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Wiener Singverein

Chor

Biografie

 

Der Wiener Singverein wurde 1858 als Zweigverein der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien gegründet, seine Wurzeln gehen aber als "Chorübungsanstalt der Gesellschaft der Musikfreunde" bis in die Gründungszeit der Gesellschaft ab etwa 1812 zurück. Der Chor besteht aus etwa 180 aktiven Mitgliedern, die den verschiedensten Alters- und Berufsgruppen angehören. In den mehr als 140 Jahren seines Bestehens hat der Wiener Singverein uber 70 Werke uraufgeführt, u. a. Ein deutsches Requiem von Johannes Brahms, das Te Deum und den 150. Psalm von Anton Bruckner, die 8. Sinfonie von Gustav Mahler sowie Das Buch mit sieben Siegeln von Franz Schmidt. Der Chor hat mit zahlreichen namhaften Dirigenten zusammengearbeitet - darunter Leonard Bernstein, Karl Bohm, James Levine, Seiji Ozawa - sowie mit bedeutenden Orchestern wie den Wiener Philharmonikern, den Wiener Sinfonikern, dem Boston Symphony Orchestra, dem RSO Wien und vielen anderen. Von 1947 bis 1989 prägte eine intensive Zusammenarbeit mit Herbert von Karajan das künstlerische Profil des Wiener Singvereins. Seit 1991 leitet Johannes Prinz diesen Chor und setzt die Reihe bedeutender Chordirektoren fort: Johann Herbeck, Ferdinand Grossmann, Reinhold Schmid und Helmuth Froschauer.

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