12.09.2021

PANTA RHEI – LINZER KLANGWOLKE 21

„GANZ GROSSES KINO“: FILMISCHE ILLUSIONSKUNST ERWECKTE DIE DONAU ZUM LEBEN

EIN GESAMTKUNSTWERK MIT CINEASTISCHEM SOUNDTRACK

Bombastische, cineastische Musik erstreckte sich am Samstagabend bei freundlichem Herbstwetter weit über das Linzer Donauparkgelände. Atemberaubende Luftakrobatik in 40 Metern Höhe, eine mitreißenden Licht- und Lasershow, beeindruckende Visualisierungen, ein eigenes "Klangwolken-Orchester", ein Trommelschiff, filmische Illusionskunst und jede Menge sprühende Kreativität begeisterten mehr als 40.000 Klangwolken-Fans. Mit fantastischer Illusionskunst wurde die Donau zum Leben erweckt und die Linzer Klangwolke 21, die den Titel Panta Rhei ("alles fließt") trug, lud ein zum Eintauchen in die faszinierenden musikalischen Unterwasserwelten und zu bezaubernden Sounderlebnissen, die mit außergewöhnlichen exotischen Klangwelten, gewaltigen Trommeln aus aller Welt, kämpfenden Celli und harmonischen Harfenklängen bei freiem Eintritt die Menschen berührten.

 

Panta Rhei wurde inszeniert von Star-Regisseur Robert Dornhelm in Zusammenarbeit mit Co-Regisseur Christoph Engel und Film-Komponist Roman Kariolou: Nicht nur beeindruckende Bühnenbilder und cineastische Klänge krönten den Freiluft-Event zu einem einzigartigen Spektakel! 38 Orchesterinstrumente, mehr als 22 verschiedene Percussionsinstrumente, 3 Schubschiffe und 4 Geräteträger/Pontons, die insgesamt über 400 Meter Länge und eine Tragkraft von 3.200 Tonnen verfügten waren für die Klangwolke 21 Panta Rhei im Einsatz. 10 Tonnen Metall und Gerüst wurde für das Bühnenbild verbaut. 4 Kräne, 2 Scherenbühnen, eine überdimensional große Harfe mit 18 Metern Länge und 15 Metern Breite, mit einem Korpus von bis zu 2 Metern Durchmesser lud zum Staunen ein. 5 Kilometer Kabel, 120 Scheinwerfer und über 100 Lautsprecher waren im Einsatz. 6 Stunden wurde unter Wasser mit den Cellistinnen Liina Leijala und Teodora Miteva gedreht für die beeindruckenden Videoaufnahmen, 3 Tänzer*innen, 2 Artistinnen, 16 Bewegunsstatist*innen und 14 Kletterer sorgten für Spannung und Faszination im Publikum. Für die Kreativberatung und Artdirektion standen Dockyard - creative production studio vienna, Georg Blume, Marcos Medvedov mit Ihrer Expertise zur Verfügung.

Die Tänzerin, Performerin und Choreografin Silke Grabinger sorgte gemeinsam mit Cornelia Aitzetmüller für magische Momente in über 30 Metern Höhe mit einer atemberaubenden Luftchoreografie, bei der sie auf ihre jahrelange künstlerische Erfahrung als Mitglied des Cirque du Soleil zurückgriff. In Kooperation mit der Tänzerin Zoé-Afan Strasser und Performer Evandro Pedroni und unter Einbindung von lokalen Bewegungs-Statist*innen und Mitglieder der Musikschule Linz und der Naturfreunde Linz komplettierte die beeindruckende Inszenierung. Joel von Lerber an der Harfe entführte in bewegende Klangwelten, Liina Leijala und Teodora Miteva am Cello begeisterten mit ihren Celli-Künsten in 30 Metern Höhe, Reinhard Flatischler, Aleksandra Suklar, Sebastian Riener, Gabriel Vogelauer (Percussion) und Anna-Maria Flatischler (Percussion/Flöte) sorgten für atemberaubende Live-Klangerlebnisse.

Der bekannte österreichische Schriftsteller, Musiker und Geschichtenerzähler Michael Köhlmeier verlieh der Inszenierung seine Stimme. Für die Filme Der Unfisch (1996) und Requiem für Dominic (1990) unter der Regie von Robert Dornhelm hat Michael Köhlmeier die Drehbücher geschrieben, die Zusammenarbeit setzte sich nun auch für die Linzer Klangwolke 21 fort.  Die fantastische Kulisse und ein spektakuläres Bühnenbild, kreativ umgesetzt von Jacob Schäfer (zuletzt bei der Klangwolke 2019 für das Bühnenbild engagiert) und seinem Team von aufgemoebelt KG lud zum Träumen ein, als Musikinstrumente wie die Harfe und ein Trommelschiff aus der Donau emporragten und akrobatische Cellistinnen aus dem Fluss auftauchten.

