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London Symphony Orchestra

Orchester

Biografie

 

Das London Symphony Orchestra wurde 1904 als erstes unabhängiges und selbstverwaltetes Orchester Englands gegründet. Der erste Chefdirigent war Hans Richter. Von Beginn an arbeitete das Orchester eng mit englischen Komponisten wie Sir Edward Elgar und Ralph Vaughan Williams zusammen. 1906 fand ein Konzert in Paris statt, das erste Gastspiel eines britischen Orchesters im Ausland. Weitere Reisen führten das LSO nach Amerika (1912), Israel (1960) und Japan (1963). 1973 debütierte das Orchester bei den Salzburger Festspielen. Das 1982 fertiggestellte Barbican Centre wurde zur ständigen Heimstatt des Orchesters. Durch sein ausergewöhnliches Engagement für musikalische Bildung unterscheidet sich das LSO von anderen internationalen Orchestern und erreicht mit seinen Veranstaltungen jährlich über 60.000 Menschen. LSO Discovery ermöglicht dem Orchester, Menschen aller Altersklassen die Gelegenheit zu bieten, sich musikalisch zu betätigen. LSO On Track, ein langjähriges Projekt für junge Musiker aus dem östlichen London, bot talentierten Jugendlichen die Möglichkeit, 2012 bei den Eröffnungsfeierlichkeiten der Olympischen Spiele, bei Freilichtkonzerten auf dem Trafalgar Square und bei Aufnahmen in der Abbey Road Seite an Seite mit Musikern des LSO aufzutreten. Das LSO hat die Musik zu Hunderten von Filmen eingespielt, unter anderem für Philomena, The Monuments Men, vier der Harry-Potter-Verfilmungen, Superman und alle sechs Star-Wars-Filme.

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