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Harding Daniel

Dirigent

Biografie

 

In Oxford geboren, begann Daniel Harding seine Dirigentenlaufbahn als Assistent von Sir Simon Rattle beim City of Birmingham Symphony Orchestra, mit dem er 1994 debütierte. Anschließend arbeitete er als Assistent von Claudio Abbado bei den Berliner Philharmonikern, mit denen er erstmals 1996 bei den Berliner Festspielen auftrat. Er ist Musikdirektor des Swedish Radio Symphony Orchestra, Erster Gastdirigent des London Symphony Orchestra, Music Partner of the New Japan Philharmonic Orchestra, kunstlerischer Direktor der Ohga Hall in Karuizawa/Japan und wurde kürzlich mit dem Titel des lebenslangen Ehrendirigenten vom Mahler Chamber Orchestra ausgezeichnet. 2005 eroffnete er die Saison der Mailander Scala mit der Neuproduktion von Idomeneo und kehrte dorthin mehrmals zuruck: 2007 fur Salome, 2008 für Herzog Blaubarts Burg und Il Prigioniero und 2011 für Cavalleria rusticana und I Pagliacci. Seine Opernerfahrungen umfassen Ariadne auf Naxos, Don Giovanni und Le nozze di Figaro bei den Salzburger Festspielen mit den Wiener Philharmonikern, The Turn of the Screw und Wozzeck im Royal Opera House Covent Garden, Die Entführung aus dem Serail an der Bayerischen Staatsoper, Die Zauberflöte bei den Wiener Festwochen und Wozzeck am Theater an der Wien. Eng mit dem Aix-en-Provence Festival verbunden, dirigierte er dort Neuproduktionen von Così fan tutte, Don Giovanni, The Turn of the Screw, La Traviata, Eugen Onegin und Le nozze di Figaro. 2012/13 kehrte er an die Scala für Falstaff zurück und debütierte an der Deutschen Staatsoper Berlin und der Wiener Staatsoper mit dem Fliegenden Holländer. 2002 wurde er von der französischen Regierung mit dem Titel Chevalier de l'Ordre des Arts et des Lettres ausgezeichnet, 2012 wurde Harding zum Mitglied der Royal Swedish Academy of Music gewählt.

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