Mit viel Liebe zum Detail und fließenden Elementen erschuf Anna-Sophie Lienbacher exzellente Kostüme für die Artist*innen, Tänzer*innen, und Musiker*innen, die wie schäumende Wellen an die Unterwasserwelt erinnerten.

 

Das Leading-Team der Linzer Klangwolke 21:
 

Inszenierung: Robert Dornhelm & Christoph Engel
Musikalische Leitung/Komposition: Roman Kariolou
Arrangement: Johnny Bertl
Light Design: Frank Lischka
Bühnenbild: aufgemoebelt KG/Jacob Schaefer
Kostümbild: Anna-Sophie Lienbacher
Choreografie: Akemi Takeya (Trommelschiff), Silke Grabinger (Aerial)
Produktion: Team LIVA/Brucknerhaus Linz
 
Rezitation: Michael Köhlmeier
Percussion: Reinhard Flatischler, Aleksandra Šuklar, Sebastian Riener, Gabriel Vogelauer, Anna-Maria Flatischler (auch Flöte)
Violoncello: Liina Leijala, Teodora Miteva 
Harfe: Joel von Lerber
Tanz Trommelschiff: Evandro Pedroni, Zoé-Afan Strasser
Artistik: Silke Grabinger, Cornelia Aitzetmüller, Elias Buttinger-Choi 

Mitglieder der Musikschule Linz und der Naturfreunde Linz komplettieren gemeinsam mit den Bewegungsstatist*innen die beeindruckende Inszenierung

Filmproduktion
Schnitt: Klaus Hundsbichler
Kreativberatung & Artdirektion: Dockyard - creative production studio vienna, Georg Blume, Marcos Medvedov

Musikproduktion
Musikproduktion & Management: Arnold Johannes Ratheiser
Tonstudio: MG Sound Vienna

 

 

PANTA RHEI
Panta Rhei © LIVA

FACTS & FIGURES BEI PANTA RHEI

  • 38 x Orchesterinstrumente, 2 x Solo Celli, 1 x Solo Harfe, 1 x Solo Flöte, 1 x Rezitation
  • Mehr als 22 verschiedene Arten von Percussionsinstrumenten, 5 Trommler
  • 3 Schubschiffe und 4 Geräteträger/Pontons
  • Die Klangwolken-Schiffe und Plattformen haben eine insgesamte Länge von über 400 Metern und eine Tragkraft von über 3200 Tonnen.
  • 10 Tonnen Metall und Gerüst verbaut bei den Bühnenbildern 
  • 1 Teleskopstapler, 2 Hubstapler, 2 Scherenbühnen, 3 Steiger, 3 Kräne (45t und 90t)
  • 3 Tänzer, 2 Artisten/Tänzer, 16 Bewegungsstatist*innen, 14 Kletterer
  • 6 Stunden Unterwasserdreh der Cellistinnen Liina Leijala und Teodora Miteva
  • Eine überdimensional große Harfe mit 18 Metern Länge und 15 Meter Breite, der Korpus hat bis zu 2 Meter Durchmesser, in der Harfe sind rund 6 Kubikmeter Holz erbaut. 
  • Die Oberflächen der Harfe sind mit über 300 Quadratmeter Leinenstoffen bespannt
  • Die Harfensaiten aneinandergereiht würden über 250 Laufmeter Harfensaiten ergeben
  • 5 Kilometer Kabel wurden verlegt für Licht und Ton, 120 Scheinwerfer und über 100 Lautsprecher werden eingesetzt

 

 

Zurück zu klangwolke.at

 

Die Linzer Klangwolke 21 richtete sich nach den am 11. September 2021 gültigen Bestimmungen und Vorgaben der österreichischen Bundesregierung, um die größtmögliche Sicherheit für das Publikum, die Künstler*innen und alle Mitarbeiter*innen der LIVA und der Linzer Klangwolke 21 zu garantieren. 

 

Die Linzer Klangwolke 21 wurde unterstützt durch:

Sparkasse Oberösterreich, LINZ AG, Wiener Städtische Versicherungsverein, Wiener Städtische

Stadt Linz, IKW - Internationales Kultur- und Wirtschaftsforum Linz, OÖNachrichten, ORF Oberösterreich, Kronen Zeitung, Kultur Oberösterreich, Bundesministerium für Kunst, Kultur, öffentlicher Dienst und Sport

 

Sponsor*innen der Linzer Klangwolke 21
Zurück zur Übersicht