
Juni 2009
Klangwolken 2009
04. Juni 2009, 10 Uhr, Brucknerhaus, Restaurant Anklang Linzer Klangwolken 2009
Visualisierte Linzer Klangwolke 2009 |
PRESSEKONFERENZ Visualisierte Linzer Klangwolke 2009 Linzer Kinderklangwolke 2009 Klassische Linzer Klangwolke 2009 Begrüßung: Dr. Helmut Obermayr – Landesdirektor ORF Oberösterreich Dr. Michael Heinzl – Direktor Generali Oberösterreich VD Wolfgang Winkler – Künstlerischer Leiter der LIVA Ing. Mag. Wolfgang Lehner – Kaufmännischer Leiter der LIVA Martin Heller – Intendant Linz 2009 Kulturhauptstadt Europas Gesprächspartner: Airan Berg – Konzeption, Co-Regie & Live-Video Martina Winkel – Konzeption, Co-Regie, Texte & Visuals Roger Titley – Konzeption, Kreaturendesign & Co-Regie Dick van der Harst – Komposition Kinderklangwolke: Christa Koinig – Projektleitung / Produzentin Jacky Hanzhanz – Leitung Kinderchor Visualisierte Linzer Klangwolke 2009FLUTSamstag, 05. September 2009ab 15:00 Uhr: Stadt Linz 21:00 Uhr: Brucknerhaus, Donaupark Linz Die Klangwolke ist eine Produktion des Brucknerhaus Linz / LIVA und des ORF OÖ in Kooperation mit Linz 2009 Kulturhauptstadt Europas. Das Besondere an der Klangwolke im Kulturhauptstadtjahr ist, dass die visuelle Darbietung bereits um 15.00 Uhr beginnt und die Linzerinnen und Linzer eingeladen sind, mitzumachen. Thema ist die Flut. Zentrale Rolle spielen – in Anlehnung an die Erzählung der Sintflut, wie sie in den Texten der drei monotheistischen Buchreligionen, aber auch in Flutmythen anderer Religionen und Kulturen in Erscheinung tritt, – Tiere. So werden mehrere hundert Tierfiguren in 40 verschiedenen Arten von freiwilligen TeilnehmerInnen aus Linz und Umgebung gefertigt und gespielt. Mastermind dieser Figuren und Gestalten ist der südafrikanische Künstler Roger Titley, einer der renommiertesten internationalen Animations- und Puppenbauexperten, der vor allem im Film- und Fernsehbereich tätig ist. Die Tiere sind aus Polyethylen gefertigt, einem von Eurofoam in Oberösterreich hergestellten Stoff, der sich durch besondere Leichtigkeit auszeichnet. Nach den Plänen, Zeichnungen und Videoinstruktionen von Roger Titley werden die Module der verschiedenen Tierarten in Gruppenarbeit zusammengebaut. Zehn Studierende der Linzer Kunstuniversität assistieren bei der Realisierung des visuellen Konzepts. Durch Infoabende und mediale Aufrufe wurden etwa 350 Personen gefunden, die an der Entstehung der Kreaturen mitwirken. „Baubeginn“ war Ende April in der Werkstätten der Kunstuniversität Linz im Brückenkopfgebäude Ost. Jede der entstandenen Tierfiguren ist einfach zu handhaben und kann von einer bzw. wenigen Personen bewegt werden. Freizeit- und Sportvereine, Musikgruppen, Schulen, Wirtschaftsbetriebe aber auch Privatpersonen, darunter u. a. RollstuhlfahrerInnen, TaucherInnen, Segway-FahrerInnen, werden den Tieren Leben einhauchen. Bereits am Nachmittag ab 15.00 Uhr versammeln sich die Kreaturen am Linzer Hauptplatz und streifen von dort aus durch die Stadt. Straßen, Parks und Plätze werden mit den Tiergestalten und prophetischen Charakteren überschwemmt, Warnungen und Aufrufe fluten die Stadt, Realität und Fiktion werden dabei in der Schwebe gehalten. MusikerInnen, SängerInnen und Bands begleiten gemeinsam mit sogenannten Propheten, die seriöse oder absurde Zukunftsvisionen oder den Weltuntergang verkünden, die Prozessionen, Spaziergänge, Fluchten und Versammlungen. Am Abend erreichen die Mitwirkenden die Donaulände, wo sie sich in das finale Bühnengeschehen, die nächtliche Klangwolke, integrieren. Auf