Rudolf Buchbinder © Marco Borggreve
So 26 Apr 18:00
Grosser Saal Brucknerhaus Linz
Rudolf Buchbinder

Gerade einmal 32 Takte sind es, die Rudolf Buchbinders Konzert zugrunde liegen. So viele umfasst der unscheinbare Walzer des Wiener Verlegers Diabelli, den dieser an Komponisten in ganz Österreich schickte, um Variationen darüber für einen geplanten Sammelband zu erbitten. Neben Beiträgen von Franz Schubert, Carl Czerny, dem Mozart-Sohn Franz Xaver Wolfgang und vielen weiteren Tonsetzern ließ sich auch Ludwig van Beethoven überreden und bescherte dem unprätentiösen Thema 33 vor kompositorischer Phantasie und pianistischer Virtuosität überbordende Variationen. Als besonderer Höhepunkt darf die Brucknerhaus-Premiere von Neuen Variationen über den ‚alten‘ Walzer aus der Feder von elf zeitgenössischen KomponistInnen gelten.

Programm

Anton Diabelli (1781–1858)

Walzer C-Dur (1819)


Lera Auerbach (* 1973)/Brett Dean (* 1961)/Toshio Hosokawa (* 1955)/Brad Lubman (* 1962) [BHP*]/Philippe Manoury (* 1952) [BHP]/Krzysztof Penderecki (* 1933)/Max Richter (* 1966) [BHP]/Rodion Schtschedrin (* 1932)/Johannes Maria Staud (* 1974)/Tan Dun (* 1957)/Jörg Widmann (* 1973)

Neue Variationen über einen Walzer von Anton Diabelli (2020)


Johann Nepomuk Hummel (1778–1837)/Friedrich Kalkbrenner (1785–1849) [BHP]/Conradin Kreutzer (1780–1849)/Franz Liszt (1811–1886)/Ignaz Moscheles (1794–1870) [BHP]/Franz Xaver Wolfgang Mozart (1791–1844)/Franz Schubert (1797–1828)/Carl Czerny (1791–1857)

Beiträge zur Sammlung Vaterländischer Künstlerverein. Veränderungen für das Piano-Forte über ein vorgelegtes Thema componirt von den vorzüglichsten Tonsetzern und Virtuosen Wien’s und der k. k. oesterreichischen Staaten (1819–24)


– Pause –


Ludwig van Beethoven (1770–1827)

33 Veränderungen über einen Walzer („Diabelli-Variationen“) C-Dur, op. 120 (1819–23)


* Brucknerhaus Premiere

Besetzung

Rudolf Buchbinder | Klavier