einen Chor über, die Gemeinschaft steht im Mittelpunkt. Wollte man die Geschichte weiter erzählen, könnte die Stimme einer neuen Person mit ihrer Lebensmelodie heraustreten.


HERZFLUSS Musikalische Motive

Die Geschichte des Menschen wird begleitet von musikalischen Motiven, die in den verschiedenen Lebensabschnitten immer wiederkehren.

Das „Lebensmotiv“ ist die persönliche Melodie des Menschen, die zuerst von der Mutter als Wiegenlied gesungen wird. Unterschiedliche Facetten und Variationen dieses Liedes begleiten ihn durch das Leben und drücken seine Gefühle aus.

Das Motiv des „alten Chinesen“ ist ein schwebender, fragender Klang. Er symbolisiert die innere Stimme, mit der sich der Mensch immer wieder konfrontiert sieht. Abhängig von Situation und Lebensphase reagiert der Mensch unterschiedlich auf diesen stabilen und immer gleichen Klang der inneren Stimme.

Musikalische Stationen des Lebens
Die Musik jedes Lebensabschnittes hat ihr jeweils eigenes Tempo und ihren spezifischen Klang:
In der Kindheit steht die akustische Entdeckungsreise im Mittelpunkt. Verspielt, verträumt, forschend und spontan wird die Welt entdeckt und fröhliche Klänge ertönen.

Die Jugend verlangt musikalische Rebellion. Die Komposition wird laut, schnell und aggressiv in dieser Passage, die am vordergründigsten von Rhythmik getragen wird. Mit Schlagwerk, Mouthpercussion und Samples findet die Sprunghaftigkeit und Schnelllebigkeit der Jugend ihren musikalischen Ausdruck.
Die Zeit des erwachsenen Lebens beginnt in der Komposition mit den intensiven Klängen der Entdeckung eines Gegenübers. Ein ungewöhnliches Liebeslied in Form eines Zusammenspiels zwischen indischem und westlichem Gesang lässt eine

Auseinandersetzung mit „Fremdem“ zu. Die Höhen und Tiefen des beruflichen Lebens münden in die Katastrophe, in der sich der Mensch von den eigenen Vorstellungen entfremdet und von den Erwartungen der Gesellschaft überrollt wird. So verliert er die Kontrolle über sein eigenes Schicksal und seine Einzelstimme verschwindet symbolhaft in einem dominanten Chor.

Das Alter ist die Zeit der Weisheit. Nach der Katastrophe besinnt sich der Mensch auf das Zuhören und erkennt die Melodie und die Rhythmik des Herzflusses. Dieser Teil wird durch Klaviermusik eingeleitet. Durch das Zuhören nimmt der Mensch die eigene Stimme wahr. Er gewinnt wieder die Kontrolle über sein Leben und findet zu einer reifen und ruhigen Lebensfreude.

Am Ende des Lebens geht die Melodie des Menschen wieder in einem freudigen Chor der Gemeinschaft auf.


Linzer Kinderklangwolke 2008
Florinda und Pankratius oder die Musik der Sterne
Sa., 13. September 2008, Brucknerhaus, Donaupark Linz, 17:00 Uhr

Autor: Franz Schwabeneder
Bühnenbild / Kostüme/ Regie: Renate Schuler
Musik: Wolfgang Dorninger
Projektleitung / Produzentin: Christa Koinig
DarstellerInnen: Gabriele Deutsch, Julia Frisch, Horst Heiss, Barbara
Hell, Christian Scharrer, Waltraud Starck, Eugen Victor

Auf Zoran, dem vierten Planeten der Sonne Vitzhum, landet das kleine Forschungsraumschiff Enterprisechen. Commander Apollonia, Überlichtgeschwindigkeitsexperte Scotty III, Raumschiffmaat Ikarus und die
intergalaktische Biologin Florinda sollen die Klangwelten des Planeten
erkunden.

