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von Thun Friedrich

Schauspieler

Biografie

 

studierte in München Theaterwissenschaft und Germanistik, nahm nebenher Schauspielunterricht und zog mit einem Studentenkabarett durch die Lande. Von 1963 bis 1967 warer an den Münchner Kammerspielen engagiert und bekam 1964 von Helmut Käutner seine erste Filmrolle als Försterin den Lausbubengeschichten nach Ludwig Thoma. Insgesamt hat Friedrich von Thun bisher in über 150 Produktionen mitgewirkt. Daneben begann er bereits in den 1970er-Jahren, selbst Kurzfilme, später Dokumentar- und Reisefilmein aller Welt für den ORF, BR, WDR und das ZDF zu drehen.

Besondere Anerkennung als Schauspieler fand er, als er 1984 die Hauptrolle des Beamten Leonidas Tachezy, in Axel Cortis Fernsehfilm Eine blaßblaue Frauenschrift verkörperte unddamit den Prix Italia und den Großen Preis auf dem Fernsehfilmfestival in Monte Carlo gewann. 1988 war Friedrich von Thun in der Erfolgsserie Das Erbe der Guldenburgs zusehen und avancierte seitdem in zahlreichen Produktionenzu einem der beliebtesten Darsteller, unter anderem als Kriminalistin Die Verbrechen des Professor Capellari. Auch internationale Filme drehte er, u. a. 1993 mit Steven Spielberg Schindlers Liste. Friedrich von Thun erhielt zahlreiche Preise und Auszeichnungen, so einen Bambi und den Bayerischen Fernsehpreis als bester Schauspieler. Thun gestaltet auch Rezitationsabende, wie z. B. Thomas Manns Weihnachten beiden Buddenbrooks, Tod in Venedig, Orchesterprojekte mit Henrik Ibsens Peer Gynt sowie Mendelssohn Bartholdys Ein Sommernachtstraum.