Panting A. Bruckner © Huber - Wien | bearb.Terri Frühling
Mo 5 Sep 18:00
Innenstadt Linz
Klang-
Kunst

Zu den Klängen jener fünf Sinfonien Anton Bruckners, die im Internationalen Brucknerfest Linz 2022 zur Aufführung kommen, entstehen im öffentlichen Raum Kunstwerke aus fünf Gattungen, für deren Erstellung die Künstler*innen jeweils solange Zeit haben, wie die Musik des ihnen zugewiesenen Sinfoniesatzes dauert. Zur Sinfonie Nr. 1 c-moll werden vier Bilder in der Technik des Action Paintings gemalt. Zum „Adagio Nr. 2“ zur Sinfonie Nr. 3 d-moll wird fotografisch der Eindruck festgehalten, den Bruckners Musik auf Menschen von heute macht. Zur Sinfonie Nr. 5 B-Dur werden vier Graffitis auf vier portable Wände gesprayt. Zur Sinfonie Nr. 7 E-Dur zeichnet der österreichisch-französische Künstler Martin Tardy beidhändig vier großformatige Bilder, ohne dabei seine Stifte abzusetzen. Zur Sinfonie Nr. 9 d-moll werden vier Skulpturen gestaltet. Die Aktionen, manche nur einmalig, andere an mehreren Tagen zu erleben, finden unter anderem auf dem Domplatz, dem OK-Platz und dem Hauptplatz sowie im Freiraum des LENTOS Kunstmuseums Linz statt. Die Ergebnisse der vor aller Interessierten Augen vollzogenen Transformation von Bruckner’schen Klängen in bildende Kunst werden bei den Aufführungen der fünf Sinfonien im Rahmen des Festivals ausgestellt.

Programm

Anton Bruckner (1824–1896)

Sinfonie Nr. 1 c-moll, WAB 101 (1865–66, rev. 1877, 1889–91) „Wiener Fassung“


„Adagio Nr. 2“ Es-Dur zur Sinfonie Nr. 3 d-moll, WAB 103 (1876)


Sinfonie Nr. 5 B-Dur, WAB 105 (1875–76, rev. 1877–78)


Sinfonie Nr. 7 E-Dur, WAB 107 (1881–83)


Sinfonie Nr. 9 d-moll, WAB 109 (1887, 1891–94)


Fragmentarischer Finalsatz der Sinfonie Nr. 9 d-moll, WAB 109 (1895–96)

Besetzung

Martin Tardy

Studiernde der Universität für künstlerische und industrielle Gestaltung Linz