den Spuren von Noah und seiner Arche entfaltet sich die beziehungsreiche Paraphrase der biblischen Geschichte als spielerisches Konglomerat globaler Mythen in Verflechtung mit aktueller Thematik und der Flut als Metapher. Der Fluss und sein Ufer mutieren zur Bühne, der Nachthimmel zur Leinwand, belebt von den Farberuptionen der Feuerwerke. Schauspiel, Gesang und Projektionen erzählen gemeinsam mit den Tieren von drohendem Untergang, Hoffnung und möglicher Rettung. Das Bildmaterial wird live generiert und ist ein Real-Time-Videomix aus Animation, Manipulation und Live-Kamera in kunstvoller Verfremdung. Dick van der Harst, niederländischer Musiker, Arrangeur und Komponist, der in Belgien lebt und arbeitet, wurde mit der Komposition beauftragt. Er mischt Jazz, Klassik und Folkmusik aus verschiedenen Kulturen und Epochen zu einem sehr persönlichen, lebendigen Musikstil. Eine Besonderheit: Für die Klangwolke 2009 wird auch die Musik live gespielt. Das Orchester setzt sich aus einer international besetzten Jazzband, einer Brass Band und Perkussionsspielern der Anton Bruckner Privatuniversität zusammen, die gemeinsam mit einem Chor und einer Solosopranistin unter der Leitung von Martin Fuchsberger die Uraufführung erklingen lassen. Die Stadt als Bühne und ihre Menschen als Akteure lassen Linz verwandelt erfahrbar werden, offen für die Geschichten aus aller Welt, die sich zur Klangwolke verdichten. TEAM FLUTKonzeption Co-Regie & Live-Video: Airan Berg Konzeption Co-Regie, Texte & Visuals: Martina Winkel Konzeption Kreaturendesign & Co-Regie: Roger Titley Komposition: Dick van der Harst Schauspiel: Andrea Eckert, Wolfram Berger Dirigent: Martin Fuchsberger Musik Studierende der Anton Bruckner Privatuniversität / Klasse Blechbläser unter der Leitung von Bernhard Bär sowie Klasse der Schlagwerker unter der Leitung von Leonhard Schmidinger sowie Ensemble von Dick van der Harst (Belgien): Kurt Budé, Berlinde Daman, Lander Gyselinck, Jouni Isoherranen, Wim Konink, Bart Maris, Sebastian Matthyssens, Jean-Phillippe Poncin, Dirk Proost, Gilles Répond. Figurenbau Tony Timothy Habian, Laura Krok, Lukas Beltrame, Laura-Mihaela Tanase, Veronika Schürr, Krystina Bauerova, Elena Rametsteiner, Magdalena Strauss, Carmen Deisinger, Annemarie Hofmair sowie viele freiwillige Linzerinnen und Linzer. Hauptsponsor: Generali Versicherungen Mit freundlicher Unterstützung von und des Gutenberg Werbering. Herzlicher Dank an Firma Greiner / Eurofoam. Linzer Kinderklangwolke 2009Die Kinder im SpiegelSamstag, 12. September 200917:00 Uhr: Brucknerhaus, Donaupark Linz Konstantin Wecker Komposition, Live-Auftritt Jessie Ann de Angelo Live-Auftritt (Gesang, Gitarre) Christa Koinig Drehbuch, Regie, Gesang Jacky Hanzhanz Moderation, Chorleitung, Gesang Bettina Stadlbauer Moderation, Gesang Viktoria Hanzhanz Das Mädchen Mirkan Öncel Der Junge Weitere DarstellerInnen 50 Kinder aus dem Kuddelmuddel und eine Kindergruppe aus Mattighofen Die diesjährige Kinderklangwolke erzählt die Geschichte eines Geschwisterpaares, das alles hat. Das Mädchen feiert Geburtstag und wird mit Geschenken überhäuft. Es bekommt unter anderem einen Spiegel, in dem es Kinder aus aller Welt sehen kann. Es sind arme, kranke und vergessene Kinder. Diese Kinder erzählen in Form von Liedern von ihren Wünschen und Sehnsüchten. Der Spiegel bewirkt ein Umdenken und die beiden Geschwister nehmen bewusst wahr, dass es ihnen sehr gut geht und sie glücklich sein können, gesund zu sein und in die Schule gehen zu dürfen. Und sie realisieren, dass es immer