
Die Linzer KlangwolkeDie IdeeEine populäre Verbindung zwischen Ars Electronica und Brucknerfest wurde gesucht. Und gefunden! Zwei Millionen Zuhörer besuchten inzwischen die Linzer Klangwolken im Donaupark, die zu einem Markenzeichen der Stadt geworden sind... Einer der Initiatoren der Linzer Klangwolke, ORF-Intendant Dr. Hannes Leopoldseder suchte für das neuzugründende Festival Ars Electronica eine populäre Verbindung zum Internationalen Brucknerfest. Er hörte bei seiner Suche vom Münchner Musiker und Komponisten Walter Haupt, der zu diesem Zeitpunkt bereits eine „Musik für eine Landschaft“ in der Umgebung von München gestaltet hatte. Gespräche zwischen Walter Haupt und Hannes Leopoldseder führten letztlich zur Linzer Klangwolke. Die Musik von Anton Bruckner sollte in einer quadrophonen Raumanordnung in den Donaupark übertragen werden. 1979 war es Bruckners 8. Symphonie mit dem Concertgebouw Amsterdam unter Bernard Haitink. Für diese erste Ausstrahlung wurde ein Mehrspurband der Plattenfirma verwendet. 100.000 Zuhörer bestaunten dieses erste Experiment der Linzer Klangwolke. Technisch standen damals 20.000 Watt zur Verfügung, im Vergleich dazu leistet die Tonanlage heute weit über 200.000 Watt. Die erste Klangwolke mit Live-Orchester folgte 1980: Das Bruckner Orchester Linz unter Theodor Guschlbauer mit Bruckners 4. Symphonie. |
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