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Carpenter Cameron

Organist

Biografie


Für den Ausnahmeorganisten Cameron Carpenter erfüllte sich 2014 ein lang gehegter Traum: Die Fertigstellung seines eigenen Instruments. Mit der International Touring Organ (ITO) war Cameron Carpenter bereits in vielen bedeutenden Spielstätten weltweit zu Gast. Die nach seinen Plänen gefertigte ITO ermöglicht ihm, an fast jedem Ort der Welt konzertieren zu können – eine Selbstverständlichkeit für die meisten Instrumentalisten, eine Revolution jedoch für Cameron Carpenter als Organisten. Begleitend zur Premiere der ITO erschien im Frühjahr 2014 seine Debüteinspielung If You Could Read My Mind für Sony Classical.
Zu den Höhepunkten der Saison 2015/16 zählen die Uraufführung seines ersten Orgelkonzertes für großes Orchester mit dem Pittsburgh Symphony Orchestra unter Manfred Honeck, Konzerte mit dem Orchestre National du Capitol de Toulouse unter Tugan Sokhiev, dem Orchestre Philharmonique du Luxembourg unter Alexander Shelley sowie eine Tournee mit dem ORF Radio-Symphonieorchester Wien unter der Leitung von Cornelius Meister. Im Sommer 2015 debütiert Cameron Carpenter beim Boston Symphony Orchestra unter Stéphan Denève und beim Shanghai Symphony Orchestra. Für Rezitale reist er mit der ITO nach Australien, Österreich, Italien, in die Schweiz und die Tschechische Republik.
Eine besondere Zusammenarbeit verbindet Cameron Carpenter mit der Berliner Philharmonie, deren Orgelsaison er 2015 zum vierten Mal eröffnet.
2014 spielte Cameron Carpenter die Uraufführung des für ihn geschriebenen Orgelkonzertes At The Royal Majestic von Terry Riley mit LA Philharmonic unter John Adams.
Cameron Carpenter arbeitet regelmäßig mit bedeutenden Künstlern anderer Genres zusammen, wie z.B. dem Regisseur Peter Sellars, für dessen Regiearbeit „Michelangelo Sonnets“ beim Manchester International Festival 2013 Cameron Carpenter Schostakowitschs „Michelangelo-Suite“ für Orgel transkribierte.
1981 in Pennsylvania, USA, geboren, führte Cameron Carpenter mit elf Jahren erstmals J.S. Bachs Wohltemperiertes Klavier auf und wurde 1992 Mitglied der American Boychoir School. Neben seiner Mentorin Beth Etter zählten John Bertalot sowie James Litton zu seinen Lehrern. An der North Carolina School of the Arts studierte er Komposition und Orgel bei John E. Mitchener – und transkribierte währenddessen über 100 Werke für Orgel, unter anderem Gustav Mahlers Sinfonie Nr. 5. Die ersten eigenen Kompositionen entstanden während Carpenters Zeit an der Juilliard School New York, deren Student er von 2000 bis 2006 war. Parallel zu seinen Studien an der Juilliard erhielt er Klavierunterricht von Miles Fusco. 2011 wurde sein Konzert für Orchester und Orgel „Der Skandal“, ein Auftragswerk der Kölner Philharmonie, von der Deutschen Kammerphilharmonie uraufgeführt. 2012 erhielt er den Leonard Bernstein Award des Schleswig-Holstein Musik Festivals.
Als erster Organist überhaupt wurde Cameron Carpenter für sein Album Revolutionary (2008 erschienen bei Telarc) für einen Grammy nominiert. Ebenfalls bei Telarc erschien 2010 Cameron Live! Cameron Carpenters Kompositionen werden exklusiv bei Edition Peters verlegt.

 

© Konzertdirektion Schmid

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