Sie begegnen allerlei merkwürdigen Lebewesen wie riesigen Pflanzen, die
einen betörenden Gesang aussenden, um Nahrung anzulocken. Das mächtige Steinpflanzentierwesen Zocco, die beiden singenden, koboldartigen Blumen-Tier-Wesen X1 und Y2 und der berühmte Forscher Professor Pankratius Bluepeace helfen mit, alle Abenteuer gut zu überstehen. Alle erkennen, dass einer fremden Welt und ihren Lebewesen Respekt und Achtung entgegen zu bringen sind. Und: Florinda und Pankratius lernen nicht nur die Klänge und Gesänge von Zoran und den "Aliens" kennen, sondern auch das Lied der Liebe ...

Kinderklangwolke 2008 / Im Auftrag der LIVA – in Kooperation mit Kuddelmuddel und Posthof Linz



Klassische Linzer Klangwolke 2008
Eröffnung Brucknerfest 2008
So., 14. September 2008, Brucknerhaus, Donaupark Linz, 20:00 Uhr


Bruckner Orchester Linz
Dennis Russell Davies Dirigent

HANS ROTT: Symphonie Nr. 1 E-Dur

Live-Übertragung aus dem Großen Saal des Brucknerhauses in Bild und Ton

Ein außergewöhnliches Konzert verspricht das Bruckner Orchester Linz bei der Klassischen Klangwolke unter seinem Chefdirigenten Dennis Russell Davies. Hans Rott, der 1858 geborene Schüler von Anton Bruckner am Wiener Konservatorium, schrieb in den Sommermonaten 1878 an seiner Symphonie Nr. 1 E-Dur. Sie sollte ihm Erfolg beim Kompositionswettbewerb – damals Teil der Abschlussprüfung – einbringen, doch das Werk fiel bei der Jury, in der unter anderem Johannes Brahms saß, durch. Die Symphonie erschien „der engherzigen Zunft, die damals am Prüfungstische saß und für welche R. Wagner noch der Marat in der Musik war, als zu ‚wagnerisch‘! Am Schlusse ertönte vom Merkerstuhle – Pardon, vom Prüfungstische – her höhnisches Lachen.“ Für Hans Rott begannen Jahre der Ablehnung, die in seinem viel zu frühen Tod endeten, für die Musikgeschichte das Vergessen eines musikalischen Visionärs.



Biografische Daten des Herzfluss-Teams

WERNER PFEFFER: Konzept, Visualisierung, Regie.
1951 in Linz, OÖ geboren, wo er auch lebt.

Der Zeremonienmeister verfolgt beruflich die Schwerpunkte Kreativität und Kommunikation.

Wesentliche Projekte:
Seit 1990 große Inszenierungen von und für Unternehmen: Porsche Design, Porsche Austria, voestalpine, Bank Austria, Wiener Börse, Linz AG, Swarowski Crystal Eyeware, RLB OÖ, Oberösterreichische Nachrichten, Lexmark.

2005 Stadtritual LINZ005 mit 6.000 Teilnehmern
„SOUNDJOKERS“ – Kreativitäts-CD 2004
2002 Gründung der Nomadenschule mit Sonja Holm
(spezielle Workshops zu den Themen „Veränderung“ und „Kreativität“ für große Unternehmen)
1999 Gala Abend 25 Jahre Brucknerhaus
1998 Eröffnungszeremonie European Cultural Month Linz, September 1989
1998 Eröffnung der Junioren Ruder-WM in Ottensheim, OÖ. Dafür CD-Produktion „Oars mit Ears“ gemeinsam mit Kunstradio Ö1
1995 Größte lebende Landkarte, (Guinness Book of Records), Hauptplatz Linz
1988 „Hausmusik" Berlin Kulturhauptstadt Europas (mit Sam Auinger)
1986 „Musik in 1000 Information“ bei Ars Electronica
1982 Veröffentlichung des Gedicht- und Erzählbandes „Finderlohn“
2 Lieder auf der LP „1. Linzer Rocknacht“
2 Lieder auf der LP „Roter Engel, Wien“
1981 bis 1990 zehn Jahre internationale Kunstprojekte als SWAP in Zusammenarbeit mit Sam Auinger. Projekte u.a. in Warschau, Berlin, San Francisco, 3 CD-Produktionen für voestalpine, Chemie Linz, DEC