eine Möglichkeit gibt zu helfen. Kinderklangwolke 2009 / Im Auftrag der LIVA – in Kooperation mit Kuddelmuddel. Klassische Linzer Klangwolke 2009Eröffnung Brucknerfest 2009Sonntag, 13. September 200920:00 Uhr: Brucknerhaus, Donaupark Linz HAYDN DIE SCHÖPFUNGBruckner Orchester Linz Chor des Linzer Landestheater Dennis Russell Davies Dirigent Anna Maria Pammer Sopran Kurt Azesberger Tenor Robert Holzer Bass Live-Übertragung in Bild und Ton aus dem Großen Saal des Brucknerhauses in den Donaupark. Das Bruckner Orchester Linz unter Dennis Russell Davies widmet Joseph Haydn, Jubilar des Jahres 2009, das Eröffnungskonzert des Brucknerfestes. Georg Friedrich Händel war dieses Gedicht angeboten worden, doch lehnte er die Vertonung mit der Begründung ab, dass zu viele Nummern entstünden und das Stück sechs Stunden dauern würde. Das wäre sogar für das chorbegeisterte England zu viel gewesen. Der Text blieb liegen, die Idee ruhte. Bis Joseph Haydn England im Sturme eroberte. Ihm, dem großen Verehrer Händels, wurde 40 Jahre nach dessen Tod Miltons Text von seinem Londoner Freund und Impresario Johann Peter Salomon angeboten. Er nahm an. Biografische Daten der KünstlerinnenVisualisierte Linzer Klangwolke 2009 FlutAIRAN BERG Geboren in Tel Aviv, 1972 nach Wien übersiedelt 1984 Abschluss des Studiums Theater Arts an der Brown University in Providence, USA. Erste professionelle Theatererfahrungen als Assistent von Harold Prince am Broadway in New York, zurück in Österreich Regieassistent und Co-Regisseur u. a. mit Claus Peymann und Peter Zadek bei den Salzburger Festspielen, ab 1986 am Burgtheater. Nach ersten eigenen Inszenierungen am Burgtheater 1990 für ein Jahr als Hausregisseur am Schillertheater in Berlin Längerer Studienaufenthalt in Indonesien, dort Auseinandersetzung mit Maskentanz und Schattentheater; Knüpfen wichtiger Kontakte auf den weiteren Reisestationen Singapur, Australien, Neuseeland und den Vereinigten Staaten. Gründung des Theater ohne Grenzen (ToG) und des Internationalen Figurenfestivals Die Macht des Staunens, gemeinsam mit Martina Winkel. 2001 – 2007: künstlerischer Geschäftsführer der Schauspielhaus Wien GmbH. Koproduktionen mit Partnern wie den Wiener Festwochen, Spielart München, Schaubühne und Sophiensäle Berlin, Grand Theatre Luxembourg, oder Theatreworks Singapore. Erfinder der Aktion Hunger auf Kunst und Kultur. Seit Juli 2007: künstlerische Leitung für Darstellende Kunst bei Linz 2009 Kulturhauptstadt Europas. Sowohl als Theatermacher als auch als Theater- und Festivalleiter stellt Airan Berg Dialog und Austausch in das Zentrum seiner Arbeit und begreift sich als kommunikativer und künstlerischer Katalysator. MARTINA WINKEL Geboren in Ybbs/Donau. Lebt in Wien. Studium der Theaterwissenschaft und Kunstgeschichte, Wien Schauspielunterricht und Stimmtraining, Freie Mitarbeiterin beim ORF. Regie- und Dramaturgieassistenzen und Arbeiten in Wien, Berlin; Studienaufenthalt in Indonesien, traditionelles Schattentheater; Gründungsmitglied Theater ohne Grenzen (ToG), Wien. Künstlerische Leitung des internationalen Figurentheaterfestivals für Erwachsene Die Macht des Staunens (mit Airan Berg). Dramaturgie, Regie und/oder Spiel Was heißt hier Liebe (Burgtheater Wien), Arche Noah (Theater Thikwa, Berlin), Woyzeck (Iraa Theatre, Melbourne), Sakkorausch (E. Reichert, Wiener Festwochen), Sturm (ToG & Teatron Theater). Auswahl ToG Eigenproduktionen: alt/tag, BlutStrom, Schlappstock, embryo, Liebesbeweis, ShadowZone, Finale Totale & Totales Finale –Shakespeares