
Mai 2008
Brucknerhaus – So klingt der Sommer!
28. Mai 2008, 10 Uhr, Brucknerhaus, Restaurant Anklang Sommerprogramm 2008 |
Gesprächspartner: Wolfgang Winkler Künstlerischer Leiter - LIVA Günter Rainer – Regie „Honigmond“ Uwe Lohr - Regieassistenz „Honigmond“ Daniela Wagner – Schauspielerin „Honigmond“ Katharina Solzbacher – Schauspielerin „Honigmond“ Julia Reinecke – Schauspielerin „Honigmond“ Erich Buchmann – Johann Strauß Ensemble Themen: Serenaden im Rosengarten Theater im Rosengarten „Gabriel Barylli – Honigmond“ Johann Strauß Ensemble & Harald Krassnitzer Serenaden Im Rosengarten am Pöstlingberg 01.07. – 29.07.2008 Die einmaligen Serenadenkonzerte gehören seit über 30 Jahren zum Kultursommer-programm des Brucknerhauses. Auch heuer werden zahlreiche namhafte Solisten und Ensembles zu hören und zu sehen sein. Josef Sabaini leitet am 01. Juli das L`Ensemble 2 und begeht den Serenaden-Auftakt mit Strauß, Rossini und Vivaldi. Am 05. Juli präsentiert Anna Maria Pammer einen Liederabend, gefolgt vom Salzburger Saitenklang am 08. Juli. Serenaden-Besuchern werden die Trombonisti Italiani, die mit ihrer Mischung aus Brass von Barock bis Klassik am 12. Juli zu sehen sind, bereits bekannt sein. Der 19. Juli steht im Zeichen von Cello a tre die Händel, Vivaldi, Bach und Sulzer spielen. Das Oktavian Ensemble widmet sich am 26. Juli Mozart und Steinmetz. Den Abschluss macht das wunderbare Kammerorchester Ensemble Classico am 29. Juli. Achtung heuer neuer Spielort: Auf Grund der Renovierungsarbeiten im Linzer Landhaus finden die Serenaden 2008 einmalig im romantischen Ambiente des Rosengarten statt. L’Ensemble 2 Dienstag, 01.07.2008 Josef Sabaini Violine und Leitung G. Ph. Telemann: Don Quixotte – Suite F. Mendelssohn Bartholdy: Sinfonia X h-Moll O. Respighi: Antiche Danze e Arie III. Suite L. Boccherini: Aufziehen der militärischen Nachtwache in Madrid für Streicher F. Schubert: Fünf Menuette mit sechs Trios J. Lanner: Steyrische Tänze op.165 Joseph Lanner komponierte für ein Ballett, das 1841 im „Kärntnertortheater“ uraufgeführt wurde die „Steyrischen Tänze“. Die Tänze erschienen kurz darauf als selbstständige Komposition und zählen heute zu den meist gespielten Werken Lanners. Salzburger Saitenklang Dienstag, 08.07.2008 Wilfried Scharf Zither W. Scharf: Rondell G. F. Händel: aus Concerto B-Dur J. S. Bach: Jesus bleibet meine Freude Choral aus BWV 147 F. Tarrega: Lagrima P. I. Tschaikowsky: aus der Suite „Der Nußknacker“ J. Brahms: Ungarischer Tanz J. Rodrigo-Vidre: Thema aus „Concerto de Aranjuez“ N. Rimsky-Korsakow: Hindu-Lied aus „Sadko“ F. Kreisler: Schön Rosmarin S. Binicki: Drina-Marsch F. Tarrega: Recuerdos de la Alhambra W. Scharf: Malagena Kammerorchester Ensemble Classico Dienstag, 29.07.2008 Lui Chan Violine Pierre Cochand Violine und Leitung G. P. Telemann: Burlesque de Quixotte G-Dur G. Rossini: Sonata für Streichorchester Nr. 1 G-Dur J. Haydn: Divertimento D-Dur Hob II:22 J. Sibelius: Romanze für Streichorchester C-Dur op.42 A. Vivaldi: Konzert für 2 Violinen und Orchester d-Moll op.3 Ein Liederabend mit Anna Maria Pammer Sopran Dienstag, 05.08.2008 Gottlieb Wallisch Klavier R. Schumann: „Der arme Peter“ „Ein Jüngling liebt ein Mädchen“ K. Weill: „Nannas Lied“ „Der Abschiedsbrief“ G. Mahler: „Hans und Grete“ „Starke Einbildungskraft“ u. a. „... es ist eine alte Geschichte, doch bleibt sie immer neu...“ In ihrem neuesten Programm begibt sich Anna Maria Pammer gemeinsam mit Gottlieb Wallisch auf eine Reise durch Europa, um die Unwägbarkeiten der wichtigsten Nebensache der Welt auszuloten. Trombonisti Italiani Dienstag, 12.08.2008 M. Praetorius: Suite des Danses Anonymus: Italian Dances E. Majowski: 5 Miniaturen Fantasia Napoletana G. Rossini: La Danza J.