Homepages:
www.nomads.at
www.stadtritual.at


JOHANNES BERAUER
: Komposition
Johannes Berauer, geboren 1979 in Wels, OÖ, lebt und arbeitet in Wien. Der Komponist und Pianist widmet sich gleichermaßen der zeitgenössischen Klassik sowie dem Jazz.

Derzeit arbeitet Berauer an Kammermusik Werken für Mitglieder der Wiener Philharmoniker und des hr-Symphonieorchesters. Weiters ist ein Kompositionsauftrag für Linz09 geplant.
Im Herbst 2008 wird Johannes Berauer seine erste CD mit Kompositionen aus den Jahren 2006/07 veröffentlichen.

Bisherige Arbeiten u.a. ein Cellokonzert, Auftrag des österreichischen Virtuosen Friedrich Kleinhapl, eine große Anzahl an Kammermusik, Musik für Streich- und Kammerorchester, Chor, Big Band und verschiedene Jazzformationen. Seine Musik wurde in den USA, Australien, Deutschland und an wichtigen Festivals in Österreich, wie „Styriarte“ oder „Gmundener Festwochen“ aufgeführt.

Ausbildung an der New England Conservatory, Boston, USA. Kompositionsstudium bei Bob Brookmeyer und Lee Hyla. MA mit Auszeichnung,
Berklee College of Music, Boston, USA,
Anton Bruckner Privatuniversität, Linz. BA mit Auszeichnung

Ausgewählte Auszeichnungen:
Gewinner NEC Chamber Orchestra Kompositionswettbewerb 2006/07
Gewinner NEC Piano Trio Kompositionswettbewerb 2006/07
Fulbright Stipendium 2005/06
„Herb Pomeroy Award“ für Jazz Komposition, Berklee College of Music, Boston, 2005
Talentförderungsprämie des Landes Oberösterreich 2002/03
1. Preis Gustav Mahler Kompositionswettbewerb 2000.


ANDREAS FABIANEK: Musikproduktion
Andreas Fabianek, geboren 1962 in Graz, wo er als Komponist und Musikproduzent lebt und arbeitet.

Derzeit arbeitet Fabianek u.a. an dem Kompositionsauftrag für die 10-teilige Dokumentarfilmserie „Balkanexpress“ über 10 Staaten des Balkan (Erstaustrahlung 2008 in 3sat)

Kompositionsaufträge (Auswahl):
Kompositionen für ORF Universum-Produktionen u.a.  „Der Prinz der Alpen“, „Ligurien“, „Karpaten“,„Semmering“,
Kompositionen im Rahmen der Steirischen Landesausstellung 2005 und 2006
Komposition für „PEACE 03“ als Bestandteil der österreichischen Großproduktion „25 Peaces",
die 5-teilige Dokumentarfilmserie „Die Rückkehr der biblischen Plagen“ Erstaustrahlung auf ARTE Nov.07,
die DVD-Produktion „Der steirische Landtag“.

Die Arbeit Fabianeks wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet.
Die UNIVERSUM-Produktion: „Karpaten“ gewinnt die goldene Kamera beim 20. Int. Abenteuer- und Bergfilmfestival 2007,
2mal Emtec Master Awards for recording excellence (Austria3 1998)
Ingesamt 11mal Gold, Platin oder Doppelplatin für Austria3 und Rainhard Fendrich,
2mal österreichischer Tonmeisterpreis (Broadlahn 1992, Fendrich 1996),
Sonderpreis der österreichischen Tonmeistervereinigung (Opus 1994).

Homepage:
www.thefab.at


SONJA HOLM: Text
Sonja Holm, geboren 1967 in Esbjerg, Dänemark. Lebt und arbeitet seit 1994 in Linz.

