Der Austrofred träumt, er wäre Anton Bruckner. Als Bruckner begegnet er im Himmeldem Herrgott und bittet ihn, endlich den Großglockner von unten sehen zu dürfen. Der Herrgott stimmt nur widerwillig zu und warnt den Komponisten, dass man ihn überall erkennen wird. Außerdem verlangt er von Bruckner eine Gegenleistung: Er soll ihm von seinem Kurztrip auf die Welt die Musik der Gegenwart bringen, denn die Plattensammlung des Herrgotts reicht nur bis Van Halen. Für einen Tag durchlebt der Austrofred als Bruckner eine wilde Ankunft auf der Welt.
In Kooperation mit dem ORF-Landesstudio Oberösterreich zeigt das Brucknerhaus Linz Gerald Heideggers Kurzfilm Heast Bruckner. Davor und danach liest und spricht Franz Adrian Wenzl alias Austrofred über Bruckner und das Atalante Quartett spielt dessen Streichquartett, das 1862 während seiner Lehrzeit beim Linzer Theaterkapellmeister Otto Kitzler entstand.
Gerald Heidegger // * 1969
Heast Bruckner // Ö 2024
Anton Bruckner // 1824–1896
Streichquartett c-Moll WAB 111 // 1862
Austrofred | Lesung & Gespräch
Gerald Heidegger, Dominika Meindl, Norbert Trawöger | Gespräch
Atalante Quartett
Julia Kürner | Violine
Elisabeth Eber | Violine
Thomas Koslowsky | Viola
Lisa Kürner | Violoncello