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Eschenbach Christoph

Dirigent, Pianist

Biografie

Das Leben des 1940 in Breslau geborenen Christoph Eschenbach ist von Musik geprägt: Nachdem Eschenbachs Mutter bei der Geburt und der Vater wenige Jahre später in einem Strafbataillon an der Kriegsfront gestorben waren, wurde er von Wallydore Eschenbach, einer Cousine seiner Mutter, adoptiert. Die Sängerin und Pianistin brachte dem verstummten Kind die Musik nahe. 1951 begann Eschenbach sein Klavier- und Dirigierstudium in Hamburg, 1962 gewann er den ARD-Musikwettbewerb. Von George Szell und Herbert von Karajan gefördert, wurde Eschenbach Chefdirigent des Züricher Tonhalle-Orchesters. Er leitete zudem das NDR Sinfonieorchester in Hamburg und das Orchestre de Paris, war musikalischer Direktor der Houston Symphony und künstlerischer Leiter des Schleswig-Holstein Musik Festivals. Seit 2010 hat er die Leitung des John F. Kennedy Center for the Performing Arts sowie des National Symphony Orchestra in Washington – einer der attraktivsten Doppelposten, die Amerika zu bieten hat. 2014 erhielt Eschenbach den Ernst-von-Siemens-Musikpreis: Eschenbach sei eine künstlerische Ausnahmeerscheinung und ziehe nicht nur vom Dirigentenpult herab Orchester, Solisten und Publikum in seinen Bann, teilte die Ernst-von- Siemens-Musikstiftung als Begründung mit. Er überzeuge als Dirigent genauso wie als Pianist.

 

 

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Veranstaltungen

Christoph Eschenbach © L. Piva
03
Jun
Wiener Philharmoniker | Christoph Eschenbach

- 19:30, Stift St. Florian, Stiftsbasilika

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