Sonja Holms dritte Veröffentlichung, der Roman „Die Außenmauern der Labyrinthe“, ist im Juni 2008 erschienen. Im Frühjahr 2008 veröffentlichte sie mit großem Erfolg die dänische Originalfassung ihres Romans als Download.

Frühere Veröffentlichungen:
„Wo sind die Besserwisser, wenn man sie braucht“ – Business Poetry, 2007.
„Die Welt ohne mich“, Erzählung, 2004
„SOUNDJOKERS“ – Kreativitäts-CD 2004 (mit Werner Pfeffer).

Studien: Französisch, Englisch, Finanzwissenschaften, Management und Hochchinesisch in Dänemark, den USA, Österreich, Frankreich und China.

Co-Produzentin von STADTRITUAL LINZ005, ein Spiel für 6.000 TeilnehmerInnen.
Gründung der Nomadenschule mit Werner Pfeffer.
Workshops für Unternehmen zu den Themen Team und Querdenken.

Homepage:
www.nomads.at


HARALD MARKON: Architektur / Raumgefühl
Harald Markon, geboren 1967 in Steyr OÖ, lebt in St. Florian bei Linz und arbeitet als selbständiger Architekt in Linz.

Dipl.Ing. Harald Markon hat an der TU Innsbruck Architektur studiert. Besondere Schwerpunkte seiner Arbeit liegen in den Bereichen Städtebau, Alternativer Wohnbau (Passivhaus) und Industriebau.

Ein aktuelles Projekt ist die Entwicklung eines Büro- und Produktionsgebäudes für einen weltweit angesehenen Konzern (Printtechnik)

Weitere wesentliche architektonische Projekte u.a. für:
Backaldrin Österreich,
Einkaufscenter Lienz Hauptplatz,
verschiedene Wohnhäuser in Passivhausbauweise,
Industrielogistik Linz – Lagerhalle 15.000 m².

Harald Markon ist der wesentliche architektonische Gestaltungspartner für die Entwicklung des Klangwolken-Konzeptes von Werner Pfeffer.


RUDOLF E. MITTER
: Grafisch-künstlerische Visualisierungen und Logo.
Rudolf E. Mitter, 1964 in Linz geboren, wo er auch als Maler und Grafiker arbeitet und lebt.

Studium an der Kunstuniversität Linz.

Zusammenarbeit mit Sam Auinger und Werner Pfeffer:
Buch „Winterkinderzeit” mit Soundtrack,
„Musik in 1000 Informationen“ im Rahmen der Ars Electronica 1986: Katalog, CD-Gestaltung, 32 Computergrafiken und „Ein langes Bild“: Der Briefwechsels von Gottfried Benn mit F.W. Oelze wurde in einem Bild visuell auf Computer-Endlospapier kommentiert. In einem ungewöhnlichen Format: 3000 x 22 cm.

Seit 1986 künstlerische Zusammenarbeit mit Werner Pfeffer u.a.:
Gestaltung der Projekte „Stadtritual“ Linz005 und Linz008, die CDs: „Attention Go“ und „Soundjokers“, Websites.

Artwork für Sonja Holms Bücher: „Die Welt ohne mich“, „Besserwisser“ und „Die Außenmauern der Labyrinthe“.

Zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland, zuletzt:
März 2007 New Treasure Art Gallery in Rangoon, Burma: Austtellung von 40 Bildern.
Juni 2007 Schwarzlicht-Malaktion in Krumau, Tschechische Republik. Im Rahmen der „Sunnseitn“ - Aktion „Geisterstadt 2007“ gemeinsame Malaktion mit Franz Durst.

Online-Gallery:
www.gallery24x7.com


HELMUT ROZMANN
: Animation
Geboren 1960 in Wien, wo er heute lebt und arbeitet.

Schwerpunkte: Computeranimationen, interaktive Computerspiele für TV, Live Übertragungen (Regie, Gestaltung), technische Entwicklungen in Sachen Präsentationstechnik, Planung und Durchführung von Events.

