Pierre-Laurent Aimard © Julia Wesely
Mi 25 Jan 19:30
Grosser Saal Brucknerhaus Linz
Pierre-Laurent
Aimard

Pianistische Grenzüberschreitungen

Gelten Ludwig van Beethovens Klavierwerke, allen voran seine 32 Klaviersonaten, seit dem bekannten Bonmot Hans von Bülows in Abgrenzung zu Johann Sebastian Bachs Wohltemperiertem Klavier als das „Neue Testament der Klavierspieler“, so könnte man das von der Mitte des 20. Jahrhunderts an völlig neue Klangwelten erschließende pianistische Œuvre György Ligetis guten Gewissens als das „Neueste Testament“ bezeichnen. Mit Pierre-Laurent Aimard nimmt sich nicht nur einer der renommiertesten Pianisten unserer Tage, sondern auch ein dezidierter Spezialist für die Werke beider Komponisten der spannungsvollen Kombination dieser in ihrer jeweiligen Zeit bahnbrechenden Neuerfinder der Klaviermusik an.

Programm

Ludwig van Beethoven (1770–1827)

Elf Bagatellen, op. 119 (1820–22)


György Ligeti (1923–2006)

Musica ricercata (1951–53) 


– Pause –


Ludwig van Beethoven

Klaviersonate Nr. 31 As-Dur, op. 110 (1821)


György Ligeti

Sechs ausgewählte Études (1985–2001)

Besetzung

Pierre-Laurent Aimard | Klavier