Im Alter von 15 Jahren hängte der französische Pianist Lucas Debargue das Klavierspielen an den Nagel: Er wollte lieber Mitglied einer Rockband werden. Erst im Alter von 20 Jahren fand er zurück zu seinem Instrument und begann ein Klavierstudium, um sich nur fünf Jahre später unter die Preisträger des 15. Tschaikowski-Wettbewerbs zu spielen. Seitdem gehört er zu den faszinierendsten Interpreten in der Welt der Tasteninstrumente: »Debargue beweist, dass er nicht nur über ein genialisch-originelles Talent verfügt, sondern auch genügend musikalischen Weitblick und künstlerische Integrität besitzt, um in sich stimmige, hoch nuancierte und ausgearbeitete Interpretationen zu formen« (Süddeutsche Zeitung). Bei seinem Debüt im Brucknerhaus Linz stehen neben Modest Mussorgskis Bilder einer Ausstellung Werke von Maurice Ravel und von Debargue selbst komponierte Konzertvariationen über George Gershwins Summertime auf dem Programm.
Maurice Ravel // 1875–1937
Sonatine M. 40 // 1903, 1905
Jeux d’eau M. 30 // 1901
Lucas Debargue // * 1990
20 Concert Variations and Finale on Gershwin’s »Summertime« from Porgy & Bess // 2025
// Pause //
Modest Mussorgski // 1839–1881
Bilder einer Ausstellung. Erinnerungen an Viktor Hartmann // 1874
Lucas Debargue | Klavier