Wesentliche Projekte:
3-D Computeranimation über Bindermichl – Autobahn (Komplette Simulation inkl. Bodenmarkierungen, Verkehrszeichen, Sicherungseinrichtungen und Landschaft),
Videotechnik bei „Hannibal“ in Sölden,
Videoregie bei Papstbesuch in Mariazell,
Gestaltung und Entwicklung von Messeständen für SANDOZ in ganz Europa, Einreichvideos der MEDIACOM für die Cannes Rolle (Mixed-Media, Print-Media).


PHILIPP SAGEDER: Komposition und Gesang
1979 in Linz geboren, wohnt und arbeitet in Wien.

Mitglied des Vocal Groove Projects „Bauchklang“ seit 2003 mit mehr als 250 Konzerten weltweit ( Nordamerika, Europa, Asien).

Lehrtätigkeit an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Wien.
Workshops mit Jugendlichen in den Bereichen Rhythmus, Ensemblearbeit, Chor und Vokaltechniken, indische Rhythmik.

Absolvent (Jazzgesang) mit Auszeichnung der Anton Bruckner Universität 2004 .

Philipp Sageder verbringt jährlich einige Monate in Indien, wo er an Performances und Projekten mit Indischen Künstlern in unterschiedlichen Formationen arbeitet.


TAALIS: Live Auftritt als Schlagwerker
Taalis wurde 1983 in Wels, OÖ geboren. Der Percussionist lebt zwischen Auslandsaufenthalten in Holzhausen.

Der Schlagzeuger und Percussionist Taalis verbindet sehr erfolgreich indische und westliche Rhythmen in seiner Musik.
Ausbildung:
Anton Bruckner Privat Universität in Linz (Bachelor of Arts)
Studien bei Tablameister Suresh Talwalkar und bei Trilok Gurtu in Indien. Nach den Regeln der indischen Guru-Schüler Tradition hat Taalis 2 Jahre in Indien studiert und er setzt indische Rhythmuskonzepte auf seinem außergewöhnlichem Drumkit um.

Mit „Circle of Taalis“ (Quinton Records) hat er 2007 sein Debütalbum veröffentlicht. Konzerttätigkeiten in Europa und Indien mit Taalism, Nouvelle Cuisine, AkkuArt Band.

Homepage:
www.taalis.com


PETER THALHAMER
: Lichtdesign
Peter Thalhamer wurde 1967 in Linz, OÖ geboren. Lebt heute in Wien und arbeitet als Non Commercial Artist I Lichtdesigner I Choreograph I Photograph an Projekten weltweit.

Mehrere Jahre Aufenthalt in London und Amsterdam, wo er unter anderem die „Moderne Dans“ und das Laban Centre besuchte. Zwei Jahre Schauspielklasse am Konservatorium und vier Semester „Experimentelle Gestaltung“ an der Kunstuniversität Linz

1992 erste Schnittpunkte mit der Materie „Licht“ als Gestaltungsmittel im Bühnen und Performance-Umfeld.
1997 gründet er Gap_works (Zwischenraumarbeiten) für die Bereiche Licht, Bühne &  Conceptual Arts und Gap_Motion (Zwischenraumbewegung) für Choreographie und Performance. In den nächsten Jahren folgen unzählige Zusammenarbeiten mit vielen internationalen Choreographen & Künstlern.
Seit 2004 verstärkte Auseinandersetzung mit Licht, Raum und Architektur. Erste Gestaltungen im öffentlichen Raum entstehen.

Peter Thalhamer: ...as a Designer, I am a firm believer in the equal and inseparable power of visual and functional creative output.  I´m a (non)commercial artist, with a responsibility to the show and the look I have agreed to help promote. I try to keep in mind the equal responsibility I have as an artists, to do what artists have always done; respond to, reflect upon and, hopefully, influence the world...

Homepage:
www.gapworks.at

  
 
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