Franko-amerikanischer Auftakt des BOL-Abozyklus mit Swing und Sinn für das Programmatische: Ravel ist eine der Inspirationsquellen, aus der Bernstein wie Gershwin geschöpft haben. Bernsteins Serenade gibt der bereits vielfach preisgekrönten jungen Geigerin Maria Ioudenitch eine weitere Gelegenheit zu glänzen – und die selten aufgeführte Suite Fancy Free dem BOL eine, seine ebenfalls mit Preisen gewürdigte Seite als Ballett- und Musicalensemble auszuspielen. Unter der Leitung des mit einem Fuß in der Jazzorchestermusik wurzelnden Wayne Marshall, der sich speziell auf die Rhapsody in Blue versteht wie kein anderer.
Maurice Ravel // 1875–1937
Ma mère l’oye. Suite M. 60 // 1908, 1910, 1911‒12
Leonard Bernstein // 1918–1990
Serenade (after Plato’s ›Symposium‹) für Violine, Streicher und Perkussion // 1954
// Pause //
George Gershwin // 1898–1937
Rhapsody in Blue für Klavier und Orchester // 1924, rev. 1942
[Fassung für Symphonieorchester von Ferde Grofé // 1892–1972]
Leonard Bernstein
Fancy Free. Ballett-Suite // 1944
Maria Ioudenitch | Violine
Bruckner Orchester Linz
Wayne Marshall | Klavier & DirigentFür Konzertbesucher:innen findet um 18:45 Uhr bei freiem Eintritt die Konzerteinführung Die Rote Couch im Großen Saal statt.