Konstantin Krimmel © Geoffroy Schied
Do, 8. Apr 27
19:30 Mittlerer Saal Brucknerhaus Linz
Konstantin Krimmel, Maren Ulrich & Ammiel Bushakevitz
Heinrich Heine – Schöne Wiege meiner Leiden

Der Dichter, Satiriker und Journalist Heinrich Heine zählt zu den wichtigsten Denkern des 19. Jahrhunderts, der mit seinen zahlreichen Gedichten auch auf die Musikgeschichte entscheidenden Einfluss nahm – vertonten doch zahlreiche Komponist:innen seine Texte, darunter auch Franz Liszt, Felix Mendelssohn Bartholdy, Robert Schumann oder Franz Schubert. Während Sprecherin Maren Ulrich Auszüge aus verschiedenen Prosawerken Heines liest, leiht Bariton Konstantin Krimmel ausgewählten Heine-Liedern seine Stimme. Als Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper feierte er jüngst nicht nur als Don Giovanni einen fantastischen Erfolg. Sein lyrisch-beweglicher und dabei ebenso satter und farbiger Bariton macht ihn zugleich zum prädestinierten Liedsänger, der das Publikum mit höchster technischer Brillanz und nuancenreicher Textausdeutung in seinen Bann zieht. Dabei wird er kongenial vom israelisch-südafrikanischen Pianisten Ammiel Bushakevitz am Klavier begleitet.

Programm

Heinrich Heine // 1797–1856

Reisebilder // 1826–30

»Lieber Leser, gehörst du vielleicht zu jenen frommen Vögeln«

 

Franz Liszt // 1811–1886

Im Rhein, im schönen Strome S. 272/2 // 1854

 

Franz Schubert // 1797–1828

Das Fischermädchen D 957 // 1828

 

Heinrich Heine

Memoiren // 1854

»[I]ch bin geboren zu Ende des skeptischen achtzehnten Jahrhunderts«

 

Franz Liszt

Die Loreley S. 273/2 // 1854–56

 

Heinrich Heine

Ludwig Börne. Eine Denkschrift // 1830, 1839

»Ich bin müde und lechze nach Ruhe.«

 

Franz Schubert

Die Stadt D 957 // 1828

 

Heinrich Heine

Ludwig Börne. Eine Denkschrift // 1830, 1839

»Du hast keinen Begriff davon«

Franz Schubert

Am Meer D 957 // 1828

 

Franz Liszt

Vergiftet sind meine Lieder S. 289/2 // 1844, 1859

 

Heinrich Heine

Reisebilder

»Haben Sie noch nicht Maria von Webers ›Freischütz‹ gehört?«

 

Felix Mendelssohn Bartholdy // 1809–1847

Auf Flügeln des Gesanges op. 34, Nr. 2 // 1834–37

Neue Liebe op. 19a, Nr. 4 // 1830–34

 

Heinrich Heine

Vorrede zum ersten Band des Salon // 1834

»Es war schon gegen Abend«

 

Franz Schubert

Ihr Bild D 957 // 1828

Der Doppelgänger D 957 // 1828

 

Heinrich Heine

Reisebilder

»Es war eben in der Allee des Hofgartens zu Düsseldorf«

 

Robert Schumann // 1810–1856

Die beiden Grenadiere op. 49, Nr. 1 // 1840

 

Heinrich Heine

Ludwig Börne. Eine Denkschrift

»Es ist schon eine ältliche Geschichte.«

 

Robert Schumann

Belsatzar op. 57 // 1840

 

Franz Schubert

Der Atlas D 957 // 1828

 

Heinrich Heine

Nachwort zu Romanzero //1848–51

»Aber existiere ich wirklich noch?«

 

Robert Schumann

Schöne Wiege meiner Leiden op. 24, Nr. 5 // 1830

 

Heinrich Heine

Ideen. Das Buch Le Grand // 1826

»Aber einst wird er kommen der Tag«

 

Robert Schumann

Mit Myrten und Rosen op. 24, Nr. 9 // 1840

Besetzung

Konstantin Krimmel | Bariton

Maren Ulrich | Sprecherin

Ammiel Bushakevitz | Klavier

Künstler:innengespräch

18:45 Künstler:innengespräch im Foyer Mittlerer Saal