Katerina Beranova © Privat
So 12 Mai 19:30
Grosser Saal Brucknerhaus Linz
HAYDNS
„SCHÖPFUNG“
vergangene Veranstaltung
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Inspiriert durch die Oratorien Händels, die er auf seinen England-Reisen kennenlernte, komponierte Joseph Haydn sein Oratorium Die Schöpfung, das auf der Genesis des Alten Testaments sowie auf Miltons Das verlorene Paradies basiert. Das englischsprachige Libretto war ursprünglich für Händel gedacht, der es allerdings nicht vertonte.

Haydns Freund und Gönner, der Baron van Swieten, ließ es für ihn ins Deutsche übersetzen und fertigte davon eine Rückübersetzung ins Englische an, um es auch in England aufführbar zu machen. Im berühmten Orchestervorspiel findet Haydn für die Beschreibung des Chaos, das der Schöpfung vorausgeht, starke musikalische Bilder. Einige der damals geltenden Kompositionsregeln scheinen außer Kraft gesetzt, es herrschen wahrhaft chaotische Zustände.

Wie eine Erlösung mutet es daher an, wenn zu Gottes Wort „Es werde Licht“ die Musik in hellem C-Dur erstrahlt – eine Stelle, die bei Haydns letztem öffentlichem Auftritt in Wien das Publikum zu Ovationen hinriss. In prachtvollen Arien und Chören schildert Haydn danach die Erschaffung der Welt und ihrer Geschöpfe, bis hin zum Menschen, der Krone der Schöpfung, der aber Gott über sich weiß und ihm demutsvoll und dankbar huldigt.

Programm

Joseph Haydn (1732–1809)

Die Schöpfung. Oratorium für Soli Chor und Orchester, Hob. XXI:2 (1796–98)

Besetzung

Katerina Beranova | Gabriel/Eva (Sopran)

Kurt Azesberger | Uriel (Tenor)

Robert Holzer | Raphael/Adam (Bass)

Chorvereinigung der Freunde der Anton Bruckner Privatuniversität

Symphonieorchester der Anton Bruckner Privatuniversität

Ernst Kovacic | Dirigent

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Ernst Kovacic © Lukasz Rajchert
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Robert Holzer © Matthias Witzany
Symphonieorchester der Anton Bruckner Privatuniversität [Home]
Symphonieorchester der ABPU © Reinhard Winkler