St. Florianer Sängerknaben © Michael Emprechtinger
Di 21 Sep 19:30
Mittlerer Saal Brucknerhaus Linz
Bruckners musikalische Heimat
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Preview einer ORF-Dokumentation über die St. Florianer Sängerknaben

Die St. Florianer Sängerknaben, nachgewiesen seit dem Jahr 1071, feiern 2021 ihr 950-jähriges Bestehen. Aus ihren Reihen sind unzählige Musiker und Komponisten hervorgegangen, von denen Anton Bruckner zweifellos der berühmteste ist. Anlässlich des Jubiläums beleuchtet eine ORF-Dokumentation des Wiener Regisseurs und Drehbuchautors Manfred Corrine die Kindheit Bruckners und vergleicht das damalige mit dem heutigen Leben der Sängerknaben. Der Film begibt sich auf Spurensuche nach Ansfelden, wo Bruckners Geburtshaus jetzt ein ihm gewidmetes Museum ist, nach Hörsching, wo der 11-Jährige von seinem Cousin Johann Baptist Weiß Unterricht im Orgel- und Generalbassspiel erhielt, nach St. Florian, wo er im Herbst 1837 als Sängerknabe im Augustiner-Chorherrenstift Aufnahme fand, und nach Kronstorf, wo er von 1843 bis 1845 als Schulgehilfe tätig war und sich seiner musikalischen Begabung bewusst wurde. Reenactments setzen Bruckners Lehrjahre in Szene, die dem derzeitigen Alltag der Sängerknaben gegenübergestellt werden. Zudem trifft eine Rekonstruktion der Klangwelt der 1830er-Jahre auf Ausschnitte aus aktuellen Konzerten der St. Florianer Sängerknaben, deren filmisches Porträt von Interviews, historischen Bildern und 3-D-Animationen vervollständigt wird.

Programm

Manfred Corrine (* 1963)

Die St. Florianer Sängerknaben. Anton Bruckners musikalische Heimat (A 2021)


Anton Bruckner (1824–1896)

„Locus iste“. Graduale C-Dur, WAB 23 (1869)

„Os justi“. Graduale lydisch, WAB 30, 2 (1879)

Besetzung

St. Florianer Sängerknaben

Markus Stumpner | Leitung