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Aimard Pierre-Laurent

Pianist

1973 gewann er den Olivier Messiaen Wettbewerb und zeigt bis heute seine tiefe Verbundenheit mit dessen Musik; mit 19 Jahren holte ihn Pierre Boulez als Solopianisten zum Ensembles Inter-Contemporain; seit der Mitte der Achtzigerjahre arbeitet Aimard intensiv mit György Ligeti zusammen, der ihn bat, sein gesamtes Werk aufzunehmen und ihm auch einige Etüden widmete. Ohne Zweifel ist Pierre-Laurent Aimard eine der wichtigsten Persönlichkeiten in der Neuen Musik. Doch für den Pianisten Aimard war es schon immer besonders wichtig, sich ein möglichst breites Repertoire mit Werken der verschiedensten Epochen und Richtungen zu erarbeiten. So ist er ständig bemüht, sowohl den historischen, musikalischen und kulturellen Kontext, als auch die gegenseitige Beeinflussung der Komponisten innerhalb einer Generation und über die Jahrhunderte hinweg zu beleuchten. Im Rahmen seiner Tätigkeit als Lehrer am Pariser Conservatoire und an der Musikhochschule in Köln, aber auch seiner internationalen Konzert- und Dozententätigkeit wirft er immer wieder ein persönliches Licht auf die Musik der verschiedensten Epochen. 1957 in Lyon geboren, studierte Pierre-Laurent Aimard am Conservatoire in Paris, wo er vier erste Preise gewann. Er hatte das Glück, bei Yvonne Loriod und Maria Curcio zu studieren. Als Solist und Kammermusiker steht er regelmäßig mit den renommiertesten Orchestern und Dirigenten auf den großen internationalen Bühnen: So wurde sein lang erwartetes Debüt-Konzert in der New Yorker Carnigie Hall zu einem umjubelten Triumph und führte zu einer regelmäßigen musikalischen Beziehung, ebenso im Konzerthais Wien und der Kölner Philharmonie. In der Saison 2005/06 wird Pierre-Laurent Aimard der erste „artist-in-residence“ am Salle de Concerts Grande-Duchesse Josephine-Charlotte in Luxemburg sein. Außerdem wird er auch bei bedeutenden Festivals wie Edinburgh, Lucerne und den BBC Proms zu Gast sein. Pierre-Lauernt Aimard spielte für mehrere bekannte Firmen zahlreiche CDs ein, für den Fernsehsender ARTE stand er in einer Serie über die großen Komponisten des 20. Jahrhunderts vor der Kamera.

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