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Hamelin & Poschner

07
Mär
Konzerte - Großes Abonnement
Donnerstag, 19:30, Großer Saal

Brahms’ Vierte

Zu den großen Außenseitern der Musikgeschichte zählt der nahe Florenz geborene, hauptsächlich in Berlin lebende Ferruccio Busoni. Seine Schrift Entwurf einer neuen Ästhetik der Tonkunst, in der er Überlegungen zu neuen Tonsystemen anstellte, löste heftige Diskussionen aus, seine musikalischen Werke haben das Publikum ebenfalls mitunter irritiert.

So auch sein 1904 uraufgeführtes Klavierkonzert, das innerhalb dieser Gattung einzigartig dasteht: Es dauert rund 75 Minuten, umfasst fünf sinfonisch konzipierte Sätze und am Schluss einen sechsstimmigen Männerchor über Verse aus dem Drama Aladdin von Adam Oehlenschläger. Weil extrem aufwendig und obendrein schwer und zu spielen kommt es nur selten zur Aufführung.

Zu jenen raren Pianisten, die sich für Busonis Klavierkonzert stark machen, zählt der Kanadier Marc-André Hamelin, der damit sein Brucknerhaus-Debüt gibt. Begleitet wird er vom Bruckner Orchester Linz unter Markus Poschner, das nach der Pause die 4. Sinfonie von Brahms aufführen wird, einer jener Komponisten, denen Busoni besonderen Respekt zollte.


PROGRAMM


FERRUCCIO BUSONI
(1866–1924)
Konzert für Klavier und Orchester mit Männerchor C-Dur, op. 39/BV 247 (1904)

- Pause -

JOHANNES BRAHMS (1833–1897)
Sinfonie Nr. 4 e-moll, op. 98 (1884–85)
 

MITWIRKENDE


Marc-André Hamelin Klavier
Chorus Viennensis Männerchor
Bruckner Orchester Linz
Markus Poschner Dirigent

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Preis: Euro 82,- / 69,- / 59,- / 49,- / 29,- / 19,- // Jugendkarte: 10,-

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