Königsdramen, Schlaf, Sterne/Stars. Marco Polo Wunderwelt (Schauspielhaus Wien),Tempest (Singapore), Legend Alive: Mama Looking for her Cat (Singapore) Kindertheater Theater der Jugend, Jeunesse Musicale, MultiKids Festival, Szene Bunte Wähne Visuals & Music ( MAK Nite, Hörgänge Konzerthaus, Philharmonie du Luxembourg ) Video-Installationen für Ausstellungen (Shedhalle St. Pölten, Schloss Hof, Stift Lilienfeld) Auslandsgastspiele, internationale Koproduktionen, Festivals u. a. in Singapore, London, Johannesburg, Kapstadt, Melbourne, Moskau, Istanbul, Acco, Porto, Turin, Bologna, Budapest, Berlin, München, Luxemburg DICK VAN DER HARST Dick van der Harst ist Musiker, Arrangeur und Komponist. Komponist in Residency am LOD seit 1989 Kreieren von Musiktheaterproduktionen unter anderen mit Thierry Salmon, Guy Cassiers, Alain Platel, Dominique Roodthooft und Eric De Volder Zusätzlich Kompositionen für eigenes und andere Ensembles. Verwendung von Jazz, Klassik und Folk in seinen Kompositionen, auf ständiger Suche nach Authentizität und ihrer Bedeutung – das Ergebnis ist Neuartiges: aus anderen Zeiten, anderen Ländern, anderen Kulturen. Vermischung von Genres und Stilen zur Erschaffung seiner eigenen künstlerischen Sprache 2001 Nominierung für den Louis Paul Boon Preis für sein gesellschaftliches Engagement und seine Vernetzung von Menschen, das sich in seinem gesamten Œuvre findet. Mit derselben Begründung wurde Dick van der Harst kürzlich von der Stadt Gent zum Komponisten der Stadt für 2008 und 2009 ernannt. Mit LOD ist sein neustestes Werk, die Musiktheaterproduktion Stories of Europe, gerade auf Tour. Derzeit arbeitet er an einer Oper für ein Rock-Ensemble, basierend auf der Tragödie um Ödipus. ROGER TITLEY Geboren 1960, Schule in Grahamstown, Südafrika, Immatrikulation 1978. 2 Jahre bei der Airforce als Fahrer schwerer Konstruktionsmaschinen. 1983 Diplom in Grafik Design vom Cape Technikon. Unterricht in den Bereichen Kunst und Bildhauerei. Arbeit als Illustrator und Cartoonist Seit 1985 Bau von Puppen. Erfahrung in vielen Aspekten des Modellbaus von Fantasiecharakteren für Theater bis hin zu hyper-realistischen Nachbildungen von Menschen, Tieren und Nahrung. 1997 Erwerb einer Farm gemeinsam mit Modellbauer und Special Effects-Fachmann Dennis Beechey. Platz und Möglichkeiten zur Unterbringung von Produktionsbedarf jeder Größe in der Beyond the Moon-Farm im Knysna Forest, Südafrika. Roger Titleys Puppen kennt man aus Werbespots, so zum Beispiel von bekannten Marken wie Lever, Nissan, Fiat, BMW, Mercedes Benz, Toyota, Husqvarna, Peugeot, Philips, Daewoo, Ford, Kentucky Fried Chicken, Shell, Coca-Cola, Volkswagen, Citroen, Vodacom und Audi. Verschiedene Projekte mit südafrikanischen Produktionsfirmen wie Moonlighting und Velocity Africa. Preisgekrönte Arbeiten etwa für IBM (aus Eiern schlüpfende Elefanten), Toyota Hilux (ein Krokodil, das seine Zähne an einen kleinen Vogel verliert), BBC, Microsoft oder Vodacom. ANDREA ECKERT Geboren in Baden, nach dem Abitur und einem Literaturstudium in Paris Ausbildung bei der legendären Dorothea Neff; Engagements am Kornmarkttheater Bregenz, dem Linzer Landestheater, am Schauspielhaus Wien, dem Frankfurter Schauspielhaus, dem Wiener Burgtheater, dem Volkstheater Wien und dem Theater in der Josefstadt. 