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MoZuluArt

Band

Biografie

MoZuluArt – das sind drei afrikanische Stimmen (Insingizi aus Zimbabwe) und eine kongeniale Klavierbegleitung (Kapellmeister Roland Guggenbichler). Musikalisch stehen sie für die Verschmelzung traditioneller Zulu-Klänge mit klassischer Musik. Als Konzept überzeugte das zunächst die Plattenfirma Universal Music. Dann ließen sich die Wiener Symphoniker auf das Experiment ein und luden MoZuluArt zu sich auf die Bühne ein, um gemeinsam mit ihnen die Wiener Festwochen vor einem Millionenpublikum zu eröffnen. Das löste regelrechte Begeisterungsstürme aus.
Die Art, wie MoZuluArt Mozarts Musik auf einfühlsame Weise in den Townships von Südafrika zum Klingen bringt, ist überraschend neu. Begleitet vom Ambassade Streichquartett, einem Quartett der Wiener Symphoniker, begeistert MoZuluArt mittlerweile sein Publikum n Europa, Afrika und den USA.  Dieses erfolgreiche Projekt aus dem Mozartjahr 2006 passt in keine Schublade, verführt zum Mitsingen und Mitklatschen, führt an den Quell der Lebensfreude. Bislang endeten noch alle Konzerte mit Standing Ovations.

Seit 2004 verbinden Ramadu, Blessings Nqo und Vusa Ndlovu (auch bekannt als A-Cappella-Gruppe Insingizi) und der Pianist Roland Guggenbichler unter dem Namen MoZuluArt traditionelle afrikanische Vokalmusik und klassische Kompositionen. Das aktuelle Album “Township Serenade” ist in Kooperation mit dem Ambassade Orchester entstanden. In ihrem dritten Werk zeigen MoZuluArt, wie es klingt, wenn die Serenade in G-Dur von Mozart ihr gemütliches Umfeld am kaiserlichen Hof verlässt und sich vom pulsierenden Rhythmus der Ndebele und Zulu infizieren lässt.
MoZuluArt gastierten bereits erfolgreich in Afrika, Deutschland, Frankreich, Italien, Lettland, Russland, den Vereinigten Staaten auf und spielen ihre Konzerte mit einer Souveränität, so großer Genauigkeit und emotionaler Hingabe, dass es eigentlich undenkbar scheint, dass klassische und afrikanische Musik nicht schon früher so zwingend miteinander in Beziehung gesetzt wurden.

INSINGIZI:
Ramadu - Gesang und Perkussion
Vusa Mkhaya Ndlovu - Gesang
Blessings Nqo Nkomo - Gesang

Roland Guggenbeichler- klavier

Als Vusa, Ramadu, Blessings und Roland im November 2005 das Programm "Zulu Music Meets Mozart" erstmals aufführten, ahnten sie nicht, dass sie damit weltweit für Aufsehen sorgen sollten. Mit ihrer eigenwilligen Mischung aus europäischer Klassik und afrikanischem A-cappella-Gesang überzeugen sie seither im klassischen Konzertsaal ebenso wie auf Afrika-Festivals. Gemeinsame Auftritte mit Mino Cinelu, Erika Pluhar und den Wiener Symphonikern belegen das künstlerische Potential.

Nach einem furiosen Debut in New York 2009 wurden sie im Dezember 2010 als einzige europäische Band zum Black World Festival nach Dakar/Senegal eingeladen. Im Februar 2011 trat MoZuluArt an der renommierten WITS University in Johannesburg/Südafrika auf.
"Das, was die Gruppe MoZuluArt aus diesem Crossover der Kulturen hervorzulocken in der Lage ist, sprengt jegliche Vorstellungskraft. Pianist Roland Guggenbichler und die drei Sänger …aus dem Süden Schwarzafrikas zeigen in der Music Hall nicht nur, wie sich unterschiedliche Stile gewinnbringend gegenseitig befruchten können, sondern sie räumen auf beiden Seiten auch mit angestaubten Klischees auf."
"Die Überraschung des Abends war zweifellos der Auftritt des vierköpfigen Ensembles „MoZuluArt“… Drei Stimmen aus Simbabwe …kongenial von dem Österreicher Roland Guggenbichler am Klavier begleitet, präsentierten eine derart originelle Verschmelzung traditioneller Zulu-Klänge mit klassischer Musik (vor allem Mozart-Kompositionen), dass die Zuhörer auf „Wolke sieben“ schwebten – die Vier hätten noch stundenlang weitermachen können; sie wurden mit stehenden Ovationen (ungern) verabschiedet."

MoZuluArt wurde von Roland Guggenbichler (Der Kapellmeister aus Ostbahns Glanzzeiten) sowie Vusa Mkhaya Ndlovu, Blessings Nqo Nkomo und Ramadu (aus  Zimbabwe) erfunden und ist eine Verschmelzung tradioneller Zulu-Klänge mit klassischer Musik, vor allem Mozart-Kompositionen – daher auch der Name MoZuluArt. „Wir versuchen diese zwei Musikstile so miteinander zu verbinden, daß die Originalmelodien und -rhythmen möglichst erhalten und damit authentisch bleiben“, sagt Guggenbichler zum Sound seiner neuen, gleich zwei Kontinente umspannenden Band. „Musik hat es stets und allerorten geschafft, Menschen aller Rassen und Völker, mit all ihren verschiedenen kulturellen Hintergründen und Traditionen, einander näherzubringen – und das ist auch heute noch so. Mit Hilfe der Musik lernen wir andere Kulturen überhaupt erst kennen, verstehen und lieben.“
Kompositionen von Mozart treffen auf traditionellen Gesang aus dem südlichen Afrika, afrikanische Lieder werden im mozartschen Sinne der Klassik zugeführt. Wenn Mozart schon nie in Afrika war, muss Afrika halt zu ihm kommen. Davon ließen sich sogar die Wiener Symphoniker überzeugen: Sie luden das Quartett zu einem Konzert auf dem Rathausplatz vor zehntausend Leuten ein.

 

 

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