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Orchestre National de France

Orchester

Biografie

 

Das Orchestre Natinal de France spielte bereits beim Brucknerfest 2003 im Großen Saal des Brucknerhauses, dirigiert von Kurt Masur.

Das Orchester wurde 1934 als erstes ständiges Sinfonieorchester Frankreichs gegründet. Auf Sergiu Celibidache, der 1973 bis 1975 Erster Gastdirigent war, folgte Lorin Maazel, der anschließend zum Musikalischen Leiter des Orchesters avancierte. 1989 bis 1998 bekleidete Jeffrey Tate den Posten des Ersten Gastdirigenten und von 1991 bis 2001 Charles Dutoit den des Musikalischen Leiters. Ab September 2002 fungierte Kurt Masur sechs Spielzeiten lang als Musikalischer Leiter des Orchesters. Seit September 2008 hat nun Daniele Gatti das Amt des Musikalischen Leiters inne.

Das Repertoire des Orchesters umfasst die wichtigsten Werke französischer Komponisten wie Debussy, Ravel und Berlioz sowie das „große Repertoire“ mit kompletten Werkzyklen insbesondere von Brahms, Beethoven, Mahler und Tschaikowsky. Auch Uraufführungen gestaltete das Orchester, darunter Le Soleil des Eaux von Pierre Boulez, die Turangalila-Sinfonie von Messiaen (1950, französische Uraufführung) sowie von Henri Dutilleux die Werke Première Symphonie (1951), Timbres, Espace, Mouvement (1978), das Violinkonzert L’Arbre des Songes unter Mitwirkung von Isaac Stern (1985), u. a. Die Konzerte des ONF werden vom Radiosender France Musique übertragen.

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