-F. Michel: Blue Bells of Lucerne J. G. Mortimer: Suite Parisienne G. Bassman: I’m getting sentimental over you W. C. Handy: St. Louis Blues Fantasia Brasiliana Das italienische Posaunen-Quartett wurde 1996 von Lito Fontana gegründet und besteht aus den vier besten Posaunisten Italiens. Die vier Musiker brillieren durch perfekte Technik, das exakte Zusammenspiel und die einfühlsame Interpretation auf ihrer musikalischen Reise vom Barock über Klassik, zeitgenössische Musik bis hin zum Ragtime. Cello a tre Dienstag, 19.08.2008 Walther Schulz Heidi Litschauer Michael Holzmann G. F. Händel: Variationen über ein Thema aus der „Wassermusik“ M. Corrette: „Le Phénix“ J. Barriére: Sonate für 2 Violoncelli in G-Dur A. Vivaldi: Concerto in g-moll für 3 Celli J. S. Bach: Suite I in G-Dur BWV 1007 B. Bartók: Duo Nr. 1, 3, 4, 9, 18 aus den 18 Duos für 2 Violoncelli B. Sulzer: „Aria seriosa“ für 3 Violoncelli R. Glière: Duo Nr. 3, 5, 4 J. Haydn: Divertimento für 3 Violoncelli in D-Dur Oktavian Ensemble Dienstag, 26.08.2008 Franz Scherzer, Martin Kleinecke Oboen Günther Gradischnig, Gernot Fresacher Klarinetten Robert Schnepps, Thomas Fischer Hörner Johannes Platzer, Matthias Kronsteiner Fagotte W. A. Mozart: Harmoniemusik „Die Hochzeit des Figaro“ W. Steinmetz: Sonatine W. A. Mozart: Sinfonie Nr. 36 C-Dur KV 425 „Linzer Sinfonie“ Acht Holzbläser des Bruckner Orchesters Linz gründeten das Oktavian Ensemble, um sowohl die klassische, als auch die moderne Literatur dieser Besetzung anzuführen. Der typisch österreichische Klangstil der Holzbläser wird durch das Ensemble für die Zukunft erhalten. Theater im Rosengarten Gabriel Barylli – Honigmond 21.07. – 27.07. 2008 Drei Frauen, ein Thema: MÄNNER! Christine, scheinbar glücklich geschiedene Psychologin, und Linda, ein liebenswerter Vamp, teilen sich eine Wohnung und kommen soweit gut miteinander aus. Nur in Bezug auf Männer haben sie kolossal unterschiedliche Einstellungen, denn Christine trauert eigentlich ihrem Verflossenen und der wahren Liebe nach, während Linda sich auf das Sammeln von Männern und das Ablehnen ihrer Heiratsanträge spezialisiert hat. Am Weihnachtsabend erwarten die ungleichen Mitbewohnerinnen Christines Freundin Barbara und deren Mann Manuel, die „Leuchttürme“ einer glücklichen Ehe. Doch nur Barbara erscheint, am Boden zerstört. Sie hat gerade ihren Ehemann mit der Sekretärin erwischt … auf ihrem Sofa … nach sieben Jahren Ehe … Binnen kürzester Zeit prallen drei verschiedene Arten, mit dem Problem „Männer“ umzugehen aufeinander, wird das Leben der drei nachhaltig durcheinandergewirbelt. Bis nichts mehr ist, wie es war. In „Honigmond“ lässt Gabriel Barylli drei Frauen, wie sie in ihren Ansichten von Selbstbestimmung, Männern, Liebe und Treue nicht unterschiedlicher sein könnten, aufeinandertreffen. Aber auch die Männer kommen zu Wort … als mehr oder weniger anonyme Stimmen auf dem Anrufbeantworter. Und sie helfen mit, die bisherige Lebensweise der drei Frauen gründlich zu hinterfragen. Die Schauspielerinnen Julia Reinecke Tanzausbildung in klassischem Ballett und Gesellschaftstanz in Linz (1987 – 1999)/ Gesangsausbildung in Linz und Wien (1996 – 2004) / Schauspielausbildung an der Schauspielschule Krauss in Wien (2002 – 2005) / Improvisation, Coaching und Theaterpädagogik bei Michaela Obertscheider (2003 - 2007) / Als Assistentin, Sidecoach und Coach bei Workshops und Kursen tätig. Als Mitglied von „ImP-acT“ einige Auftritte mit Improvisationsshows. Katharina Solzbacher Katharina Solzbacher wurde 1981 in Münster geboren und wuchs im Rheinland auf. Während ihres Studiums am Max-Reinhardt-Seminar in Wien, dass sie 2004 abschloß, spielte sie unter anderem am dietheater/Künstlerhaus in Wien und beim Steirischen Herbst in Graz. Seit der Spielzeit 2004/2005 ist sie festes Ensemblemitglied des Landestheaters Linz. Daniela Wagner Daniela Wagner lebt und arbeitet als Schauspielerin, Sprecherin und Moderatorin in Linz. Sie absolvierte ihre Schauspielausbildung an der Anton Bruckner-Privatuniversität, am Portland Community College in Oregon und am Lee-Strasberg-Institute in New York. In Linz spielt/e sie unter anderem am Landestheater, im Theater Phönix, im Theater des Kindes, am Kellertheater; Sie ist Mitspielerin und Mitleiterin der Posthof-Improvisationsgruppe „die impropheten“ und arbeitet auch als Trainerin für Jugendliche und Erwachsene zu den Themen Improvisation und Theater. Darüber hinaus ist sie im ORF OÖ als Sendungsgestalterin und Moderatorin tätig. Zum dritten Mal spielt sie heuer in einer Produktion im Linzer Rosengarten. Die Regie Günter Rainer Günter Rainer begann seine Theaterkarriere 1961 mit ersten Engagements in Klagenfurt und Salzburg. 