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PK 40 Jahre Linzer Klangwolke

19
Nov

Die Linzer Klangwolke wurde 1979 aus der Idee geboren, für das damals noch zum Brucknerfest gehörende Ars Electronica Festival eine spektakuläre Eröffnung zu kreieren. Dr. Hannes Leopoldseder, der damalige Intendant des Landesstudios OÖ des ORF, gilt als ihr eigentlicher Initiator. Gemeinsam mit Walter Haupt, Komponist, Dirigent, Regisseur und Klangarchitekt, entwickelte er die Idee zur Linzer Klagwolke, die anfangs vor allem darin bestand, Musik ins Freie zu übertragen, um so eine weit größere Anzahl von Menschen zu erreichen, als es in einem Konzertsaal möglich wäre. Ein niederschwelliger Zugang gemäß Hilmar Hoffmanns Motto „Kultur für alle“, sowie die Verbindung von Tradition (klassische Musik) und (technologischer) Innovation sind bis heute Kennzeichen der Linzer Klangwolke geblieben, die sich mittlerweile zu einem bedeutenden Linzer Wahrzeichen entwickelt hat. Sie wurde bisher von rund 2,5 Millionen Menschen besucht.

Im ersten Jahr, 1979, kam die Musik, Bruckners 8. Sinfonie, noch vom Band (in einer Aufnahme des Concertgebouw Orchesters unter Bernhard Haitink), schon ein Jahr später spielte das Bruckner Orchester Linz unter Theodor Guschelbauer live Bruckners 4. Sinfonie. Die Idee stieß Anfangs nicht nur auf Zustimmung. Der bedeutende Bruckner-Dirigent Eugen Jochum etwa sah in der Linzer Klangwolke den „Untergang des musikalischen Abendlandes“. Doch auch in der Klassik wuchs rasch die Akzeptanz. Dazu trugen vor allem die Wiener Philharmoniker und Lorin Maazel bei, die in den Anfangsjahren und auch später mehrmals wieder die Linzer Klangwolke bespielten. Weitere prominente Dirigenten waren u.a. Claudia Abbado, Herbert Blomstedt, Riccardo Chailly, Franz Welser-Möst, Riccardo Muti, Vacláv Neumann, Georges Prêtre, Dennis Russel Davies, Horst Stein und Michael Tilson Thomas. Neben den Wiener Philharmonikern und dem Bruckner Orchester Linz wirkten u.a. das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, die Bamberger Symphoniker, das Gewandhausorchester Leipzig, das London Symphony Orchestra, das ORF Symphonie Orchester, die Tschechische Philharmonie und das Orchestra di Santa Cecilia Roma  bei der Linzer Klangwolke mit.

Wenn auch erst 1985 die eigentliche Geburtsstunde der „visualisierten Klangwolke“ schlug, die von da an – von wenigen Ausnahmen abgesehen – parallel zur „klassischen Klangwolke“ veranstaltet wurde, spielten dennoch schon ab 1980 auch Ansätze zu einer Visualisierung eine wichtige Rolle, 1980 etwa spezielle Lichteffekte, oder 1981 das „Linzer Funkenwolkenfeuer“. Der große Pionier der Linzer Klangwolke in den Anfangsjahren war Walter Haupt, der sie  – mit Unterbrechungen – bis 1990 gestaltete. Später hat vor allem der Bühnenbildner und Architekt Hans Hoffer die Visualisierung der Linzer Klangwolke weiter entwickelt. Weitere Künstler und Künstlergruppen waren Airan Berg, Parov Steliar, Beda Percht, Hubert Lepka & Lawine Torrèn, Amanogawa, Xailab GmbH., Künstlergruppe Helix und La Fura dels Baus.

1998 wurde erstmals eine Kinderklangwolke veranstaltet.  Zu deren Pionieren zählen Christa Koinig und Jörg D. Hanzhanz. Die Kinderklangwolke, die 2018 ihr 20-Jahr-Jubiläum feierte, wird vom Kinderkulturzentrum Kuddelmuddel veranstaltet.

Zwar liegen keine Zahlen zur Wertschöpfung der Linzer Klangwolke vor, weil es keine entsprechenden Studien gibt. Doch legen Rückschlüsse zu anderen Veranstaltungen ähnlicher Art den Schluss nahe, dass die Linzer Klangwolke als größte, gratis zugängliche Open-Air-Inszenierung für die Region Linz und Oberösterreich ein bedeutender Wirtschaftsfaktor ist. 

Sparkasse OÖ weiterhin als Haupt- und Namenssponsor

Die Sparkasse OÖ war im Zeitraum 2016 bis 2018 ein zuverlässiger und starker Partner als Haupt- und Namenssponsor der Linzer Klangwolken, daher freut es uns umso mehr, dass die Sparkasse OÖ hier weitere 3 Jahre als verlässlicher Partner und Ermöglicher der LIVA zur Seite steht.


Visualisierte Klangwolke am 7. September 2019
170 Jahre Sparkasse OÖ Jubiläums-Klangwolke 19

Kinderklangwolke am 8. September 2019
170 Jahre Sparkasse OÖ Kinderklangwolke 19

Klassische Klangwolke am 28. September 2019
170 Jahre Sparkasse OÖ Klassische Klangwolke 19

 

Präsentiert werden die 3 Klangwolken wie bereits in den Vorjahren von der LINZ AG.

Ihre Meinung ist gefragt!

ZUR 170 JAHRE SPARKASSE OÖ JUBILÄUMS-KLANGWOLKE 2019 IST ES UNS WICHTIG AUCH DIE MEINUNGEN UNSERER BESUCHERINNEN ZU BERÜCKSICHTIGEN UND DAHER KÖNNEN UNS AB SOFORT WÜNSCHE, VORSCHLÄGE, IDEEN, ETC. ÜBERMITTELT WERDEN, WELCHE WIR BESTMÖGLICH ZU BERÜCKSICHTIGEN VERSUCHEN.


Hierzu als Anhaltspunkt 3 Fragestellungen:

  • Was gefällt Ihnen an der Klangwolke?
  • Was wünschen Sie sich von künftigen Klangwolken?
  • Was würden Sie bei der Klangwolke anders machen?

 

Die Anregungen, Wünsche, Meinungen, … können auf folgenden Wegen bis spätestens 31. Dezember 2018 an uns gerichtet werden:

 

Unter den Einsendungen werden 3 x 2 VIP-Packages für die 170 Jahre Sparkasse OÖ Jubiläums-Klangwolke 2019 verlost – die Gewinner werden über Ihren jeweils gewählten Einsende-Weg verständigt.