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Musikalisches Opfer

08
Jan
Konzerte - Großes Abonnement
Dienstag, 19:30, Großer Saal

Ihren Ruf als wichtige Komponistin der Gegenwart verdankt Sofia Gubaidulina, Jahrgang 1931, ihrem Offertorium (zu Deutsch: Opfer), einem Violinkonzert, das Gidon Kremer 1981 in Wien mit großem Erfolg uraufführte. Dem Werk liegt jenes „königliche Thema“ Friedrichs des Großen zugrunde, auf das Bach sein Musikalisches Opfer schrieb.

Im Brucknerhaus spielt der russisch-israelische Geiger Vadim Gluzman den Solopart, der die große Geigentradition des 19. und 20. Jahrhunderts weiterführt, sie aber zugleich mit den Anforderungen der Gegenwart in Einklang bringt. Mit dabei das Rostov Symphony Orchestra unter Valentin Uryupin, das sich zuletzt auch im Westen einen klingenden Namen machen konnte.

Ebenfalls auf dem Programm steht die klanggewaltige 4. Sinfonie von Franz Schmidt, die er 1932 als Requiem auf seine Tochter komponierte. Schmidt, 1874 in Pressburg geboren, wirkte zunächst als Cellist bei den Wiener Philharmonikern, später war er als Professor für Klavier sowie als Rektor der Wiener Musikakademie eine prägende Gestalt des Wiener Musiklebens. Zu seinen bekanntesten Werken zählen das Oratorium Das Buch mit sieben Siegeln und die 4. Sinfonie.

PROGRAMM


SOFIJA GUBAJDULINA (*1931)
Offertorium. Konzert (Nr. 1) für Violine und Orchester (1980, rev. 1982 & 1986)
 
- Pause -

FRANZ SCHMIDT (1874–1939)
Sinfonie Nr. 4 C-Dur (1932–33)

 

MITWIRKENDE


Vadim Gluzman Violine
Rostov Symphony Orchestra
Valentin Uryupin Dirigent

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Preis: Euro 82,- / 69,- / 59,- / 49,- / 29,- / 19,- // Jugendkarte: 10,-