Elena Denisova ©Nadi
Mi 3 März 19:30
Mittlerer Saal Brucknerhaus Linz
Denisova &
Kornienko

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Eine neue Nachtmusik

Keine Tageszeit ist häufiger musikalisch gestaltet worden als die Nacht. Ein „Notturno“ war anfangs nur eine nachts im Freien gespielte Unterhaltungsmusik, bis John Field um 1814 das gleichnamige Charakterstück für Klavier erfand, das eine Nachtstimmung in Klang überführt. Notturni entstanden bald auch für andere Besetzungen, wobei sich jene mit Violine und Klavier bis heute besonderer Beliebtheit erfreut, wie die Werke von Karol Szymanowski, Gian Francesco Malipiero, John Cage und weiteren Komponisten des 20. und 21. Jahrhunderts zeigen, die Elena Denisova und Alexei Kornienko für ihre musikalische Reise durch die Nacht ausgewählt haben. Neue Notturni von Dieter Kaufmann, dem Composer in Residence Oscar Jockel sowie des Linzers Alfred Huber, die im Rahmen des Konzerts ihre Uraufführung feiern werden, setzen diese Tradition fort.

Programm

Gian Francesco Malipiero (1882–1973)

Canto crepuscolare (Gesang der Dämmerung) für Violine und Klavier (1908)


John Cage (1912–1992)

Nocturne für Violine und Klavier (1947)


Helmut Rogl (* 1960)

Ein Traum zur halben Nacht. Nocturne für Violine und Klavier, op. 11 (1986


Karol Szymanowski (1882–1937)

Notturno und Tarantella für Violine und Klavier, op. 28 (1915)


Paul Hindemith (1895–1963)

Nachtstück, Nr. 3 aus: 1922. Suite für Klavier, op. 26 (1921–22)


Alfred Huber (* 1962)

Neues Werk für Violine und Klavier (2020) [Uraufführung]


– Pause –


Dieter Kaufmann (* 1941)

Durch die Nacht für Violine und elektroakustische Zuspielung (2020–21) [Uraufführung]

 

Pavel Singer (* 1962)

Notturno für Violine und Klavier (2005)


Michael Colina (* 1948)

Notturno für Violine und Klavier (2007)


Oscar Jockel (* 1995)

Neues Werk für Violine und Klavier (2020) [Uraufführung]

Besetzung

Elena Denisova | Violine

Alexei Kornienko | Klavier

Konzerteinführung:

18:30 Uhr : Einführung (für KonzertbesucherInnen bei freiem Eintritt)

Die Auftragskomposition des Composer in Residence Oscar Jockel wird ermöglicht mit freundlicher Unterstützung der LINZ AG.