„… weil darin stets mein Lebensberuf bestand“ – Bruckner und die Sinfonik

Zum 45-jährigen Jubiläum des 1974 eröffneten Brucknerhauses Linz und des seither stattfindenden Internationalen Brucknerfestes Linz sowie ab dem 195. Geburtstag von Anton Bruckner am 4. September widmet sich das Brucknerfest 2019 der Sinfonik in all ihren Spielarten.

Bruckner hat sich in seinem anfangs noch durchaus breit angelegten kompositorischen Schaffen spätestens vom 40. Lebensjahr an fast ausschließlich auf zwei Gattungen konzentriert: die meist groß dimensionierte Sakralmusik und die Sinfonik. Dass er selbst knapp 30 Jahre später den sinfonischen Werken die größte Bedeutung innerhalb seines Œuvre beimaß, daran kann es keinen Zweifel geben: Als Bruckner im Herbst 1891 den Titel eines Ehrendoktors der Wiener Universität erhielt, bestand er ausdrücklich darauf, in der Promotionsurkunde „als Symphoniker“ bezeichnet zu werden, „weil darin stets mein Lebensberuf bestand“.

Der große Dirigent Arthur Nikisch war ein Brucknerianer der ersten Stunde, der als junger Geiger 1873 in Wien bei der Uraufführung der 2. Sinfonie unter Leitung des Komponisten mitgewirkt und durch die Uraufführung der 7. Sinfonie 1884 in Leipzig Bruckners Durchbruch zum anerkannten Sinfoniker eingeläutet hat. Genau 100 Jahre nachdem er gemeinsam mit dem Leipziger Gewandhausorchester in der Saison 1919/20 die weltweit erste zyklische Aufführung aller nummerierten Sinfonien Bruckners realisierte, stehen daher beim Brucknerfest 2019, das erneut bis zum 11. Oktober, dem Todestag Bruckners, stattfindet, diese neun Sinfonien des Komponisten im Zentrum des Programms.

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