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Verdi Giuseppe

Komponist

Biografie


Einer der bekanntesten Komponisten Italiens durchlebte ein Leben voller Höhen und Tiefen, in dessen Verlauf eine Reihe der wunderbarsten Opern entstanden, die bis heute zu den berühmtesten der musikalischen Welt gehören.

Am 10. Oktober 1813 wird der Komponist Joseph Fortunin Verdi als Sohn eines Gastwirtes in ärmlichen Verhältnissen im italienischen Dorf Roncolo bei Parma geboren.
Sein Talent macht sich schon sehr früh bemerkbar. Schon mit elf Jahren vertritt er den Organisten des Dorfes und stellt sein Talent unter Beweis. Im Jahr 1834 wird Verdi dann Organist in Busseto. Dank der in die Gastwirtschaft des Vaters einkehrenden Musiker, hatte der Junge schon in frühen Jahren in der dörflichen Atmosphäre erste musikalische Eindrücke sammeln können. Verdi erhält dank eines Gönners, seinem zukünftigen Schwiegervater Antonio Barezzi, die Möglichkeit, eine gute Schulbildung zu bekommen, wie auch in Mailand Musik zu studieren. Er wurde jedoch am Mailänder Konservatorium abgelehnt.

1838 überrollen zwei Schicksalsschläge den Komponisten. Innerhalb eines Jahres sterben sowohl sein Sohn als auch seine Tochter. Es scheint, als stürze sich Verdi in Arbeit, so, als wolle er damit den Schmerz bekämpfen. 1839 wird seine erste Oper in der Mailänder Scala aufgeführt. Sie trägt den Titel "Oberto, conte die St. Bonifacio". Allerdings kam es erst mit der zweiten Oper, "Nabucco", zum Durchbruch. Sein musikalisches Können stellte er auch als politisch engagierter Italiener in den Dienst des Risorgiomento, was sich weiter an den entstandenen Werken sehr deutlich ablesen lässt.


Diese erste Oper stellt den Beginn einer Reihe von Opern dar, die in den folgenden Jahren ab 1839 bis in das Jahr 1891 entstanden. Unter Ihnen sind u.a. die Opern "Un Giorno di Regno" (1840), "Nabucco" (1842), "Die Lombarden" (1843), wie auch "Ernani" und "I due Foscari" (1844), "Giovanna d'Arco" und "Alzira" (1845), "Attila" (1846), "Macbeth" (1847), "I Masnadieri" (1847), "Il Corsaro" (1848), "La battaglia di Legnano" und "Luisa Miller" (1849), "Stiffelio" (1850), "Rigoletto" (1851) und "Il Trovatore" und "La Traviata" (1853). Weiter entstanden "Les Vepres siciliennes" (1855), "Simon Boccanegra" und "Aroldo" (1857), "Un ballo in maschera" (1859), "La forza del destino" (1862), "Don Carlo" (1867), "Aida" (1871). Im Jahr 1874 entsteht das der berühmten "Aida" von 1871 die berühmte "Messa di Requiem", danach im Jahr 1887 "Othello" und 1891 "Falstaff".

 

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