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Herbstkonzert des LINZER KONZERTVEREINS

28
Nov
Gastveranstaltung
Mittwoch, 19:30, Großer Saal

An der Schwelle zum Jubiläum des hundert Jahre währenden Bestandes hat der Linzer Konzertverein im 99.Vereinsjahr ein ganz besonderes Herbstkonzert im Angebot.

Am 28. November 2018 erklingt die Ouvertüre zur „Die Macht des Schicksals“ von Giuseppe Verdi. Gotho Griesmeier, heuer von den Freunden des Linzer Musiktheaters zum Publikumsliebling in der Sparte Oper/Operette gekürt, singt „Vier letzte Lieder“ für Sopran und Orchester von Richard Strauss.

Den Höhepunkt des Abends bildet die Musik zu Johann Wolfgang von Goethes Trauerspiel „Egmont“. Dazwischen liest Gerhard Brössner Goethes Text, der in verschiedenen Bearbeitungen existiert. Der Präsident des Linzer Konzertvereins, Johann Lißberger, hat sich für die Version entscheiden, die Bruno Ganz 2012 für Luzern, einer Aufführung unter Claudio Abbado bearbeitet und vorgetragen hat. Der Schauspieler hat sein Einverständnis für die Verwendung seines Textes in Linz gegeben.

Goethe hat zwölf Jahre lang an seinem Trauerspiel gearbeitet, das 1789 in Mainz uraufgeführt wurde. Schon damals bemerkte der Dichter, dass es zu lang geraten war und daher kaum den Weg auf die Bühne gefunden hat und findet.

Das Trauerspiel verlangt nach einer Schauspielmusik, die der Dichter persönlich in Auftrag gegeben hat. Diese Komposition war aber nicht erfolgreich. Erst als sich Ludwig van Beethoven auf Anfrage des Wiener Burgtheaters dieser Aufgabe annahm, wurde vor allem die Ouvertüre seiner Schauspielmusik weltbekannt. Der Komponist soll ein so großer Verehrer der Dichtkunst des Geheimrates gewesen sein, dass er sogar auf das Honorar für den Auftrag verzichtete.

Das Drama „Egmont“ spielt zwischen 1566 und 1568 in Brüssel während des Aufstandes der Niederländer gegen die spanische Herrschaft vor Beginn des Achtzigjährigen Krieges. Die Figur des Egmont entstand nach der historischen Figur des Lamoral von Egmond. Goethes Egmont wird vom Herzog von Alba gefangen genommen. Ein Befreiungsversuch seiner Geliebten Klärchen scheitert und sie nimmt sich das Leben. Egmont selbst wird wegen Hochverrats hingerichtet. Zwei Arien, für Klärchen geschrieben, werden von Gotho Griesmeier gesungen.

Dirigent des besonderen Herbstkonzertes des Linzer Konzertvereins ist Marc Reibel.
 

Programm

GIUSEPPE VERDI Ouvertüre „Die Macht des Schicksals“

RICHARD STRAUSS Vier letzte Lieder für Sopran und Orchester, AV 150
(Frühling, September, Beim Schlafengehen,  Im Abendrot)

LUDWIG VAN BEETHOVEN Musik zu Goethes Trauerspiel Egmont op. 84



Marc Reibel Dirigent
Gotho Giesmeier Sopran
Gerhard Brössner Sprecher
 

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Veranstalter: Linzer Konzertverein

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Preis: Euro 27,50 // Stehplatz 7,70 (inkl. VVG)

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