»Mir ist nach dem Werk, als habe ich eine große tragische Geschichte gelesen«, beschrieb Clara Schumann ihren Höreindruck von Johannes Brahms’ Klavierquintett f-Moll op. 34, das mit seiner düster brodelnden Leidenschaft zu seinen populärsten kammermusikalischen Werken zählt. Um das Werk und seine nahezu symphonische Klangfülle auf die Bühne zu bringen, haben sich die jungen Musiker des vielfach ausgezeichneten Quatuor Arod mit dem Pianisten Alexandre Tharaud zusammengetan. Den Abend eröffnet Fanny Hensels wunderbares Streichquartett in Es-Dur, das einzige Werk dieser Gattung, das die Komponisten schrieb. Dem Werk gegenüber steht in der ersten Hälfte Béla Bartóks ambitioniertes Streichquartett Nr. 4 in C-Dur.
Fanny Hensel // 1805–1847
Streichquartett Es-Dur // 1834
Béla Bartók // 1881–1945
Streichquartett Nr. 4 C-Dur Sz. 91 // 1928
// Pause //
César Franck // 1822–1890
Quintett f-Moll für 2 Violinen, Viola, Violoncello und Klavier FWV 7 // 1878–79
Alexandre Tharaud | Klavier
Quatuor Arod
Jordan Victoria | Violine
Alexandre Vu | Violine
Tanguy Parisot | Viola
Jérémy Garbarg | Violoncello
Für Konzertbesucher:innen findet um 18:45 Uhr (bei freiem Eintritt) eine Konzerteinführung im Mittleren Saal statt.