Wolodymyr Sirenko © M & B Concerts
So 13 Nov 11:00
Grosser Saal Brucknerhaus Linz
Sirenko &
Nationales Sinfonieorchester
der Ukraine

In einem Satz

Dank einer Sondergenehmigung können das Nationale Sinfonieorchester der Ukraine und sein Chefdirigent Wolodymyr Sirenko selbst in Kriegszeiten weiterarbeiten und sogar auf Tournee gehen. Sie kommen als Botschafter ihres Landes und seiner Musikkultur, weshalb auch das Werk eines ukrainischen Komponisten das Konzert eröffnet. Es handelt sich um die 2. Sinfonie von Jewhen Stankowytsch, die bei dieser Gelegenheit ihre Österreichische Erstaufführung erlebt. Was sie mit den beiden anderen Werken des Programms, dem 1. Klavierkonzert von Franz Liszt, dessen Solopart der junge usbekische Pianist Nuron Mukumi übernimmt, und der 4. Sinfonie von Robert Schumann, verbindet, ist das zukunftsweisende, maßgeblich von Liszt entwickelte Kompositionsprinzip der Mehrsätzigkeit in der Einsätzigkeit.

Programm

Jewhen Stankowytsch (* 1942)

Sinfonie Nr. 2 (Heroische) (1975) [Österreichische Erstaufführung]


Franz Liszt (1811–1886)

Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 Es-Dur, S. 124 (1832, 1834–35, 1839, 1849, 1853, 1855–56)


– Pause –


Robert Schumann (1810–1856)

Sinfonie Nr. 4 d-moll, op. 120 (1841, rev. 1851)

Besetzung

Nuron Mukumi | Klavier

Nationales Sinfonieorchester der Ukraine

Wolodymyr Sirenko | Dirigent