Cornelia Horak © Michaela Falkensteiner
So 24 Mär 11:00
Grosser Saal Brucknerhaus Linz
Monteverdis
„Marien-
Vesper“

Ein bahnbrechendes Werk hat Claudio Monteverdi mit seiner Marienvesper geschaffen, die 1610 im Druck erschienen ist. Der Wissenschaft gibt sie einige Rätsel auf: Bilden all die Stücke in wechselnder Besetzung wirklich ein zusammenhängendes Ganzes oder sind sie doch nur eine lose Sammlung von Einzelstücken, wie manche Musikologen vermuten?

Interpreten und Publikum lassen sich von solchen Fragen nicht beirren: Sie lieben die Marienvesper, in der Monteverdi, an der Wende von der Renaissance zum Barock, die ganze Breite seiner reichen musikalischen Formensprache einbringt, um ein Loblied auf die Gottesmutter anzustimmen.

Prachtvolle mehrstimmige Chöre stehen neben Concerti im damals neuen monodischen Stil, der mit der Erfindung der Oper untrennbar verbunden ist. Heinz Ferlesch, sein Ensemble Barucco, das neben originalklang-erfahrenen Instrumentalisten auch Sänger umfasst, der Chor Ad Libitum und eine exquisite Solisten-Riege versprechen eine stilvolle, zugleich aber lebendig musizierte Aufführung.

Programm

Claudio Monteverdi (1567–1643)

Vespro della Beata Vergine (Marienvesper), SV 206 (1610)

Besetzung

Christina Andersson | Sopran

Cornelia Horak | Sopran

Tore Tom Denys | Tenor

Erik Leidal | Tenor

Matthias Helm | Bass

Ulfried Staber | Bass

Chor Ad Libitum

Barucco

Heinz Ferlesch | Dirigent

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Matthias Helm © Matthias Helm
Heinz Ferlesch [Home]
Heinz Ferlesch © Katharina Schiffl
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Christina Andersson © Andreas Kirsch