Hans Rott © Uwe Harten
So 5 Sep 18:00
Innenstadt Linz
5.-10.9.
Rewriting Rott

Ein täglicher Spaziergang mit Kurzkonzerten an „Bruckner-Orten“ in der Linzer Innenstadt

Vom 5. bis 10. September lädt das Internationale Brucknerfest Linz 2021 zu einem täglichen Spaziergang auf Bruckners Spuren durch die Linzer Innenstadt ein. An sieben „Bruckner-Orten“ erklingen unterwegs im Rahmen von Kurzkonzerten neue Werke von Kompositionsstudierenden der Anton Bruckner Privatuniversität, die Studien, Skizzen und Entwürfe des Bruckner-Schülers Hans Rott kreativ und stilistisch eigenständig fortschreiben: vor der ehemaligen Präparandie in der Hofgasse 23, an der Bruckner im Schuljahr 1840/41 seine Ausbildung zum Schulgehilfen absolvierte, auf dem rückwärtigen Balkon des Florianer Stiftshauses in der Landstraße 22 und vor dem Haus in der Pfarrgasse 7, wo er in den ersten Wochen nach seiner Übersiedlung nach Linz Ende 1855 wohnte, in der Stadtpfarrkirche und im Alten Dom mit der berühmten Brucknerorgel, den beiden Gotteshäusern, in denen er von 1855 bis 1868 seinen Dienst als Dom- und Stadtpfarrorganist versah, im Redoutensaal an der Promenade 39, in dem er mit der Liedertafel „Frohsinn“ häufig im Konzert auftrat und seine Sinfonie Nr. 1 c-moll am 9. Mai 1868 ihre Uraufführung feierte, sowie in der Votivkapelle des Mariendomes, bei deren Einweihung am 29. September 1869 seine Messe (Nr. 2) e-moll ihre Erstaufführung erlebte.

Vom 6. bis 10. September findet im Anschluss an den Spaziergang mit Kurzkonzerten ab 19:30 Uhr täglich bei freiem Eintritt eine Jazzlounge im Hotel Wolfinger am Hauptplatz 19 statt. Zu hören sind dort ebenfalls auf Rott-Fragmenten basierende Jazznummern aus der Feder der Kompositionsstudierenden.

Weitere Detailinformationen zu dieser Veranstaltungsreihe folgen im August.

Programm

Neue Werke von

Maria Perez Diez (* 1996)

Jorge Villoslada Durán (* 1997)

Leo Feichtinger (* 1999)

Jadwiga Frej (* 1997)

Tina Geroldinger (* 2000)

Dominik Leitner (* 1991)

Kamran Moharramzadeh (* 1982)

Michael Mikolasek (* 1973)

Ralph Mothwurf (* 1988)

Marie Nečasová (* 1997)

Åsmund Perssønn Ødegaard (* 1996)

Alireza Shahabolmolkfard (* 1991)

Moldir Slyamova (* 1999)