Vorzeichen ähnlich, Konstellation anders: Diesmal ist das Gewandhausorchester Leipzig der BOL-Kompositions-Ko-Auftraggeber an den vielgespielten Detlev Glanert. Mit Midori und Renaud Capuçon gestalten zwei Weltstars die österreichische Erstaufführung des dabei entstandenen Doppelviolinkonzerts des deutschen Zeitgenossen mit. Den mit Berg, Mahler und Webern der traditionsbewusste Drang zur Erneuerung verbindet – ganz im Sinne von Jonathan Nott und dem Bruckner Orchester Linz, die sich mit Mut und Selbstbewusstsein auf anspruchsvolles Terrain begeben.
Alban Berg // 1885–1935
Drei Orchesterstücke op. 6 // 1913–14
Detlev Glanert // * 1960
Konzert für zwei Violinen und Orchester // 2026
[Österreichische Erstaufführung]
// Pause //
Anton Webern // 1883–1945
Passacaglia für Orchester op. 1 // 1908
Gustav Mahler // 1860–1911
Adagio, I. Satz aus: Symphonie Nr. 10 // 1910
Midori | Violine
Renaud Capuçon | Violine
Bruckner Orchester Linz
Jonathan Nott | DirigentFür Konzertbesucher:innen findet um 18:45 Uhr bei freiem Eintritt die Konzerteinführung Die Rote Couch im Großen Saal statt.