1973 wurde er ans Theater am Neumarkt in Zürich engagiert. Danach folgten als Stationen u. a. das Schauspielhaus in Hamburg und das Landestheater Innsbruck. 1986 wurde er als Schauspieler ans Landestheater Linz engagiert. Daneben führte Günter Rainer immer wieder Regie, beispielsweise am Ateliertheater Bern. Zu seinen Rollen gehören u. a. Zettel in Shakespeares Sommernachtstraum, Mackie Messer in Brechts Dreigroschenoper, Peer Gynt, Laertes in Hamlet, King Lear, Titus Feuerfuchs in Nestroys Talisman und Knieriem in Lumpazivagabundus. Außerdem spielte er Papageno in Mozarts Zauberflöte und Frosch in Die Fledermaus von Johann Strauß. Johann Strauß Ensemble & Harald Krassnitzer Sonntag, 24.08.2008 Das Johann Strauß Ensemble und Harald Krassnitzer im Rosengarten Seit vielen Jahren bittet das Johann Strauß Ensemble namhafte Schauspieler zu sommerlichen Konzerten in den Rosengarten am Linzer Pöstlingberg. Diese Tradition bietet von Jahr zu Jahr die Gelegenheit, Texte und musikalisches Programm neu zu mischen, zu kombinieren und zu gestalten. So unterschiedliche Persönlichkeiten wie Otto Schenk, Fritz Muliar, Barbara Wussow, Ernst Grissemann, Erwin Steinhauer, Heinz Marecek und Friedrich von Thun verliehen diesem Sommerausklang Jahr für Jahr eine spezielle Atmosphäre und boten dem Johann Strauß Ensemble immer wieder Gelegenheit, ungewohnte und erfrischende musikalische Rahmenbedingungen zu schaffen. Denn trotz des Namenspatrons stehen nicht nur Werke der Strauß-Familie auf dem Programm, auch wenn die Intention bei der Gründung 1985 die Pflege der Strauß’schen Werke war. Der Ruf des Ensembles überschritt bald die Grenzen Oberösterreichs, Einladungen in ganz Europa folgten bald nach der Gründung und verhalfen dem Ensemble zu einem hervorragenden internationalen Ruf. Dieser hat wohl auch seinen Grund in der seit Jahren unveränderten Musikerbesetzung und dem fast familiären Zusammenhalt des Ensembles. Strauß ist die Basis, auf der auch Neues entsteht: Und so beauftragte das Ensembles namhafte zeitgenössische Komponisten, Strauß „weiterzudenken“: Werner Steinmetz, Werner Pirchner, Roland Neuwirth und andere legten ihre Sicht von Strauß dar und trugen zu einem bunten und originellen Blick in die Entwicklung der Strauß-Werke bei. Veränderungen sind gefragt und erwünscht – das Programm „Metamorphosen“ stellt diese in Werken von Mozart, Schönberg und Richard Strauss in den Mittelpunkt. Doch auch alle anderen Programme sind ständigen Veränderungen unterworfen – Stillstand ist nicht die Sache des Johann Strauß Ensembles, das sich vor allem auch bei den Konzerten im Rosengarten immer auf die vorgetragenen Texte einstellt. Heuer ist einer der bekanntesten österreichischen Filmschauspieler Gast des Johann Strauß Ensembles: Harald Krassnitzer. Nach seiner Karriere an verschiedenen deutschen Bühnen erlebte der gebürtige Salzburger mit der TV-Serie Der Bergdoktor seinen Durchbruch. Seit 1999 ist er außerdem als österreichischer ORF-TV-Kommissar Moritz Eisner auf dem Bildschirm zu sehen. 2000 und 2008 wurde Krassnitzer als „beliebtester Serienstar“ mit dem TV-Publikumspreis Romy geehrt. Man kann gespannt sein, welchen Akzent die Künstler diesem Sommerausklang geben. Spannend, neu und anregend wird er in jedem Fall sein. Kultur-Shuttlebus vom Linzer Hauptplatz (Abfahrt 18:30 Uhr) fährt bei allen Veranstaltungen zum Rosengarten und nach den Konzerten wieder retour. Kostenlos nutzbar mit der Eintrittskarte. |
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