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Devienne Fancois

Kompinist, Fagottist,

Biografie 

 

Francois Devienne wurde am 31. Jänner 1759 in französischen Joinville geboren und gilt als maßgebende Gestalt des musikalischen Lebens in Paris während der Revolutionszeit. Er war einer der großen Flötenvirtuosen des 18. Jahrhunderts, Bedeutung erlangte er aber auch als hervorragender Fagottist, als Komponist und Pädagoge. Devienne war Musiker der Schweizergarde in Rom, ab 1789 wirkte er als Fagottist im Orchester des Théâtre de Monsieur in Paris und spielte sowohl als Orchestermusiker als auch als Solist mit mehreren Pariser Ensembles. 1794 erschien eine von ihm verfasste Schule des Flötenspiels, die sofort mit Begeisterung aufgenommen wurde und mehrfach neu aufgelegt werden musste. Als 1795 das Pariser Conservatoire gegründet wurde, berief man Francois Devienne als Flötenlehrer an dieses Haus, wo er bis wenige Monate vor seinem Tod am 6. September 1803 unterrichtete. Der Komponist Devienne konnte sich zu seiner Zeit großer Beliebtheit erfreuen, sein musikalisches Schaffen, zum überwiegenden Teil Kammermusik für oder mit Bläsern, Sinfonien und Bläserkonzerte, erfreuten sich zu seiner Zeit einer großen Beliebtheit. Kompositionen wie das Quartett für Fagott und Streicher op. 73 Nr. 3 werden auch heute wieder gerne aufgeführt.

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