Mahan Esfahani ©Kaja Smith
Sa 28 Nov 19:30
Mittlerer Saal Brucknerhaus Linz
Mahan
Esfahani

„Time present and time past“

Sein Instrument, das fast ausschließlich mit Alter Musik identifiziert wird, zu einer gleichberechtigten Stimme in der Neuen Musik zu machen, ist das Ziel des Starcembalisten Mahan Esfahani, weshalb er auch in Linz zwei Werke uraufführt, die der Composer in Residence Oscar Jockel und Jinwook Jung für ihn geschrieben haben. Die vier modernen Stücke seines Programms erklingen dabei im Wechsel mit vier zukunftsweisenden Cembalowerken des 16. bis 18. Jahrhunderts, denn wie es zu Beginn des ersten der Vier Quartette von T. S. Eliot heißt: „Gegenwart und Vergangenheit / Sind vielleicht beide gegenwärtig in der Zukunft / Und die Zukunft enthalten in der Vergangenheit.“

Programm

Thomas Tallis (um 1505–1585)

Felix namque II a-moll für Cembalo solo, FVB 110 (1564)


Josef Tal (1910–2008)

Konzert für Cembalo und Magnettonband (1964, rev. 1977)


Orlando Gibbons (1583–1625)

Pavan („M. Orlando Gibbons“) g-moll für Cembalo solo (o. J.)


Oscar Jockel (* 1995)

honig.licht.meer für Cembalo und Elektronik (2020) [Uraufführung]


– Pause –

Wilhelm Friedemann Bach (1710–1784)

Sonate D-Dur für Cembalo solo, Fk 3 (um 1744)


Jinwook Jung (* 1994)

Les Lotophages (Die Lotosesser) für Cembalo solo (2020) [Uraufführung]


Johann Sebastian Bach (1685–1750)

Ricercar a 6 c-moll für Cembalo solo, aus: Musicalisches Opfer, BWV 1079 (1747)


Miroslav Srnka (* 1975)

Triggering für Cembalo solo (2018)

Besetzung

Mahan Esfahani | Cembalo

Konzerteinführung:

18:30 Uhr : Einführung (für KonzertbesucherInnen bei freiem Eintritt)

Die Auftragskomposition des Composer in Residence Oscar Jockel wird ermöglicht mit freundlicher Unterstützung der LINZ AG.