Markus Poschner © Volker Weihbold
Mi 22 Mai 19:30
Grosser Saal Brucknerhaus Linz
MAHLERS
ACHTE

Den Pfingsthymnus Veni creator spiritus („Komm, Schöpfer Geist“) und die Schlussszene aus dem Zweiten Teil von Goethes Faust, die in dem Bekenntnis gipfelt, „das Ewig-Weibliche zieht uns hinan“, verbindet Gustav Mahler in seiner monumentalen 8. Sinfonie, die 1910 in München uraufgeführt wurde.

Geist und Eros, Männliches und Weibliches – in diesem kolossalen Werk stemmt sich Mahler, der wie kaum ein anderer Komponist die innere Zerrissenheit des Menschen hörbar machen konnte, diesem Gefühl der Zerrissenheit entgegen und gibt der Utopie einer Ganzheit beredten Ausdruck.

Ein groß besetztes Orchester, acht Gesangssolisten, zwei große gemischte Chöre und einen Knabenchor schreibt die Partitur vor, ein Aufwand, der jede Aufführung zum Kraftakt werden lässt. Schon zu ihrer Entstehungszeit war Mahlers 8. Sinfonie ein Ausnahmewerk – und ist dies bis heute geblieben.

Programm

Anton Bruckner (1824–1896)

Veni creator spiritus. Hymnus F-Dur, WAB 50 (um 1884)


Gustav Mahler (1860–1911)

Sinfonie Nr. 8 („Sinfonie der Tausend“) Es-Dur (1906–07) 

Besetzung

Meagan Miller | Sopran 1

Michaela Kaune | Sopran 2

Mirella Hagen | Sopran 3

Michaela Selinger | Alt 1

Janina Baechle | Alt 2

Vincent Wolfsteiner | Tenor 

Markus Brück | Bariton

Wilhelm Schwinghammer | Bass

St. Florianer Sängerknaben

Tschechischer Philharmonischer Chor Brno (Brünn)

Bachchor Salzburg

Bruckner Orchester Linz

Markus Poschner | Dirigent

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