Markus Poschner © Reinhard Winkler
Su 26 Jan 16:00
Main Hall Brucknerhaus Linz
Nulleins
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Nulleins steht für das erste Mal, Urknall oder Aufschlag. Gemeint ist das allererste Konzert in der erstmals eigenen Konzertreihe des Bruckner Orchester Linz. Das BOL und sein Chefdirigent Markus Poschner haben sich dafür ein besonderes Programm ausgedacht: Gespielt wird im zweiten Teil die „Nullte“ Sinfonie des Namensgebers Anton Bruckner. Im ersten Teil begeben sich das BOL und sein Chefdirigent auf die Spuren dieser Sinfonie. In diesem früheren Bruckner steckt eine gehörige Portion von italienischem Esprit, den Gioacchino Rossini so unverwechselbar zu entfachen wusste. So steht ein Hit wie Rossinis Ouverture zu der Oper „Wilhelm Tell“ ebenso auf dem Programm, wie die verrückte Ouverture zu „Béatrice et Bénédict“ von Hector Berlioz.

Seine Musik hat auf Bruckner einen (un)erhörten Einfluss ausgeübt. Und auch Josef Strauss kommt mit seinem magischen „Sphärenklänge“-Walzer zu Klang und Wort. Apropos Wort! Wenn Sie bei diesem Aufschlag ein gewöhnliches Konzert erwarten, haben Sie sich getäuscht. Niemand Geringerer als Martin Grubinger wird durch das Programm führen, mit dem Chefdirigenten im Gespräch sein, vielleicht mit Markus Poschner und den Musikerinnen und Musiker des Bruckner Orchester Linz ein Lied anstimmen. Lassen Sie sich dieses einmalige Ereignis am letzten Sonntagnachmittag des Jänner 2020 nicht entgehen!

Programme

Gioachino Rossini (1792–1868)

Ouvertüre zur Grand opéra Guillaume Tell (1829)


Hector Berlioz (1803–1869)

Ouvertüre zur Opéra-comique Béatrice et Bénédict, op. 27 (1860–62)


Josef Strauss (1827–1870)

Sphärenklänge. Walzer, op. 235 (1868)


– Pause –


Anton Bruckner (1824–1896)

Sinfonie d-moll („Annullierte“), WAB 100 (1869)

Lineup

Bruckner Orchester Linz

Markus Poschner | Dirigent

Martin Grubinger | Moderation

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