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Prünster Klaus

Komponist, Gitarrist

Biografie

 

Sein Musikstudium absolvierte der in Feldkirch/Vorarlberg geborene Künstler am Konservatorium Bregenz und am Landeskonservatorium Feldkirch. Anfang der 80er übersiedelte er von Vorarlberg nach Linz/Oberösterreich, wo er als Professor für Gitarre und Musik am Gymnasium Lentia unterrichtete.  

Er gilt als Erfinder der „computerakustischen Rockmusik mit Erdenklängen“ welche er bei Musik-Projekten beim Elektronik-Festival „Ars Electronica“ erfolgreich weiterentwickelt, so z.B. beim internationalen Musikprojekt „Control Company“ als Gitarrist und Arrangeur, als Solist bei der der computerakustischen Sinfonie „Erdenklang“ mit dem Erfinder des Synthesizers Bob Moog, sowie bei der Aufführung der „Bergpredigt“ im Linzer Dom, als Dirigent und Gitarrensolist.   Mit der Veröffentlichung seines ersten Solo-Albums „Zweisamkeit“, gelingt Klaus Pruenster der Durchbruch als Popkünstler, die Single-Auskoppelung „Wunderwelt“ wird zu einem der größten Hits der 80er Jahre in Österreich. Zahlreiche Tonträger-Produktionen als Interpret, Produzent und Arrangeur folgen. Mit der Produktion „Planet Nr. 1“ wird die Musik von Klaus Pruenster zunehmend intellektueller, er befasst sich in seinen Arbeiten verstärkt mit politischen und gesellschaftlichen Inhalten.

Veröffentlichungen der Tonträger „Zeig mir den Weg zu den Sternen“, „Land der Träume“, „Herzschlag“, „Nur Mut“, „Es fängt immer ganz harmlos an“  folgen Anfang der 90er. Das musikalische Psychogramm „Tiefenrausch“ ist bislang das letzte Soloalbum von Klaus Pruenster.   Neben zahlreichen Konzerten, schreibt und produziert er in seinem Kompositionsbüro „Klangwelt“ verstärkt Musik für die Filmindustrie. So entstanden u.a. die Filmmusiken für siebzehn Filme der erfolgreichen TV-Kultserie „Klinik unter Palmen“, „Abenteuer in Südafrika“ unter der Regie von Christian Kohl und, „Ein Himmlischer Freund“ und den großen ARD-Zweiteiler „Rose unter Dornen“ mit Heinz Hoenig in der Hauptrolle sowie den Weihnachts-Spielfilm „Das Weihnachtsekel“ unter der Regie von Starregisseur Joseph Vilsmaier. Original-Soundtracks mit Filmmusik von Klaus Prünster sind ebenfalls auf CD erschienen. Filme mit seiner Musik erreichen Auszeichnungen bei internationalen Filmfestspielen, so z.B. erhält Klaus Prünster beim Film & TV Festival in New York den Award for Music & Lyrics.  

Für den Schweizer Schauspieler Christian Kohlund schreibt Klaus Pruenster die Bühnen-musik zu David Rintel´s Theaterstück „Im Zweifel für den Angeklagten“ bei dem er auch „live“ als Gitarrist zu sehen und zu hören ist. Die Theaterproduktion wurde für den „Inthega-Preis 2007 “ in Deutschland nominiert.   Mit seiner mehrfach preisgekrönten Agentur „eventcompany.die kunst des augenblicks“ belebt der Künstler seit vielen Jahren mit innovativen Eventkreationen die Szene in Österreich. Sein Werk „Cmyk -eine 4-färbige Komposition für die Sinne“ wird mit dem Austrian Event-Award in Gold ausgezeichnet.   Für sein musikalisches Schaffen erhält Klaus Prünster das „Große Ehrenzeichen für Verdienste um die Kultur“ der Stadt Linz, sowie die Verdienstmedaille des Bundeslandes Oberösterreich.   Aktuell stehen die DVD-Dokumentation „Klaus Prünster - Das Beste aus der Wunderwelt“ sowie seine erste CD-Produktion für Solo-Acoustic-Guitar vor der Veröffentlichung.   Klaus Pruenster lebt mit seiner Familie in Linz.

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