1991 gelingt es ihr, sich mit Judith von Friedrich Hebbel am Wiener Volkstheater als Protagonistin der Wiener Theaterszene zu etablieren. Seitdem spielt sie u. a. die Hauptrollen in Maria Stuart von Friedrich Schiller, Clara S. von Elfriede Jelinek, Anna Galactia von Howard Barker, Elektra von Sophokles, Der Gute Mensch von Sezuan von Bert Brecht, Groß und Klein von Botho Strauß, Eisen von Rona Munro, Penthesilea von Heinrich von Kleist. Als Maria Callas in dem Stück Meisterklasse von Terence Mc Nally wird sie zum Publikumsmagneten Wiens. Über 170.000 Besucher sehen diese Aufführung, die 11 Jahre auf dem Spielplan des Wiener Volkstheaters bleibt. Andrea Eckert erhält zahlreiche Theaterauszeichnungen wie die Kainz Medaille, den Hebbel Ring, den Karl Skraup Preis und den Hersfeld Preis. Sie spielt in zahlreichen Film- und Fernsehproduktionen und gastiert mit ihren Musikprogrammen und Lesungen im gesamten deutschsprachigen Raum. Ihr Debüt als Filmemacherin gibt sie mit der Filmdokumentation Alles ist ein Wunder über die Varieté-Artistin Lucia Westerguard. Ihre zweite filmische Arbeit – Vom Glück verfolgt. Wien - Hollywood - Retour – ein Porträt des Hollywoodschauspielers Turhan Bey, wird bei der Viennale 2002 präsentiert. Ihr folgen ein Film über die legendäre Josefine Hawelka – Königin Josefine, über den Schauspieler Walter Schmidinger – Mit den Zugvögeln fort und das Porträt des Wiener Emigranten Eric Pleskow, der in Hollywood zu einem der mächtigsten Filmtycoons wurde: I’m about winning. Dieser Film findet seine Uraufführung bei der Viennale 2006. Im November 2008 wird ihr Porträt des Jesuitenpaters Georg Sporschill unter dem Titel Pater Georg vom ORF ausgestrahlt. Ein Film über den Autor Frederic Morton ist in Vorbereitung. Andrea Eckert lebt als freie Schauspielerin und Filmemacherin in Wien und Berlin. WOLFRAM BERGER 1945 in Graz geboren wird Wolfram Berger im Anschluss an seine Schauspielausbildung an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst Wien direkt am Grazer Schauspielhaus engagiert. Dort spielt er u. a. 1968 die Hauptrolle in der österreichischen Erstaufführung von Peter Handkes Kaspar und 1969 in der Uraufführung von Horvaths Zur schönen Aussicht. Es folgen Engagements in Basel bei Düggelin, am Neumarkt-Theater Zürich bei Bolliger, in Stuttgart und Bochum bei Peymann. Seit 1980 pendelt er freischaffend zwischen Theater, Film, Funk, Fernsehen und seinen eigenen musikalisch, satirisch poetischen Theaterträumen. Er inszeniert unter anderem mit der freien Schweizer Theatergruppe m.a.r.i.a. Klassenfeind und Nach Aschenfeld, dreht Filme wie Akropolis Now, Gekauftes Glück oder Suzie Washington. Fürs Radio arbeitet er an Hörspielen und als Literatursprecher, im Fernsehen ist er der Schweizer Eurocop. In der Blindenhörbücherei liest er Die letzten Tage der Menschheit von Karl Kraus. Er gründet das Rotta-Theater, dessen erste Produktion Die Malstunde in der Rotationshalle des Zürcher Tagesanzeigers und bei den Wiener Festwochen für Furore sorgt. Es folgen Einladungen zu Festivals wie dem Theatertreffen Berlin, zu den Berliner Festwochen oder zum Freispiel München. Daneben baut er kontinuierlich seine Kleinkunstprogramme auf: Mit Christoph Marthaler präsentiert er The Rolling Mozartkugels; mit Uli Scherer Bar jeder Vernunft. Mit Urs Jäggi und Jürg Kienberger bildet er die Wiederkäuer – ein Spitzentanz der leichten Muse und hochmusikalisch. Und nicht zuletzt ließ er mit Markus Schirmer auf wundersame Art kongeniale Engel im Kopf schwirren. RÜCKFRAGEN: Mag. Gernot Kremser / Presse & Öffentlichkeitsarbeit Brucknerhaus Linz, Untere Donaulände 7, 4020 Linz Tel.: +43/732/7612-2120, Fax: +43/732/7612-2130 E-Mail: g.kremser@liva.co.at, www.brucknerhaus.at |
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