Mikhail Pletnev ©Irina Shymchak
Do 5 Nov 19:30
Grosser Saal Brucknerhaus Linz
Pletnev &
Russian National
Orchestra

Grieg, Bruch, Tschaikowski und das Jahr 1866

Aller Anfang ist schwer. Das erfuhren 1866 Edvard Grieg bei der Komposition der Ouvertüre Im Herbst, seinem ersten für gültig erklärten Orchesterwerk, Max Bruch mit seinem 1. Violinkonzert, das heute zu seinen beliebtesten Werken zählt, und Pjotr Iljitsch Tschaikowski im Zuge der Arbeit an seiner 1. Sinfonie mit dem Titel Winterträume, die ein melodienreiches Bild der Jahreszeit malt. Drei Werke, die erst nach mehreren Revisionen erfolgreich waren. Den Zauber, der diesen Anfängen innewohnt, machen der junge Ausnahmegeiger Timothy Chooi sowie das Russian National Orchestra unter der Leitung seines Gründers und Chefdirigenten Mikhail Pletnev hörbar, dessen Weltkarriere als Pianist begann.

Programm

Edvard Grieg (1843–1907)

I høst (Im Herbst). Konzert-Ouvertüre D-Dur/d-moll für großes Orchester, op. 11 (1865–66, rev. 1887)

 

Max Bruch (1838–1920)

Konzert für Violine und Orchester Nr. 1 g-moll, op. 26 (1864–66, rev. 1866–67)

 

– Pause –

Pjotr Iljitsch Tschaikowski (1840–1893)

Sinfonie Nr. 1 (Winterträume) g-moll, op. 13 (1866, rev. 1867–68, 1874)

Besetzung

Timothy Chooi | Violine

Russian National Orchestra

Mikhail Pletnev | Dirigent